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Tivi's Märchenspiel in Hameln (2023)
Unser fünfter Jahrgang besuchte die Premiere des diesjährigen Stücks von Tivi's Märchenspiel. Seit Jahrzehnten ist dies eine absolute Institution in Hameln und in diesem Jahr stand Schneewittchen auf dem Programm. Bei winterlichem Wetter machten wir uns mit etwa 150 Personen in einer logistischen Meisterleistung auf den Weg und dieser sollte sich lohnen. Trotz Minusgraden, Schnee und rutschigen Gehwegen kamen wir alle sicher an und es war umso schöner, sich im Theater aufzuwärmen.
Staunende Gesichter gab es allerorten, als wir so ziemlich als Erste den Saal betraten: "Der ist ja riesig!" Als es sich schließlich mit Kindern und Erwachsenen füllte, die Glocke immer wieder klingelte und das Licht ausging, waren alle schwer beeindruckt. Die bombastischen Bühnenbilder und die opulente Ausstattung suchen ihresgleichen. Im Stück selber wurde natürlich auch gesungen und getanzt. Besonderen Applaus bekamen aber die böse Königin und Schneewittchen selber. Manch einem Kind entwichen Töne der Sorge, Angst und Erleichterung, so gebannt schauten sie zu.
Was für ein toller Tag, an dessen Ende sich alle einig waren, dass es nicht der letzte Besuch sein soll!
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Deutscher Bundestag in Berlin (2023)
Der Soziologe Max Weber sagte einmal, dass Politik das starke langsame Bohren von harten Brettern mit Leidenschaft und Augenmaß sei. Davon konnten sich die Oberstufenkurse von Frau Hartnack und Herrn Winzer am Donnerstag, den 9. November 2023, in Berlin endlich selbst überzeugen. Sie besuchten an diesem Tag nämlich eine Sitzung des Deutschen Bundestages im Reichstagsgebäude.
Gegenstand der Plenarsitzung war ein Antrag der Oppositionspartei "Die Linke". Sie hatte zum einen beantragt, den Mindestlohn per Gesetzesbeschluss (unter Umgehung der Mindestlohnkommission) auf 14 Euro anzuheben (angesichts der hohen Inflation), zum anderen den Antrag eingebracht, Minijobs in die gesetzliche Sozialversicherung einzubeziehen. Wie zu erwarten wurde über diesen Antrag im Bundestag heftig gestritten. Die Front verlief dieses Mal freilich nicht zwischen den Regierungs- und Oppositionsparteien, sondern zwischen eher marktgläubigen und eher staatsgläubigen Parteien. FDP, CDU und AfD lehnten den Antrag der Linken gänzlich ab. Die Mindestlohnkommission solle darüber befinden. Unterstützung erhielt die Linke hingegen teilweise aus den Reihen der SPD und der Bündnisgrünen. Gleichwohl konnten sich Letztere wegen der bestehenden Ampelkoalition dem Antrag nicht anschließen. Schlussendlich wurde der Antrag der Linken vom Bundestag abgelehnt.
Bekannte Gesichter konnten wir von der Besuchertribüne leider nur zum Teil erspähen. Denn der Bundestag ist bekanntlich ein Arbeitsparlament. Die Hauptarbeit findet in den Ausschüssen statt. Anwesend waren etwa der Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) auf der Regierungsbank und der ehemalige langjährige ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske (Bündnis 90/Die Grünen) im Plenum. Geleitet wurde die Sitzung von Katrin Göring-Eckardt (Bündnis 90/Die Grünen).
Ein großes Dankeschön für die kompetente Planung und Durchführung der Tagesexkursion nach Berlin geht an Frau Hartnack!!!
(Text und Foto: Marco H. Winzer)
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Jüdische Gedenkorte in der Innenstadt Hamelns (2023)
Gegenstand des GSL-Unterrichts im Jahrgang 9 ist unter anderem die Zeit des Nationalsozialismus. Die Klasse 9d suchte dazu am Montag, den 3. Juli 2023, zusammen mit Frau Daria Leuthier (Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Hameln e.V.) mehrere Gedenkorte in der Innenstadt Hamelns auf, um sich über das Schicksal Hamelner Jüdinnen und Juden zu informieren.
Frau Leuthier berichtete zu Beginn des Rundgangs, dass 1933 – zur Zeit der Machtergreifung der Nationalsozialisten – 160 Menschen jüdischen Glaubens in Hameln lebten. 1942 wies Hameln dagegen kein jüdisches Leben mehr auf. Über den Verbleib dieser Menschen erstattete Frau Leuthier an mehreren Standorten in der Innenstadt (z.B. Münsterkirchhof, Bäckerstraße, Osterstraße, Ritterstraße) ausführlich Bericht, etwa über die Familie Keyser.
Der am 18. Februar 1857 in den Niederlanden geborene Kaufmann Salomon Keyser kam Ende des 19. Jahrhunderts mit seiner Ehefrau nach Hameln. Hier gründete er in der Ritterstraße 1 ein Geschäft für Herren- und Kinderkleidung, das sehr erfolgreich lief. Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten litt auch er unter zahlreichen antisemitischen Aktionen: Sein Modegeschäft wurde zunächst boykottiert ("Kauft nicht bei Juden!"), dann mehrfach demoliert und schließlich sogar geplündert. Der Umsatz brach dementsprechend rapide ein, nämlich von 104.000 Reichsmark im Jahre 1932 (vor der Machtergreifung) auf 6.200 Reichsmark im Jahre 1935 (nach der Machtergreifung). Deshalb sah sich Salomon Keyser zum Verkauf seines Geschäfts genötigt. Es ging an die Gebrüder Kolle. 1939 zog die Familie Keyser nach Amsterdam. 1942 begannen die Deportationen aus den Niederlanden. Salomon Keyser starb am 9. Mai 1943 im holländischen Durchgangslager Westerbork. Seine Ehefrau Emma Keyser wurde in das Vernichtungslager Sobibor verschleppt und dort von den Nazis ermordet. Seine älteste Tochter Rosa Schenk wurde nach Auschwitz deportiert und dort umgebracht.
Was nimmt die 9d mit? Auch in Hameln wurden jüdische Geschäfte ab 1933 boykottiert. Auch die Hamelner Synagoge wurde im November 1938 von den Nazis in Brand gesetzt. Auch Hamelner Jüdinnen und Juden wurden ab 1940 systematisch deportiert und ermordet. Kurzum: Ausgrenzung, Verfolgung und Vernichtung fanden auch hier in Hameln statt. Widerspruch wurde selten erhoben, Widerstand so gut wie gar nicht geleistet.
"Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist.
Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat.
Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Gewerkschafter.
Als sie die Juden holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Jude.
Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte."
(Martin Niemöller)
Wir bedanken uns ganz herzlich bei Frau Leuthier für den überaus informativen Stadtrundgang, der uns an mehreren Beispielen das Schicksal Hamelner Jüdinnen und Juden in der Zeit des Nationalsozialismus eindrücklich vor Augen führte!
(Text und Foto: Marco H. Winzer)
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Karikaturenausstellung im Hamelner Kunstkreis (2023)
Aus ehemaligen Feinden sollten Freunde werden – das war das Ziel des Élysée-Vertrags, der vor 60 Jahren am 22. Januar 1963 von Charles de Gaulle und Konrad Adenauer unterzeichnet wurde und den Grundstein für die Einheit Europas legte. Nach einem Jahrhundert voller Feindschaft und schrecklicher Kriege zwischen beiden Ländern und nur 18 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs war das keine Selbstverständlichkeit. Vor dem Hintergrund dieser nunmehr 60 Jahre währenden deutsch-französischen Freundschaft zeigte der Hamelner Kunstkreis im Juni 2023 eine Karikaturenausstellung, die der Hamelner Verein für Städtepartnerschaften und internationale Beziehungen e. V. organisiert hatte. Am 21. Juni 2023 machte sich daher eine Gruppe von interessierten Schülerinnen und Schülern aus der Klasse 11b gemeinsam mit Herrn Lendeckel und Frau Schnee auf den Weg, um die Ausstellung zu besuchen.
Unter dem Titel "La caricade franco-allemande" warfen deutsche und französische Karikaturistinnen und Karikaturisten einen kritischen, teilweise auch satirisch-sarkastischen, aber immer humorigen Blick auf die deutsch-französischen Beziehungen und ein halbes Jahrhundert deutsch-französischer Zusammenarbeit. So widmeten sich die deutschen und französischen Künstlerinnen und Künstler insbesondere den politischen Größen beider Länder, die diese enge Freundschaft geprägt und verkörpert haben: Charles de Gaulle und Konrad Adenauer, Georges Pompidou und Willy Brandt, Valéry Giscard d’Estaing und Helmut Schmidt, François Mitterand und Helmut Kohl, Jacques Chirac und Gerhard Schröder, Nicolas Sarkozy, François Hollande und Angela Merkel, Emmanuel Macron und Olaf Scholz. Der Gang durch die Karikaturenausstellung glich somit vielfach einer eindrücklichen Zeitreise durch prägende Etappen der deutsch-französischen Beziehungen.
Heute sind Deutschland und Frankreich enger miteinander verflochten als je zuvor und die deutsch-französische Freundschaft wird auf vielen verschiedenen Ebenen gelebt. Hierzu zählen unter anderem Austauschprogramme, das deutsch-französische Jugendwerk, der gemeinsame TV-Kanal ARTE und zahlreiche Städtepartnerschaften. So besteht die Städtepartnerschaft zwischen Hameln und Saint-Maur-des Fossés bereits seit über 55 Jahren.
(Text und Foto: Sabrina Schnee)
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Tafel Hameln e. V. (2023)
Im PoWi-Unterricht betrachtet man die Unterrichtsgegenstände meistens aus nationaler oder internationaler Sicht, nur selten aus lokaler Perspektive. Dabei beginnt das Erfassen der Welt und das Verändern der Welt hier vor Ort, nicht irgendwo in Berlin oder in New York. Dementsprechend begab sich der PoWi-Grundkurs von Herrn Winzer am Montag, den 19. Juni 2023, im Rahmen des Unterrichtsthemas "Soziale Marktwirtschaft zwischen Anspruch und Wirklichkeit" zur Tafel Hameln, um sich über die Situation armutsbetroffener Menschen hier vor Ort zu erkundigen.
Einleitend wurde die Tafelarbeit selbst vorgestellt. Diese besteht nicht nur aus der Ausgabe von Lebensmitteln an armutsbetroffene Menschen. Zuallererst geht es darum, Lebensmittel zu retten, so der Vorsitzende der Tafel Hameln e. V., Herr Bernhard Wagner. "Lebensmittel retten – Menschen helfen": So lautet das Motto der Tafeln Deutschlands. Herr Wagner betonte, dass allein diese Reihenfolge gelte, nicht etwa "Helfen von Menschen durch Retten von Lebensmitteln". Ursprüngliche Idee sei es schlicht gewesen, Lebensmittel zu retten. Derzeit werden jährlich ca. 265.000 Tonnen Lebensmittel durch die Tafeln Deutschlands gerettet. Andernfalls würden sie entsorgt, d.h. an Tiere verfüttert oder in Müllverbrennungsanlagen energetisch verwertet. Nach der Rettung der Lebensmittel (= Abholen von den privaten und kommerziellen Spendern) müssen diese auf ihre Eignung zur Weitergabe geprüft und sodann sortiert werden. Erst danach erfolgt die Ausgabe an armutsbetroffene Menschen. Diese Tätigkeiten werden allesamt durch zahlreiche ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausgeführt, wie wir eindrucksvoll vor Ort erleben durften.
Aktuell wird die Tafel Hameln stark frequentiert, so dass seit Ostern 2023 ein Aufnahmestopp für Neuanmeldungen und Wiederaufnahmen besteht. Des Weiteren musste der Besuchsrhythmus auf "zweiwöchig" umgestellt werden. Man kann also nur alle zwei Wochen einmal die Tafel Hameln aufsuchen. Immerhin: Für wenige Euro erhält man einen großen Korb voller Lebensmittel. Hintergrund des enormen Zulaufs ist der Russland-Ukraine-Krieg. Aber auch die Inflation treibt aktuell viele Menschen zur Tafel Hameln.
Die Tafel Hameln wird im kommenden Jahr ihr 25-jähriges Bestehen feiern. Wenn du Teil des Tafelteams werden willst, kannst du beispielsweise nach der Schulzeit dort einen Bundesfreiwilligendienst ableisten. Darüber hinaus hast du die Möglichkeit, dich dort jederzeit ehrenamtlich zu engagieren.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei Herrn Wagner für den überaus interessanten Einblick in die Arbeit der Tafel Hameln e. V. und natürlich bei allen Ehrenamtlichen, durch deren Arbeit die Welt hier vor Ort ein bisschen menschlicher wird! Mit den Worten Bertolt Brechts: "Ändere die Welt – sie braucht es!"
(Text und Foto: Marco H. Winzer)
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Ausstellung im Kunstkreis Hameln (2023)
Erst vor wenigen Wochen wurde die Verfilmung des Weltbestellers "Im Westen nichts Neues" von Erich Maria Remarque als Kinofilm mit vier Oscars dekoriert. Bereits zum dritten Mal wurde der Stoff über den Soldaten Paul Bäumer und seine Erlebnisse nun schon für das Kino inszeniert. Darüber hinaus gibt es aber auch eine eindrucksvolle Graphic Novel von Peter Eickmeyer und Gaby von Borstel, die den Schrecken des Ersten Weltkriegs eine ganz eigene Perspektive gibt.
Im April 2023 stellte der Kunstverein Hameln die großformatigen Bilder für alle Besucherinnen und Besucher kostenfrei aus. Diese Chance wollten wir uns nicht entgehen lassen und trommelten die "rasenden" Museumsreporter zusammen. Etwa zwanzig motivierte Schülerinnen und Schüler aus der Jahrgangsstufe 9 besuchten mit Frau Entorf und Herr Lendeckel die Ausstellung, von der wir nun einen kleinen Rückblick geben wollen.
Die Graphic Novel orientiert sich sehr stark an der Romanvorlage von Erich Maria Remarque aus dem Jahr 1918. Remarque, der selbst am Kriegsgeschehen teilnahm, schildert darin die Erfahrungen des fiktiven Soldaten Paul Bäumer, der als junger Mann an die Westfront (nach Frankreich) geschickt wird, um dort seinen Kriegsdienst abzuleisten. Nach der anfänglichen Abenteuerlust tritt jedoch schnell Ernüchterung ein. Der Krieg zehrt an seinen Nerven. Täglich ist Bäumer mit dem Tod konfrontiert und wird schließlich selbst Opfer des Krieges. Im Radio heißt es an ebendiesem Tag: "Im Westen nichts Neues".
Schon mit dem Titel wird Remarques Sicht auf den Krieg deutlich. Es geht längst nicht mehr um den einzelnen Menschen, sondern nur noch um einen sinnlosen Kampf, der alles zu verzehren scheint. In eindrucksvollen Bildern gelingt es den Künstlern Peter Eickmeyer und Gaby von Borstel die von Remarque beschriebenen Schrecken des Krieges zu illustrieren. In den dunklen Farbtönen wird immer wieder gelungen eine Stimmung von Hoffnungslosigkeit wahrnehmbar. In grelle Tönen tauchen die Künstler die Bombennächte an der Westfront. Und hin und wieder blitzt auch ein Hauch von Grün hervor. Besonders bedrückend wird jedoch das Leid der Soldaten und ihrer Pferde in Szene gesetzt. Hierzu greift die Graphic Novel auch auf Zitate aus dem Werk des berühmten Malers Pablo Picasso zurück, der in seinem Gemälde "Guernica" einen ähnlich brutalen Krieg veranschaulicht hatte. Die detailliert ausgestalten Bilder ließen uns immer wieder gebahnt schauen. Viel zu schnell ging diese Doppelstunde im Museum zu Ende.
Peter Eickmeyer und Gaby von Borstel gestalteten die Bilder zur Graphic Novel bereits 2014 anlässlich des 100. Jahrestages des Beginns des Ersten Weltkrieg. Sie sind für uns bis heute eine Mahnung, für Frieden und Freiheit einzustehen und nichts davon als gegeben und gesetzt zu erachten, wie uns unsere kompetenten Museumsführer Herr Sejdijaj und Herr Holexa zum Abschluss mit auf den Weg gaben.
(Text und Fotos: Museumsreporter)
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Buchhandlung Seifert in Hameln (2023)
Bücher gehören für viele von uns zum Alltag dazu. Aber wer nimmt sich noch die Zeit und geht tatsächlich in eine Buchhandlung, statt die Bücher online zu bestellen? Im Rahmen der Aktion "Welttag des Buches" ging es für die Schülerinnen und Schüler des 5. Jahrgangs an verschiedenen Tagen in die Buchhandlung Seifert in der Hamelner Innenstadt. Die 5f machte letzten Mittwoch den Anfang und nach einem nicht allzu langen Fußmarsch – einige Schülerinnen und Schüler behaupten das Gegenteil – erreichten wir das Geschäft und konnten uns kurz stärken, bevor wir freundlich empfangen wurden.
Wir erhielten interessante Einblicke in die Arbeit in einer Buchhandlung und konnten sogar in einem spannenden Wettbewerb unser Wissen über das Gewicht von Büchern unter Beweis stellen – auch eine "Ameise" spielte dabei eine Rolle! Im Anschluss erhielten wir die extra für den Welttag des Buches geschriebene Lektüre "Volle Fahrt ins Abenteuer" mit einem passenden Lesezeichen sowie einem Rabattgutschein für das Antiquariat. Einige Schülerinnen und Schüler packte das Buchfieber noch vor Ort, so dass sich weitere Bücher über neue Besitzerinnen und Besitzer freuen durften. Literarisch frisch ausgestattet, ging es zurück zur Schule. Die Lektüre wird die 5f sowie alle anderen 5. Klassen die kommenden Wochen im Deutschunterricht begleiten und vielleicht den ein oder anderen Lesemuffel doch noch für Bücher begeistern!
(Text und Foto: Marleen Maibaum)
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Backhaus Wegener in Hameln (2023)
Sonntags frische Brötchen auf dem Frühstückstisch – das gehört für viele von uns einfach dazu. Aber wie werden Brötchen eigentlich hergestellt? Woher bezieht die Bäckerei ihre Rohstoffe? Und wie wird schließlich der Verkauf organisiert? Mit diesen Fragen im Kopf besuchte die Klasse 9b am 12. April 2023 das Backhaus Wegener in Hameln.
Nach einer freundlichen Begrüßung zogen wir sogleich unsere Schürzen an und brachten den Teig für unsere Roggenmischbrote in Form. Diese mussten dann ein paar Minuten ruhen, sodass genügend Zeit blieb, uns die Backstube genauer anzuschauen. Im Mehllager erfuhren wir, dass die Bäckerei ihr Mehl – die wichtigste Zutat – täglich selbst mahlt. Dies habe den großen Vorteil, dass das Mehl frisch sei und ganz individuell den Backprodukten angepasst werden könne, so Bäckermeister Markus. Im Anschluss wurde es bei -18 Grad Celsius dann ziemlich frostig: Wir durften für einige Augenblicke den großen Kühlraum betreten, wo die vorbereiteten "Teiglinge" darauf warten, in den Ofen geschoben zu werden. Und dann war endlich die Zeit gekommen, unsere selbst geformten Brote zu backen. Gemeinsam schoben wir die großen Bleche in den Ofen und erfuhren dabei, dass bei der Bäckerei Wegener die ersten Angestellten ab 22 Uhr den Ofen vorheizen und die ganze Nacht hindurch gearbeitet wird. Als wir um 10 Uhr die Bäckerei besuchten, waren dementsprechend die meisten Bäcker schon längst wieder zu Hause.
Im Anschluss an eine kleine Pause, in der wir mit Mandarinen-Muffins und anderen Leckereien versorgt wurden, probierten wir uns dann noch als Laugenbäcker und mussten schon bald feststellen, dass es gar nicht so einfach war, den widerspenstigen Teig in eine schöne Form zu bringen. Letztlich kamen dann aber doch ein paar ganz ansehnliche Herzen und Brezeln dabei heraus, die vor allem noch sehr gut schmeckten. Denn am Ende durften wir alles, was wir gebacken hatten, auch mit nach Hause nehmen.
Der ganzen Klasse hat der Besuch in der Backstube viel Spaß gemacht. Einige von uns haben sich gleich für das Praktikum und den Zukunftstag in der Backstube angemeldet. Und vielleicht wird ja später der eine oder die andere von uns auch im wahrsten Wortsinne beruflich Brötchen backen ...
(Text: Isabella S.)
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Museum der Hamelner Automobilgeschichte (2023)
Der 8. Jahrgang beschäftigt sich in Gesellschaftslehre unter anderem mit der Fragestellung "Mit Volldampf in eine neue Zeit – macht Not erfinderisch?". Inhaltlich geht es um Erfindungen und Innovationen aller Art in verschiedenen Epochen, mithin um technischen Fortschritt. In diesem Rahmen besuchte die Klasse 8c am Freitag, den 27. Januar 2023, das Museum der Hamelner Automobilgeschichte. Denn was viele nicht wissen: "Jedes Auto der Welt fährt mit Hamelner Erfindungen" (Reinhard Burkart).
1920 etwa wurden in Hameln die ersten Serienfahrzeuge mit Aluminiumkolben entwickelt. Dabei handelt es sich um eine Erfindung der Firma Selve, die 1917 die "Norddeutschen Automobil Werke GmbH" mit Sitz in Hameln erworben hatte. Weitere bedeutsame Erfindungen von Selve waren der 6-Zylinder Selve-Selecta, das erste Fahrzeug mit Tiefbettrahmen, und der erste allradgetriebene Mannschaftswagen mit drei Achsen (beide im Jahre 1928).
1929 wurde die Autoproduktion in Hameln eingestellt. Damit endete die Zeit Hamelns als Standort der deutschen Automobilindustrie. Wer diese Epoche technischer Entwicklungen, eleganter Karosserien und frühen Ingenieursgeistes nachempfinden möchte, dem sei ein Besuch des Museums der Hamelner Automobilgeschichte ans Herz gelegt.
(Text und Foto: Marco H. Winzer)
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Phaeno in Wolfsburg (2022)
Kurz vor den Weihnachtsferien machte sich der komplette 6. Jahrgang auf nach Wolfsburg, um das Mitmach-Museum Phaeno zu erkunden: Wie lassen sich Blitze erzeugen? Warum lässt Strom unsere Haare zu Berg stehen? Wie funktioniert eigentlich künstliche Intelligenz? Dies stand auf dem Programm. Und noch viel mehr ...
Nach einer kurzen Einführung ging die Entdeckungsreise los. Voller Begeisterung machten wir uns auf, um die vielen wunderbar erklärten und aufbereiteten Lernstationen auszuprobieren. So erforschten wir die Bereiche "Leben, Sehen, Energie, Dynamik, Spürsinn und Mathe". Dort lernten wir viel über Optik, Gravitation, Robotik usw. Die absoluten Highlights des Phaenos sind der bis zu sechs Meter hohe Feuertornado (siehe Video), sprechende Roboter und der Schwindeltunnel. Dieser machte seinem Namen alle Ehre. Vor allem unsere Lehrkräfte hatten große Probleme mit dem Durchqueren des Tunnels und dem anschließenden mulmigen Bauchgefühl. Warum sich dieser Tunnel so stark auf unsere Sinne und unsere Wahrnehmung auswirkte, erklärten uns die Schau- und Texttafeln an den Experimentierstationen. Immer wieder lieferten uns diese an den verschiedenen Stationen die passende Erklärung und machten die naturwissenschaftlichen Vorgänge anschaulich begreifbar.
Die riesige Bandbreite an Versuchen, unterhaltsamen Shows und naturwissenschaftlichen Abenteuern sorgte dafür, dass wir alle ins Staunen gekommen sind. Fazit: Ein PHAENOmenaler Ausflug!
(Text, Fotos und Video: Tanja Herbote)
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Eisstadion am Pferdeturm in Hannover (2022)
Nach dreijähriger Pause konnten wir endlich wieder eine Weihnachtsfeier planen und haben uns dafür etwas Besonderes überlegt. Am Mittwochmorgen (14.12.2022) ist die Klasse 10e mit dem Zug nach Hannover gefahren, um dort im Eisstadion am Pferdeturm Schlittschuh zu laufen.
Einige konnten es recht gut und fegten über das Eis, während andere auf ein "Pinguin-Taxi" hoffen mussten. Es sind lustige Bilder dabei entstanden. Nach ungefähr zwei Stunden lustiger und rutschiger Fahrt ist die Klasse mit der S-Bahn zurückgefahren, um noch in kleinen Gruppen in die Stadt zu gehen. Man konnte sich im Warmen aufhalten oder auch auf dem Weihnachtsmarkt herumlaufen und sich etwas zu essen oder trinken holen.
Fazit: Es war ein toller Tag!
(Text und Foto: Klasse 10e)
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Kriegsgefangenfriedhof Bergen-Hörsten und Gedenkstätte Bergen-Belsen (2022)
In der vorigen Woche besuchte der WPK Geschichte den sowjetischen Kriegsgefangenenfriedhof in Bergen-Hörsten. Die Schülerinnen und Schüler haben an dem gemeinsam vom Volksbund und der AG Bergen-Belsen angebotenen Namensziegel-Projekt "Wir schreiben eure Namen" teilgenommen. Das Projekt wird in Niedersachsen mit Schulen und Jugendgruppen durchgeführt und wurde von der Stiftung Gedenken und Frieden gefördert. Dabei beschäftigen sich die Jugendlichen mit den Einzelschicksalen der sowjetischen Kriegsgefangenen, der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft und dem Zweiten Weltkrieg.
Mit der Herstellung und Installation der Tonziegel mit den einzelnen Namen sowjetischer Kriegsgefangener sollen den anonym in Massengräbern verscharrten Opfern des NS-Regimes in Bergen-Hörsten ihre Namen zurückgegeben werden. Vor Ort wurden dafür die Namen der Opfer von den Schülerinnen und Schülern verlesen und die Ziegel in Rahmen installiert. Im Anschluss an die von Elke von Meding (AG Bergen-Belsen e.V.) geleitete Führung und kleine Gedenkveranstaltung bei der Installation der Namensziegel haben die Schülerinnen und Schüler die Gedenkstätte Bergen-Belsen und das dortige Dokumentationszentrum besucht. Hier konnten sie noch einmal einen Einblick in die Geschichte des Ortes gewinnen und das Schicksal der Menschen nachvollziehen.
(Text: Katrin Helms; Fotos: Coskun Tözen, Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.)
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Skatehalle des Hamelner Trittbrettfahrer e. V. (2022)
Am Donnerstag, den 29. September 2022, haben wir, die Klasse 7e, uns am Bahnhof Hameln getroffen. Von dort aus sind wir zur Skatehalle des Vereins "Trittbrettfahrer" gegangen. Diese Skatehalle ist relativ groß: Es gibt vier kleine Rampen, eine große Rampe und zwei Halfpipes. Die drei sehr netten Trainer (Max, Lennart und Patrick) haben uns freundlich begrüßt und uns zuerst die Regeln erklärt.
Wir wurden durch unterschiedlich farbige Zettel in fünf Gruppen eingeteilt. In diesen Gruppen haben wir ein Skateboard auseinander- und wieder zusammengebaut. Nachdem alle Gruppen damit fertig waren, hatten wir eine kleine Pause. Anschließend hat dann endlich jeder von uns ein Skateboard bekommen. Die Boards waren unterschiedlich farblich gekennzeichnet. Wichtig war ein Zeichen, durch welches man erkennen konnte, wo vorne und wo hinten ist. Wir zogen Schutzkleidung an: Knieschützer, Ellenbogenschützer und Helme.
Dann wurden wir auf den Boards losgeschickt. Wir sollten ein bisschen Probe fahren. Dadurch haben die Trainer gesehen, welches unser "Abstoß-Bein" ist. Mit diesem Bein haben wir uns üblicherweise also abgestoßen. Wir durften dann schon auf kleineren Rampen fahren. Später, als wir mehr Übung hatten, durften wir auf die großen Rampen. Das war ein großer Spaß! Beim ersten Mal sind wir tatsächlich alle hingeknallt. Zum Ende haben dann aber einige Schülerinnen und Schüler bei der großen Rampe versucht einen Trick zu lernen, den Trick Ollie.
Zum Schluss haben wir einen Wettbewerb gemacht. Es ging darum, wer die Skateboards am höchsten stapeln konnte. Dieser Wettbewerb wird später ausgewertet. Wir vergleichen uns dabei mit anderen Klassen, die auch den Verein besuchen. Wer wollte, hat sogar einen Zettel bekommen, auf dem steht, dass wir vier Monate kostenlos in die Skatehalle dürfen.
Vielen Dank an Frau Schönert für diese tolle Idee und den sehr schönen Vormittag!
(Text: Fiorella P. und Ron S.; Fotos: Anne-Katrin Schönert)
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Niedersächsischer Landtag in Hannover (2022)
Äußerlich ein imposantes Gebäude im klassizistischen Baustil, innen ausnahmslos modern und schlicht – so zeigt sich uns der Niedersächsische Landtag, den wir von Mittwoch, den 21. September 2022, bis Freitag, den 23. September 2022, im Rahmen des Projektes "Landtag-Online" der "Landesinitiative n-21: Schulen in Niedersachsen online e. V." besuchen durften. Nach einer kurzen Führung haben wir direkt mit unserer Arbeit als Journalistinnen für die Online-Redaktion n-21 angefangen. Gleich zu Beginn stellte sich heraus, dass wir uns auf drei ereignisreiche, aber auch herausfordernde und stressige Tage einstellen können. Nicht nur die Tagesordnung der Plenartage wollte gelesen, sondern auch die Technik verstanden, die Interviews mit den Politikerinnen und Politikern geplant und durchgeführt sein.
Die letzten Plenartage vor der Landtagswahl im Oktober ließen kontroverse Diskussion erwarten, die aufgrund der anstehenden Wahl auch sehr emotional geführt wurden. Kritik, Rügen und Streitereien, verbunden mit einem respektvollen Umgang miteinander, konnten wir beobachten. Es ist schon etwas Besonderes, den Alltag von Politikerinnen und Politikern, ihren Umgang miteinander und das geordnete Chaos beobachten und in die Rolle von Journalistinnen für die Online-Redaktion n-21 schlüpfen zu können. Dadurch sind wir aus der Rolle der Beobachtenden in die aktive Position gekommen. Zu sehen, wie die ruhigen und "gesitteten" Statements entstehen, die in den Nachrichten gesendet werden, vermittelt einen neuen Eindruck der Arbeit von Journalistinnen und Journalisten. Tatsächlich ist viel Spontaneität im Umgang mit Politikerinnen und Politikern gefragt, weiß man doch nie so genau, wann man die Möglichkeit eines Interviews hat oder wem man zufällig im Flur begegnet.
In diesen drei Tagen hörten wir viele Debatten und Diskussionen. Unser Interesse galt vor allem den Themen rund um den Umweltschutz und die Energieversorgung sowie der Verbesserung des Kinderschutzes und dem Umgang mit Cyberkriminalität in der Polizeiausbildung. In unserem Redaktionsraum führten wir Interviews mit einigen Politikerinnen und Politikern, die sehr offen mit uns redeten und sich auch nach den Interviews für persönliche Fragen Zeit nahmen. So sprachen wir unter anderem mit dem Ministerpräsidenten Stephan Weil (SPD), mit der Fraktionsvorsitzenden der Bündnisgrünen, Frau Julia Willie Hamburg, und mit dem Fraktionsvorsitzenden der FDP, Herrn Dr. Stefan Birkner.
Besonders beeindruckend war der Besuch der Landtagspräsidentin Dr. Gabriele Andretta (SPD), die uns zu einem Interview in ihrem Büro empfing – dem schönsten Büro Niedersachsens, wie es heißt. Das Gespräch mit ihr hat uns sehr berührt, da es anders verlief als mit den anderen Abgeordneten. Gerade die überaus herzliche Beziehung zwischen ihr und Frau Joumaah, unserer begleitenden Projekt-Patin von der CDU, hat verdeutlicht, dass Politikerinnen und Politiker auch Menschen sind, die über Parteigrenzen hinaus eine Bindung haben können.
Nicht nur in unserem Redaktionsraum, sondern auch auf den Fluren haben sich viele Politikerinnen und Politiker mit uns unterhalten wie etwa der Innenminister Boris Pistorius (SPD). Aber auch das Zuhören im Plenarsaal ist ein nicht alltägliches Erlebnis. Abgesehen von der Intensität, mit der die Reden teilweise gehalten werden, ist es spannend, das Drumherum zu beobachten: die Zwischenrufe, die Nebenbeigespräche, das Stuhlgewippe, das Spielen mit dem Handy – ganz wie in der Schule.
Unser Projekt-Pate Christian Meyer (Bündnis 90/Die Grünen) sagte bei einer seiner Reden: "In der Tat ist es hart ...". Genauso würden wir die Arbeit des Journalismus beschreiben: Es ist eine harte Arbeit, welche aber sehr viel Spaß bereitet.
(Text: Antonie von A., Sophie B., Valerie J. und Meike K.)
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Hamelner Ausbildungsmesse in der Rattenfänger-Halle (2022)
Berufsorientierung wird an der Elisabeth-Belling-Gesamtschule großgeschrieben. Dementsprechend ließen sich die Klasse 9d und der gesamte 10. Jahrgang am 16. September 2022 nicht die Chance entgehen, an der Hamelner Ausbildungsmesse 2022 in der Rattenfänger-Halle teilzunehmen. Dort hatten verschiedenste Unternehmen (z.B. Lenze, Aldi, Volvo), Organisationen (z.B. DRK) und Institutionen (z.B. Finanzamt, Justiz, Bundeswehr) ihre Stände aufgebaut, um sich selbst und die bei ihnen angebotenen Ausbildungsberufe vorzustellen. Dabei wurden auch "unlautere" Mittel eingesetzt: Einige Firmen verschenkten en masse Kugelschreiber, Brezeln und Energydrinks, um die Schülerinnen und Schüler an ihre Stände zu locken. Die Bundeswehr ließ sogar einen Hubschrauber einfliegen, um auf sich aufmerksam zu machen. Alles fand freilich mit dem Ziel statt, die Kontaktaufnahme des jungen Publikums zu potentiellen Arbeitgebern zu erleichtern. Sobald das Eis gebrochen war, standen die Betriebe bereit, den interessierten Schülerinnen und Schülern umfassend Auskunft zu geben. Wer sich darauf einließ, hat hoffentlich einen weiteren Schritt gemacht hin zu seinem Traumberuf gemäß Konfuzius' Weisheit: "Wähle einen Beruf, den du liebst, und du brauchst keinen Tag in deinem Leben mehr zu arbeiten."
(Text und Foto: Marco H. Winzer)
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Ideenexpo in Hannover (2022)
In der Projektwoche vor den Sommerferien besuchten die Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs die Ideenexpo in Hannover. Nach der Anreise mit dem Bus ging es auf das Expo-Gelände. Hier stellten Betriebe und Hochschulen aus ganz Deutschland ihre Gewerke und Studiengänge vor und versuchten den Nachwuchs für sich zu gewinnen. Dafür wurden keine Kosten und Mühen gescheut. So stand unter anderem ein Kran zur Dachdeckersimulation bereit und Stahl wurde erhitzt und bearbeitet. Außerdem wurde mit Wischmob-Hockey und Highspeed-Gaming-PCs versucht, die Jugendlichen für unterschiedliche Berufe zu begeistern. Manche Schülerinnen und Schüler knüpften bereits erste Kontakte in die Berufswelt. Zitat einer Schülerin: "Ich habe schon sechs Angebote von Hochschulen und sieben Ausbildungsangebote! Jetzt muss ich nur noch die Schule schaffen!" Nebenbei wurde der ein oder andere Lehrer noch auf den neuesten Stand in der Influencer-Welt gebracht. Die Ideenexpo war mithin ein voller Erfolg!
(Text und Fotos: Sascha Ranke)
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Senior-Schläger-Haus in Hameln (2022)
Das Thema dieses Semesters im Politik–Wirtschaft-Grundkurs lautet "Soziale Marktwirtschaft zwischen Anspruch und Wirklichkeit". Hierbei kam unter anderem die Frage auf, wie man durch das soziale Netz fallen könne (im "worst case" etwa obdachlos werde), da es doch für nahezu jede Notlage ein Amt oder doch wenigstens einen ehrenamtlichen Hilfsverein gebe. Solche Fragestellungen lassen sich nicht mithilfe eines Schulbuchs klären. Vielmehr muss man mit Praktikern vor Ort sprechen. Dementsprechend begab sich der PoWi-Kurs am 30. Juni 2022 im "Senior Schläger Haus" auf Spurensuche. Hierbei handelt es sich nicht etwa um eine Seniorenresidenz, sondern um eine Institution, die Menschen, die wohnungslos, obdachlos oder von Wohnungsnot bedroht sind, Hilfe gewährt. Sie befindet sich in Hameln direkt gegenüber der Rattenfängerhalle. Als ambulante Einrichtung bietet sie alles unter einem Dach an: Tagestreff (Erdgeschoss), Beratungsstelle (1. Etage), Übernachtungsmöglichkeit (2. Etage).
Der Tagestreff möchte vor allem Struktur durch den Tag bieten. Er wird von 20 bis 30 Menschen täglich genutzt. Es besteht beispielsweise die Möglichkeit zum Frühstück, zur Körperpflege, zum Wäschewaschen, zur Mediennutzung (Zeitung, Telefon, Internet). In der Beratungsstelle steht dagegen der Beziehungsaufbau im Vordergrund. Es gilt der Grundsatz der Freiwilligkeit. Niemand wird gezwungen, Unterstützungsangebote (z.B. gemeinsame Wohnungssuche, Hilfe beim Umgang mit Ämtern, Schuldnerberatung) in Anspruch zu nehmen. Darüber hinaus kann man sich hier ärztlich behandeln lassen. Die Übernachtungsstelle bietet schließlich ein Dach über dem Kopf für sog. Durchreisende. Dies sind Menschen ohne festen Wohnsitz, die ortsfremd sind, also nicht aus der Region Hameln-Pyrmont stammen. Wer in der 2. Etage übernachten will, hat sich freilich an die Regeln des Hauses zu halten: Keine verbalen Bedrohungen, keine Gewalt, keine Waffen, kein Alkohol, keine Drogen!
Wie aber steht es um unsere Ausgangsfrage: Warum fallen Menschen durch das soziale Netz? Frau Altheide und Frau Clemens-Wolf, die uns kompetent durch die Einrichtung führten und jede unserer Fragen ausführlich beantworten konnten, gaben zu Protokoll: Ein Teil nimmt keine Hilfe an aus Scham. Ein weiterer Teil hat schlechte Erfahrungen gemacht, mit Ämtern wie auch mit manchem Hilfsverein. Diese Menschen ertrügen keine weiteren Demütigungen. Wieder andere wollen schlicht keine Hilfe in Anspruch nehmen, wenngleich dies eher selten der Fall sei.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei Frau Altheide und Frau Clemens-Wolf für die Rundführung durch das Senior-Schläger-Haus und für den überaus informativen Einblick in die Situation, der obdachlose Menschen alltäglich ausgesetzt sind!
(Text und Foto: Marco H. Winzer)
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Cinéfête in Hannover (2022)
Am 9. Juni 2022 konnten die Schülerinnen und Schüler der Französisch-Kurse aus den Jahrgängen 7, 8 und 9 endlich wieder mal etwas Besonderes erleben: Gemeinsam fuhren wir mit dem Zug nach Hannover und nahmen an der Cinéfête teil, einem französischen Jugendfilmfestival, das jedes Jahr in rund 120 deutschen Kinos auf Tournée geht. Dort schauten wir uns mit Französisch-Kursen aus anderen Schulen den Film "Yao" im Kino am Raschplatz an. In dieser Tragikomödie aus dem Jahr 2018 geht es um einen 13-jährigen Jungen aus einem kleinen Dorf im Senegal, der 387 Kilometer reist, um seinen Helden Seydou Tall zu treffen. In dem Film spielt unter anderem Omar Sy, der Star aus "Ziemlich beste Freunde", mit. Es war interessant, mehr über die afrikanische Kultur zu erfahren und einen ganzen Film auf Französisch zu sehen. Popcorn und Getränke durften natürlich auch nicht fehlen. Insgesamt hat uns das gemeinsame Erlebnis als Französisch-Gruppe viel Spaß bereitet.
(Text und Fotos: Marilen Paßlick und Simone Follestad)
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Dialog im Dunkeln in Hamburg (2022)
Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Tasten – das sind die klassischen Sinne des Menschen. Mit ihnen nehmen wir die Welt wahr. Was ist aber, wenn einer dieser Sinne ausfällt? Mit dieser Situation wurden die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10e am 8. Juni 2022 auf einer Exkursion nach Hamburg konfrontiert. Sie besuchten das Dialoghaus in der Hamburger Speicherstadt ("Dialog im Dunkeln"). Dort absolvierten sie einen halbstündigen Parcours in völliger Dunkelheit: Sehen war unmöglich. Man musste also alle anderen Sinne einsetzen, insbesondere Hör- und Tastsinn, um Raum für Raum zu erkunden. Die Schülerinnen und Schüler wurden dabei aber nicht völlig alleingelassen. Ihnen wurde ein blinder Guide an die Seite gestellt, der ihnen den Weg durch das Labyrinth mithilfe seiner Ansagen wies.
Zu Beginn galt es, verschiedene Untergründe abzuschreiten: einen glatten, einen unebenen, einen steinigen sowie einen wackeligen Boden. In einem weiteren Raum konnte man verschiedenste Haushaltsgegenstände entdecken, etwa ein Sofa oder einen Mülleimer. Am Ende des Rundgangs befand sich eine Bar. Hier konnte man Süßigkeiten für 50 Cent oder 1 € erwerben. Die Kunst war nun, die richtige Münze in der Geldbörse zu finden. Dies geht: Schau dir diese Münzen mal genauer an! Korrektur: Ertaste diese Münzen mal genauer! Und, was stellst du fest?
Gefährlich wurde es beim Rundgang immer dann, wenn man plötzlich ins Leere trat, weil der Boden, den man gerade beschritt, auf gleicher Höhe nicht mehr vorhanden war, sondern abfiel – ein Umstand, dem blinde Menschen alltäglich ausgesetzt sind (z.B. Bordstein, Treppe). Man erschrak jedes Mal und fühlte sich regelrecht hilflos. Es war schlicht die Angst, hinzufallen oder gar abzustürzen (Klippe!). Warum Barrierefreiheit (so der Fachbegriff) so wichtig ist, wurde uns hier anschaulich vermittelt.
Weltweit sind etwa 40 Millionen Menschen blind. Blind ist, wer visuell gänzlich nichts wahrnimmt bzw. wer auf dem besseren Auge auch mit Brille höchstens zwei Prozent sieht (verglichen mit einem Menschen mit normaler Sehkraft). Nicht alle Menschen, die nach dieser Definition blind sind, sehen also wirklich gar nichts. Manche können zumindest Schemen oder Farben wahrnehmen. Wichtig: Geburtsblinde Menschen leben nicht im absoluten Dunkel! Denn sie "sehen" weder hell noch dunkel, weder schwarz noch weiß noch grau. Dunkelheit als absolut schwarz wahrzunehmen, sind nur Menschen mit gesunden Augen in der Lage. Geburtsblinde Menschen sehen schlicht nichts. Nicht mehr, nicht weniger. Sie sind also Menschen wie du und ich. Oder mit den Worten von Pia R.: "Ich wünsche mir, dass die Sehenden Blinde nicht behandeln wie rohe Eier. Ich bin ein ganz normaler Mensch. Ich sehe nur nichts."
(Text und Foto: Marco H. Winzer)
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Landwirtschaftsbetrieb Brandes in Flegessen (2022)
Am 18. Mai 2022 haben die beiden Erdkundekurse des 12. Jahrgangs den landwirtschaftlichen Betrieb der Familie Brandes in Flegessen besucht. Nach der Ankunft lernten wir Herrn Bandes kennen, welcher uns die verschiedenen Zweige seines Betriebes aufzeigte. Neben Ackerbau gibt es nämlich auch viele andere Bereiche, die bewirtschaftet werden. So wird dort Viehzucht betrieben, welche durch die Erträge von den Feldern versorgt wird. Eine Biogasanlage gehört ebenfalls zum Betrieb. In dieser wird die durch die Viehzucht entstandene Gülle zusammen mit von den Feldern geerntete Maissilage (fein zerkleinerte Maispflanze) in Energie umgewandelt. Die aus diesem Prozess entstandenen Reste werden als organischer Dünger für die Felder benutzt. Alle diese Bereiche wirken in einem Kreislauf, welcher sich gegenseitig unterstützt und versorgt.
Nach der Erklärung dieser verschiedenen landwirtschaftlichen Bereiche fuhren wir zu den Feldern. Dort konnten wir praxisnah erfahren, welche verschiedenen Pflanzen und Bodentypen es gibt. Auch die häufigen Probleme bei Anbau und Ernte wurden uns erläutert. Beispielsweise werden die Kartoffeln in einer aufgehäuften Spur vergraben, damit sie kein Licht abbekommen. Weiterer Vorteil der Aufhäufung ist, dass die Erde mehr Feuchtigkeit speichern kann. Danach sahen wir uns ein Rapsfeld an. Die Rapspflanzen werden nach der Ernte zu Rapsöl verarbeitet. Zusätzlich wird dieses Feld in Kooperation mit dem heimischen Imker als Standort für die Bienenstöcke genutzt. Die Rapspflanzen schützen nebenbei auch den Boden, da sie die Sonne abschirmen und somit den Boden vor dem Austrocknen bewahren. Herr Brandes nannte ein weiteres Problem, welches bei Rapsfeldern besteht: Fällt nämlich die Blüte ab und landet auf einem abstehenden Zweig der Pflanze, bietet dies einem schädlichen Pilz optimalen Nährboden. Die Pflanze erkrankt an Weißstängligkeit und kann absterben. Die Ernte – auf die Größe eines Feldes gerechnet – könnte dadurch bis zu 30 Prozent verringert werden.
Am Ende schauten wir uns die Biogasanlage an. Diese besteht aus drei großen Behältern, dem Vorgärer, dem Nachgärer und dem Endlager. In den Vorgärer werden Gülle, Hühnerkot und Maissilage gefüllt. Die beim Gären entstehenden Gase werden im einem Blockheizkraftwerk zu Energie und Wärme umgewandelt. Die Energie wird an den örtlichen Strombetreiber verkauft und versorgt Teile von Flegessen. Mit der entstehenden Wärme wird der Schweinestall beheizt und Holz getrocknet. Die am Ende der Gärung entstehende Substanz kann als biologischer Dünger auf das Feld aufgetragen werden.
Fazit: Durch diese Exkursion haben wir einen vielfältigen Einblick in den Alltag eines Landwirtes bekommen und wissen nun, wie wichtig die Arbeit unserer Landwirte für uns alle ist. Unser Dank gilt der Familie Brandes!
(Text: Constantin V.; Fotos: Marcel Dietz)
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Dinosaurier-Park Münchehagen (2022)
Johann Amos Comenius, ein gelehrter Pädagoge des 16. Jahrhunderts, sagte einmal: "Die Menschen müssen so viel wie möglich ihre Weisheit nicht aus Büchern schöpfen, sondern aus Himmel und Erde, aus Eichen und Buchen, d.h. sie müssen die Dinge selbst kennen und erforschen und nicht nur fremde Beobachtungen und Zeugnisse darüber." Dementsprechend machten sich alle NaWi-Kurse des 10. Jahrgangs am Donnerstag, den 31. März 2022, auf den Weg, um Evolution, das aktuelle Thema des 10. Jahrgangs, nicht nur aus dem NaWi-Buch zu erlernen, sondern live im Dinosaurier-Park Münchehagen zu erleben. Bei diesem Freilichtmuseum handelt es sich um Deutschlands größten wissenschaftlichen Erlebnis- und Themenpark. Hier kann man nicht nur den Tyrannosaurus rex (T-rex) in Originalgröße in Augenschein nehmen, sondern zahlreiche Dinos von der Trias bis zur Kreide, Pflanzen- wie Fleischfresser, Landsaurier genauso wie Fisch- und Flugsaurier. Highlight des Tages war definitiv das Suchen nach gut erhaltenen Fossilien in Sedimentgesteinsplatten mit Hammer und Meißel. Alle Schülerinnen und Schüler konnten hier ihr Glück versuchen. Die meisten fanden aber entweder gar nichts oder nur versteinerten Schlamm oder Kot, einige wenige dagegen tatsächlich Reste fossiler Organismen. Diese wurden mit allerlei Hilfsmitteln vorsichtig präpariert. Anschließend durfte man tatsächlich seinen Sensationsfund einpacken und mitnehmen. Also nicht wundern, wenn euch demnächst ein Zehntklässler stolz seine Trophäe zeigt ...
(Text, Foto und Video: Marco H. Winzer)
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Bad Pyrmont (2022)
Am 8. Februar 2022 haben wir, die 7e, mit Frau Stefanidou und Frau Paßlick einen Ausflug nach Bad Pyrmont gemacht. Wir sind mit dem Zug angereist. Als erstes haben wir die Dunsthöhle besucht. Dort haben wir gelernt, dass man beim Einatmen von Kohlenstoffdioxid (CO2) nach drei Atemzügen ohnmächtig wird und bereits nach 10 bis 15 Minuten sterben kann. Auch die Experimente mit Seifenblasen und die Sauerstoffprobe mit einer Kerze waren sehr spannend. Anschließend haben wir die Innenstadt erkundet und waren gemeinsam essen. Fazit: Das war ein schöner Tag!
(Text: Marilen Paßlick)
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Radio Aktiv in Hameln (2021)
Im WPK GSL (Jg. 8) behandeln wir dieses Schulhalbjahr das Thema Medien. Um diesen Lerninhalt nicht nur theoretisch zu erarbeiten, waren wir am 22. November 2021 zu Besuch bei Radio Aktiv in der Deisterallee. Aufgrund der hohen Corona-Zahlen wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe wurde von Herrn Klimasch, dem Geschäftsführer von Radio Aktiv, durch die Räumlichkeiten geführt. Die andere Gruppe wurde von Herrn Winzer draußen beaufsichtigt. Dann wurde gewechselt.
Herr Klimasch zeigte uns die verschiedenen Räume bei Radio Aktiv, unter anderem die Nachrichtenredaktion und das Aufnahmestudio, aus dem gerade live gesendet wurde. Dabei teilte er uns mit, was die Aufgaben der einzelnen angetroffenen Personen sind. Hierbei erfuhren wir auch, dass allein die Technik des Aufnahmestudios 37.000 € kostete.
Radio Aktiv ist – wer es noch nicht weiß – ein Bürgerradio. Das heißt: Es wird von Menschen aus dem Weserbergland für Menschen des Weserberglandes gemacht. Radio Aktiv sendet 24 Stunden am Tag, also rund um die Uhr. Sendeinhalte sind lokale Nachrichten und Themen sowie Musik und Unterhaltung. Ihr findet den Sender, wenn ihr in Hameln wohnt, auf der Frequenz 99,3 MHz.
Wir bedanken uns sehr herzlich für diesen interessanten Einblick bei Herrn Klimasch und beim Radio-Aktiv-Team!
(Text: Nisa C.; Foto: Marco H. Winzer)
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Gedenkstätte Bergen-Belsen (2021)
Im Rahmen der Projektwoche nach den Herbstferien unternahm der 10. Jahrgang eine Fahrt nach Bergen-Belsen, um das Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers (KZ) zu besichtigen. Die Klassen wurden dazu in fünf Gruppen aufgeteilt, denen jeweils ein Guide der Gedenkstätte Bergen-Belsen zugeordnet wurde. Jede Gruppe hat sich sodann verschiedene Stationen auf dem Gelände angeschaut, unter anderem ein großes Modell, auf dem das ehemalige Lager dargestellt war, Reste von ehemaligen Gebäuden (z.B. Latrine) sowie den Gedenkstein von Margot und Anne Frank, die im März 1945 im KZ Bergen-Belsen infolge von Entkräftung und Typhus gestorben waren. Einigen Gruppen wurden zudem verschreckende Original-Filmaufnahmen aus der Zeit der Befreiung des KZ Bergen-Belsen gezeigt. Anschließend hatten die Zehntklässler noch Zeit, sich in einer großen Ausstellung nach verschiedenen Steckbriefen und Lebensläufen von ehemaligen Häftlingen zu erkundigen. Auch Fundstücke, die bei Grabungsarbeiten auf dem Gelände des KZ gefunden worden waren, konnten hier in Augenschein genommen werden.
(Text: Sherin S. und Annika S.; Fotos: Marco H. Winzer)
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Phaeno in Wolfsburg (2021)
In der Projektwoche nach den Herbstferien hat sich der 6. Jahrgang mit dem Thema "Fantastisches Lesen" beschäftigt. Am Mittwoch, den 3. November 2021, haben vier Klassen des 6. Jahrgangs jedoch einen Ausflug in die fantastische Welt der Experimente unternommen. Dazu sind wir nach Wolfsburg in das "Phaeno" gefahren. Dabei handelt es sich um ein sog. Science Center. Nach einer entspannten Busfahrt haben wir erst mal ein Picknick vor dem Phaeno-Gebäude gemacht. Ein Mitarbeiter des Phaeno erklärte uns die Regeln. In Dreier-Gruppen ging es dann ran ans Experimentieren, Staunen und Erkunden! Von Haaren, die zu Berge standen, und einem Tunnel, der sich drehte und auch wieder nicht, haben wir so einiges auf eigene Faust erkundet. Es war ein toller Tag!
(Text: Ilayda A.; Fotos: Anna Lena Wagner)
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Tafel Hameln e. V. (2021)
Jedes Jahr landen in Deutschland 18 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll. Viele davon haben lediglich ihr Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten oder sind wegen reiner Schönheitsmängel nicht mehr in den Supermärkten verkäuflich. Wir sind anspruchsvolle Kunden.
Doch unter uns gibt es Menschen, die sich aufgrund ihrer finanziell angespannten Situation freuen, zusätzlich zu ihrer vom Staat finanzierten Grundversorgung (z.B. "Hartz IV", Grundsicherung im Alter) etwas zu Essen zu bekommen. Pro Tag kommen etwa 60 bis 70 von ihnen zur Hamelner Tafel und werden gegen einen kleinen Obolus mit Lebensmitteln versorgt, die ca. 50 Zulieferer aus der Umgebung (z.B. Supermärkte, Bäcker) gespendet haben (Idee "Lebensmittel retten – Menschen helfen"). Damit versorgt die Tafel in Hameln schätzungsweise an die 4.000 Menschen, wenn man bedenkt, dass an den Einzelpersonen ganze Familien hängen. Auf diese Weise kann ein kleiner Teil der sonst weggeworfenen Lebensmittel noch zu dem Zweck verwendet werden, zu dem er eigentlich dienlich ist: zum Verspeisen und nicht als Tierfutter oder Material für die Müllverbrennungsanlage.
Bis es so weit ist, steht allerdings noch Einiges an Arbeit an. Wir, der PoWi-Grundkurs des 12. Jahrgangs, durften am 21. Juni 2021 im Rahmen unseres Semesterthemas "Soziale Marktwirtschaft zwischen Anspruch und Wirklichkeit" unter Leitung eines Mitglieds des Vorstands der Hamelner Tafel, Herrn Wagner, einen kleinen Einblick in die Arbeit der über 60.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Tafeln in Deutschland erhalten. Nachdem die Waren aus verschiedensten Supermärkten in der Umgebung zusammengetragen wurden, werden sie begutachtet. Ungenießbares wird aussortiert. Sodann werden Kundenkisten zusammengestellt, welche an vier Tagen der Woche an die Kundschaft der Hamelner Tafel ausgegeben werden. Bezahlt werden für diese Arbeit die wenigsten. Die meisten arbeiten ehrenamtlich. Trotzdem fallen pro Jahr etwa 70.000 € an Ausgaben an, welche hauptsächlich durch Spenden gedeckt werden müssen.
Wer für die Tafel arbeitet, tut dies, weil er überzeugt ist von der Idee "Lebensmittel retten – Menschen helfen". Die Dankbarkeit der Kundschaft ist, was die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter motiviert, auch in Zeiten von Corona durchzuhalten und trotz der widrigen Umstände ihre Arbeit mit einem ausgearbeiteten Hygienekonzept weiterzuführen. Vielen Dank an alle Menschen, die sich nicht schulterzuckend zurücklehnen, sondern praktisch mit anpacken!
(Text: Lea L.; Foto: Marco H. Winzer)
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Schach in der Stadtgalerie (2020)
Wie viele Felder hat ein Schachbrett?
Wie sieht ein Läufer aus?
Welche Funktion hat der König?
Und wie bewegt sich denn ein Springer?
Vor solchen Fragen standen wir, die Mitglieder der AG Schulgarten und der AG Kunterbunt, als wir in der Stadtgalerie den Schachgroßmeister Sebastian Siebrecht trafen und von ihm gut gelaunt in das königliche Spiel eingeführt wurden. Nachdem wir mittels kleiner Geschichten alle Figuren kennengelernt hatten, wurde zunächst nur mit den Bauern gespielt. Ziel war es, als erster einen Bauern auf die andere Seite zu bringen, während der Gegner das verhindern wollte. Allmählich kamen immer mehr Figuren und Variationen hinzu, bis zum Schluss tatsächlich eine ganze "Ritterburg" entstand und eine komplette Partie Schach gespielt werden konnte. Sebastian Siebrecht spielte sogar gegen vier von uns gleichzeitig!
Sich zu konzentrieren, Geduld aufzubringen und zu kombinieren, hat hier richtig viel Spaß gemacht und die Zeit verging wie im Fluge. Am Ende waren wir uns alle einig: Schach ist wirklich ein faszinierendes Spiel. Ein großes Dankeschön an Sebastian Siebrecht und sein Team!
(Text: Regina Hölscher)
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Haus der Religionen und Tibet-Zentrum (2020)
In unserer multikulturellen Gesellschaft ist klar: Es gibt verschiedene Religionen. Jeder hat zwar zu der ein oder anderen Religion ein Bild vor Augen. Doch was ist eigentlich die Bahai-Religion? Um über diese und andere Religionen mehr in Erfahrung zu bringen, haben der 13er Religionskurs von Frau Quast sowie einige Freiwillige des Werte-und-Normen-Kurses am Donnerstag, den 6. Februar 2020, einen informativen Tag in Hannover verbracht.
Unser erstes Ziel war das Haus der Religionen: ein neutraler Raum, der keiner Weltreligion allein gehört. Dort stand die Erkundung von sechs verschiedenen Religionsgemeinschaften im Zentrum. Im "Haus der Religionen" werden die Weltreligionen so vorgestellt, wie sie im 21. Jahrhundert gelebt werden. Während wir in Kleingruppen die Religionen erarbeitet und vorgestellt haben, wurden wir von einer Religionspädagogin begleitet, die uns viele unserer Fragen beantwortete und uns motivierte, mal genauer über eine vielleicht noch fremde Religion nachzudenken. Das Haus steht dafür ein, das Friedenspotential der Religionen und Weltanschauungen zum Vorteil der Gesellschaft zu entfalten.
Nach diesem komprimierten, aber aufschlussreichen Überblick ging es weiter zum Tibet-Zentrum. Als wir in der Straße ankamen, fiel uns auf, dass schräg gegenüber des Tibet-Zentrums die Scientologen ihren Sitz haben. Daneben haben auch Bündnis 90/Die Grünen sowie die SPD und auch Drobs einen Standort. Mithin eine vielfältige Ansammlung in einer Straße!
Schon im Flur des Tibet-Zentrums hingen bunte Tücher. Die Räumlichkeiten hatten zwar etwas Fremdes, aber auch Heimliches und Gemütliches an sich. Wir wurden mit einem leckeren vegetarischen Mittagessen empfangen und haben mit einer Nonne zusammen gegessen, die uns nach einer kleinen Einführung in das Zentrum die Geschichte von Buddha und dem Buddhismus erzählte. Zudem gab es ein kleines Atelier, in dem eine Frau Bilder und kleine Plastiken von buddhistischen Göttern kreierte. Nach einer geführten Meditation war der spannende und aufschlussreiche Tag vorbei und jeder ging seines Weges.
Übrigens: Die Nonne hat uns – gerade weil wir Schüler sind – die Meditation ans Herz gelegt, da man mit ihrer Hilfe seine Konzentration und Aufnahmefähigkeit steigern kann. Also bei Schulstress oder beim Lernen für Klassenarbeiten und Klausuren einfach mal durchatmen und eine kleine Meditation in Betracht ziehen ...
(Text: Leocardia K.)
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Gedenkstätte Bergen-Belsen (2019)
Am Dienstag, dem 1. Oktober 2019, besuchte der gesamte 10. Jahrgang der Elisabeth-Belling-Gesamtschule die Gedenkstätte Bergen-Belsen (nördlich von Celle gelegen). Wochen zuvor hat die Klasse 10c am sog. Namensziegel-Projekt, das in Kooperation mit dem Volksbund Kriegsgräberfürsorge e.V. stattfand, teilgenommen. Dabei wurden in der Schule Tontafeln hergestellt, um russischen Kriegsgefangenen, die anonym in Massengräbern verscharrt wurden, ihren Namen zurückzugeben. Als erstes haben wir den Ton geschnitten, so dass jede/r aus unserer Klasse eine eigene Tafel herstellen konnte. Dann musste jede/r den Ton in die richtige Form bringen. Dazu haben wir ein Nudelholz verwendet. Schließlich – als die Tontafeln fertig waren – haben wir noch die Namen und Daten der russischen Kriegsgefangenen, die im Konzentrationslager (KZ) gestorben sind, auf die Tontafeln geschrieben. Die Namen und Daten konnten wir über alte Dokumente des KZ Bergen-Belsen herausfinden.
Als wir in Bergen-Belsen bei regnerischem Wetter ankamen, haben wir uns zunächst die Gedenkstätte, welche auch gleichzeitig ein jüdischer Friedhof ist, angeschaut und einiges über den damaligen Ablauf im KZ erfahren. Wir konnten sogar den Gedenkstein von Margot und Anne Frank sehen. Außerdem bekamen wir im Dokumentationszentrum anhand von Fotos und Interviews von ehemaligen Insassen einen Einblick in das grausame Geschehen in Bergen-Belsen.
Anschließend fuhren wir zum Soldatenfriedhof der russischen Kriegsgefangen, welcher nicht weit von der Gedenkstätte Bergen-Belsen entfernt liegt. Dort wurden wir von einem ehrenamtlich engagierten Guide, nämlich Frau von Meding, herumgeführt. Zum Abschluss legten wir unsere Tontafeln bei einer Zeremonie nieder und gedachten still der toten russischen Soldaten.
(Text: Philip B., Max-Anton D., Laura K. und Adanna O.)
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Sprengel-Museum in Hannover (2018)
Nachklänge zum Projekttag "Kunst und Musik im Nationalsozialismus": Am Mittwoch machte sich der Deutsch-E-Kurs von Herrn Horlitz auf nach Hannover ins Sprengel-Museum, um die Werke der behandelten Künstler live und in Farbe kennenzulernen. Hier befindet sich eine der bedeutendsten Kunstsammlungen Deutschlands.
Abstraktion, schreiende Farben, neue Blicke auf die Welt – unsere Museumspädagoginnen Celine und Theresia öffneten uns die Augen dafür, mit welchen Techniken Künstler im frühen 20. Jahrhundert experimentierten und welche neuen Möglichkeiten künstlerischen Schaffens sich daraus ergaben. Dass Individualität, freier Ausdruck oder auch die Darstellungen von Albtraum, Leid und Schrecken den Nazis nicht in den Kram passten, wurde einmal mehr deutlich. Künstler wurden ermordet, ins Exil getrieben oder anderweitig mundtot gemacht.
Wir liefen auf den Spuren großer Künstler wie Pablo Picasso, Otto Dix, Emil Nolde und Max Ernst, skizzierten und stellten unseren Mitschülern die Werke in einer Art kunstgeschichtlichen Science Slam vor. Da hängt sie einfach, die große Kunst – dass man für die "Trois femmes" von Picasso schlappe 60 Millionen Euro hinblättern müsste, fand der eine oder andere doch ziemlich beeindruckend. Wir machten es uns auf dem Boden bequem, skizzierten, überlegten und schauten sehr genau hin. Nach unserer Rallye hatten wir Zeit, uns selbst ein wenig künstlerisch auszutoben, und experimentierten in der Werkstatt des Sprengel-Museums mit den Inspirationen, die wir aus der Ausstellung mitgenommen hatten. Wüste Farben, spontaner Ausdruck, wildes Gepinsel.
Abschließend besuchten wir noch die Sonderausstellung der Wiener Künstlerin Florentina Pakosta, deren vielfältiges Werk – riesige, meisterhafte Portraits, Farbkompositionen und hinreißend komisch-absurde Drucke – bei uns ebenso vielfältige Reaktionen zwischen Lachen, Staunen und Erschütterung hervorrief.
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Liederfest "Klasse! Wir singen!" in Hannover (2018)
Am Sonntag, den 22. April 2018, war es endlich so weit! Um 8:15 Uhr trafen sich die Schülerinnen und Schüler des fünften Jahrganges, um mit ihren Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern nach Hannover zum Liederfest "Klasse! Wir singen!" zu fahren. Bei herrlichem Sonnenschein und voller Vorfreude auf die bevorstehenden Ereignisse startete der Jahrgang mit einheitlich weißen T-Shirts gekleidet in den Tag. Mit einem Lied auf den Lippen verging die Busfahrt nach Hannover wie im Flug.
Unter der Leitung von Herrn Münden sangen 4.500 Schülerinnen und Schüler aus der Region Hannover in der TUI-Arena Lieder, die sie im Musikunterricht einstudiert hatten. Das Portfolio reichte von über 700 Jahre alten Volksliedern bis zu zeitgenössischen Songs, die die Schülerinnen und Schüler gemeinsam vortrugen. Neben dieser bunten Liedervielfalt sorgten die einstudierten Choreographien für ein abwechslungsreiches und stimmungsvolles Programm, welches nicht nur die Schülerinnen und Schüler, sondern auch die zahlreich angereisten Eltern begeisterte. Bei vielen hinterließ nicht nur das gemeinsame Singen, sondern auch die engagierte Band einen nachhaltigen Eindruck, so dass die eineinhalbstündige Veranstaltung sehr kurzweilig für alle Beteiligten verlief. Mit all diesen Eindrücken im Herzen ging es auf die Rückfahrt nach Hameln.
Ein ganz besonderer Dank für diesen erlebnisreichen Tag gilt unserer Musiklehrerin Frau Knuth. Sie studierte nicht nur über mehrere Wochen die Lieder und Choreographien mit den Klassen des 5. Jahrgangs ein, sondern organisierte auch die Tagesfahrt nach Hannover. Ohne ihr Engagement wäre ein so beeindruckender Tag für alle Beteiligten nicht möglich gewesen. Nochmals vielen Dank!
- Details
Studienfahrt zum Lago di Garda (2024)
Kaum waren die Sommerferien vorbei, hatte der 13. Jahrgang auch schon wieder genug von der Schule, enterte gemeinsam mit den Tutor:innen Huber, Gottschalk, Foth, Drobeck, Ranke, Rahde, Dietz und Horlitz einen Reisebus und ließ das Weserbergland sofort hinter sich. Der einzige Nachteil des Gardasees ist, dass er deutlich weiter weg ist als etwa das Steinhuder Meer, aber dennoch nahmen wir die Strapazen von über 15 Stunden Fahrt mutig auf uns und rauschten mit dem mal mehr, mal weniger klimatisierten Reisebus gen Süden.
Schon auf der Anfahrt lernten wir unseren Busfahrer M. intensiver kennen, der sich offenbar in den vielen einsamen Stunden auf der Autobahn seine ganz eigene Lebensphilosophie gestrickt hatte. Unvergessen werden seine melodisch vorgetragenen, uferlosen Belehrungen und mäandernden Ansagen bleiben, wie besonders die »Schecker auf der letzten Bank« am eigenen Leib erfahren durften. Von den »Gefahren des Fast Food« bis zu fröhlichen Witzchen (»Hier seht ihr den Harz« anlässlich des Alpenpanoramas) zur Erheiterung der ganzen Reisegesellschaft gab es hier viel zu lernen. Faszinierend auch, wie M. es schaffte, seine vom »Gesetzgeber« vorgeschriebenen Pausen immer genau da zu machen, wo es weder BK noch Mäcces gab.
Unser Quartier bezogen wir in Peschiera – einem netten Städtchen, das alles bot, was für eine gelungene Studienfahrt nötig ist: gutes Essen, Strand und schöne Gebäude mit Seeblick. Ein erstes Testbaden im warmen Wasser, natürlich unter der kundigen Aufsicht der anwesenden Coaches Dietz, Huber und Ranke, war vielversprechend und nach der langen Fahrt und der brüllenden Hitze etwas im Wasser zu marinieren, war die perfekte Vorbereitung auf das, was kommen sollte.
Busphilosoph M. fuhr uns sicher nach Sirmione. Dort muss es vor 2000 Jahren eine riesige römische Villa gegeben haben, deren Ruinen vor dem Seepanorama prächtige Statusfotos möglich machten. Bei etwa 2000°C Lufttemperatur mussten wir danach dringend schwimmen – zwischen der malerischen Ruine und dem nicht weniger malerischen Alpenpanorama (wenn man sich auf den glitschigen Steinen nicht aufs Maul gelegt hat). Sirmione selbst war auch eine hübsche Sache, mit seinen kleinen Gässchen, Eisläden und Cafés.
Am nächsten Tag stand die größte Stadt in der Umgebung an: Verona. Verona – halb so groß wie Hannover, dafür etwa zehnmal so schön – hat ein ganz besonderes Flair. Bekannt aus unserer Abi-Lektüre »Der ewige Spießer« fällt im Zentrum sofort das riesige römische Amphitheater auf. Entertainment im Wandel der Zeiten: Wo sich vor 2000 Jahren Gladiatoren abschlachteten und irgendwelche armen Teufel den wilden Tieren vorgeworfen wurden, werden heute italienische Opern gespielt. Bei mittlerweile gut 3000°C gefühlter Temperatur erlebten wir auch den Rest von Verona in einer Stadtführung. Vor allem die Attraktion »einer der zehn besten Eisläden Italiens« hinterließ nachhaltigen Eindruck, ebenso wie der Balkon, an dem Romeo und Julia überhaupt nichts gemacht haben, weil es sie nicht gab. Abends hatte sich eine Pizzeria in Peschiera furchtlos bereiterklärt, 50 deutsche Schüler:innen und ihre Aufpasser zu bewirten. Finanzministerin Foth hatte knallhart kalkuliert und pappsatt und zufrieden, schloss sich der informelle Teil des Abends an.
In Mantua, das so italienisch aussieht, als hätte man sich das in Hollywood ausgedacht, verfrachtete Herr Horlitz die ganze Gruppe in den Palazzo Té. Der Palazzo Té ist ein Renaissance-Palast, an dem man schön sehen konnte, was dabei herauskommt, wenn ein stinkreicher Fürst für Architektur und Kunst viel, sehr viel Geld in die Hand nimmt. Dutzende von Riesenräumen, die mit gewaltigen Szenen aus den antiken Sagen ausgemalt sind, ein weitläufiger Garten, eine künstliche Grotte und unschätzbar teure Gemälde und Statuen.
Den letzten Abend verbrachten wir in unseren Tutorien und reizten noch einmal die gastronomischen Möglichkeiten Italiens bis zum Anschlag aus: Einige auf der sommernächtlichen Dachterrasse, andere in den hervorragenden Restaurants vor Ort. Auch das gehört dazu: Fachsimpeleien über die besten Muschelgerichte, Pizzavergleich und die Vorteile von Aperol gegenüber Limoncello (natürlich nur rein theoretisch) – Italien war auch eine Schule des Genusses. Und das mussten wir mit einem nächtlichen Strandfest auch bis zum Anschlag feiern – und auch, dass wir eine tolle Truppe waren. Abi kann kommen.
( Text & Fotos: S. Horlitz)
Auf geht’s – eine Reise auf die Insel Borkum (2024)
Die fünftägige Klassenfahrt des Jahrgangs 7 nach Borkum war eine unvergessliche Erfahrung, die mit einer aufregenden Anreise begann und mit einer stimmungsvollen Abschiedsnacht endete. Während dieser Zeit hatten wir die Gelegenheit, eine Vielzahl von spannenden Aktivitäten zu entdecken und zu erleben.
Die Reise begann am Montag mit einer langen, aber auch lustigen Anreise. Die Fahrt nach Borkum auf dem Schiff war für viele von uns die erste Fährfahrt und somit ein richtiges Abenteuer. Auf dem Schiff konnten wir das Deck erkunden, den Wind in den Haaren spüren und den Blick über das Meer schweifen lassen. In den Innenbereichen gab es gemütliche Sitzecken, wo man sich hinsetzen und die Fahrt genießen konnte. Nach vielen Stunden waren wir alle etwas erschöpft, aber voller Vorfreude auf das, was uns noch erwarten würde.
Am Dienstag starteten wir dann voll durch und lernten unsere Teamer kennen, die uns mit spannenden Spielen wie "Where is my Chicken?" bestens unterhielten. Besonders lustig war es, zu sehen, wie unsere Mitschülerinnen und Mitschüler mit vollem Körpereinsatz dabei waren und so den Zusammenhalt in unserer Klasse stärkten. Die folgenden Tage waren voller Höhepunkte. Wir unternahmen eine aufregende Nachtwanderung, machten einen kilometerweiten Spaziergang zum Strand (unsere Füße waren danach so müde, dass sie beinahe streikten) und fuhren mit dem Bus in die Stadt.
In Kleingruppen erkundeten wir die Stadt, die mit ihren zahlreichen Geschäften zum Bummeln einlud. Die Rückfahrt zur Jugendherberge mit der Borkumbahn war dabei ein besonderes Highlight. Abends sorgten unsere Lehrkräfte sogar für eine eigene Disco, bei der wir feierten und unsere neuen Freundschaften weiter vertieften. Der Abschied am Freitag verlief zwar reibungslos, aber wir alle hätten gerne noch länger auf Borkum verbracht. Doch die Erinnerungen an diese gemeinsame Zeit werden uns noch lange begleiten und das Gefühl von Gemeinschaft und Zusammenhalt in unserer Klasse und im gesamten Jahrgang stärken.
Ps: Das Wetter spielte größtenteils mit, auch wenn ein bisschen mehr Sonne nicht geschadet hätte.
Deutsch-französische Freundschaft: Frankreichaustausch (2024)
Vom 29. Mai bis 6. Juni 2024 hatten wir die Freude, unsere französischen Austauschschüler:innen zusammen mit der THRS bei uns in Hameln zu empfangen. Nach einer herzlichen Begrüßung verbrachten die französischen Schüler:innen den ersten Abend in ihren Familien. Am nächsten Tag trafen wir uns bei typisch deutschem Wetter zum gemeinsamen Picknick und Kennenlernspielen auf der Werderinsel.
Am Freitag erkundeten die Franzosen den Klütturm und das Stadtzentrum. Später am Nachmittag trafen sich alle im Bürgergarten und machten dann eine entspannte Tour mit dem Schiff „Flotte Weser“.Das Wochenende verbrachten die französischen Schüler:innen in ihren Gastfamilien. Das war eine schöne Gelegenheit, um das deutsche Alltagsleben besser kennenzulernen.
Zum Wochenstart am Montag wurden die französischen Schüler:innen noch einmal offiziell durch Herrn Ranné begrüßt und entdeckten das Schulgebäude mithilfe einer Schulrallye. Im Anschluss machten wir gemeinsam einen Ausflug nach Hannover.
Am Dienstag fand ein gemeinsames Kochen in der Schulküche mit anschließendem Essen der deutsch-französischen Spezialitäten wie z.B. Quiche und Brezeln statt. Der Mittwoch stand im Zeichen der deutsch-französischen Freundschaft mit sportlichen Aktivitäten, einem fröhlichen Abschiedsabend mit Grillen und einem selbstinszenierten Theaterstück der Franzosen zum Rattenfänger von Hameln.
Nach einem letzten gemeinsamen Schultag hieß es am Donnerstag Abschied nehmen. Es war eine wunderbare Zeit voller neuer Freundschaften und spannender Erlebnisse. Wir freuen uns schon sehr auf den Gegenbesuch in Frankreich im März 2025 und darauf, die neu gewonnenen Freundschaften weiter zu vertiefen.
Oberstufenfahrt an den Gardasee (2023)
Vom 8. bis zum 14. Oktober 2023 reisten wir, die 13 zukünftigen AbituriEntchen des C-Profils des 13. Jahrgangs und ihre Enten-Mamis, nach Peschiera del Garda, an das südliche Gardasee-Ufer. Nach einer langen und anstrengenden Nachtzugfahrt haben wir uns am ersten Tag erst einmal in den Mobilheimen des Campingplatzes eingerichtet, mit Essen versorgt und eine erste Erkundung des Ufers vorgenommen.
Nach einer erholsamen Nacht durften (oder mussten?) fast alle Entchen und Enten im Rahmen des Stand-Up-Paddling-Kurses ein erstes Bad im See nehmen, der überraschenderweise gar nicht so kalt war. Die schöne Altstadt Peschieras und die Aussicht auf den See und die umliegenden Berge entschädigten uns aber und am Ende haben alle den Kurs meisterhaft absolviert. Nachdem wir die Kontaktscheu zum Wasser abgelegt haben, konnten am Nachmittag die meisten nicht genug vom Wasser kriegen und sprangen unter den zunächst noch skeptischen Blicken der Enten-Mamis ins (gerade noch) ausreichend tiefe Wasser. Die skeptischen Blicke wurden weniger und am Ende ganz ablegt, als die beiden Enten-Mamis den See selber erkundeten und auch einen Sprung wagten. Eine gemeinschaftliche abendliche Pasta-Party mit selbstgekochten Leckereien und Werwolf-Spielrunden schlossen den Dienstag ab.
Am Mittwoch durfte in Kleingruppen Mailand erkundet werden. Neben vielen beeindruckenden Bauwerken konnten auch kulinarische Highlights und die ein oder andere Einkaufsmöglichkeit entdeckt werden.
So gestärkt stand am Donnerstag die größte Herausforderung bevor: Eine Bootsfahrt nach Bardolino, die selbst die nicht ganz seefesten Entchen heile überstanden, und eine Mountainbike-Tour, die auf Berge führte, die mindestens mit dem Mount Everest vergleichbar waren ... zumindest, wenn man den Schilderungen der Entchen glauben darf! Belohnt wurden wir mit einem schönen Ausblick, einer rasanten Abfahrt durch Serpentinen und der Gelegenheit, unsere Sprungkünste wieder am Gardasee unter Beweis stellen zu können. Nach einem freien Nachmittag in Bardolino genossen wir am Abend gemeinsam Pizza und Pasta in einem – eventuell leicht touristischen – Restaurant. Auch gemeinsame Spiele durften am letzten Abend nicht fehlen.
Nach einem freien Freitagvormittag und -mittag, den viele für ein gemütliches Frühstück beim Bäcker oder ein Mittagessen nutzten, ging es auf eine reibungslose Rückfahrt, bei der wir für kurze Zeit noch den vorbeifahrenden Orient-Express bestaunen und uns in eine vergangene Zeit hineinversetzen lassen konnten!
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Klassenfahrt der 9c nach Berlin (2023)
Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9c besuchen seit mittlerweile vier Jahren die Elisabeth-Belling-Gesamtschule. Sie wurden im August 2019 eingeschult (als 5c an der IGS Hameln). Gleichwohl fand in diesen vier Jahren keine einzige Klassenfahrt statt. Das lag nicht etwa daran, dass die damalige Klassenlehrerin – Frau Müller – keine Lust dazu hatte. Vielmehr waren die Jahre 2020, 2021 und 2022 durch die Coronavirus-Pandemie geprägt. Klassenfahrten waren in dieser Zeit schlicht und ergreifend nicht möglich.
Nun schreiben wir das Jahr 2023. "Corona" liegt hinter uns. Dementsprechend ging es an die Planung einer Klassenfahrt. Als Ziel wurde nicht irgendein Provinznest auserkoren, sondern gleich unsere Hauptstadt, getreu dem Motto "Berlin! Berlin! Wir fahren nach Berlin!" Und wie es sich für einen Berlin-Besuch gehört, wurden die wichtigsten Sehenswürdigkeiten aufgesucht: Alexanderplatz, Rotes Rathaus, Fernsehturm, Stadtschloss, Berliner Dom, Unter den Linden, Brandenburger Tor, Reichstag. Es standen aber auch ernstere Programmpunkte an: So besuchten wir die Gedenkstätten "Berliner Mauer" und "Hohenschönhausen". Letztere gedenkt vor allem der Opfer, die in der ehemaligen Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR ("Stasi") in Berlin Hohenschönhausen inhaftiert und gefoltert wurden. Highlight der Klassenfahrt war zweifelsohne der Besuch des Clubs "Matrix" am Abschlussabend ("Schülerdisco"). Hier gab es keinen Halt mehr für die Schülerinnen und Schüler der 9c: Es wurde getanzt und geflirtet, was das Zeug hielt!
Im Gegensatz zur Parallelklasse, deren Zug gänzlich ausfiel, gingen An- und Abreise bei uns erstaunlich reibungslos über Bühne: Zwar war der IC nach Berlin etwas verspätet. Diese Verspätung holte er jedoch im Laufe der Fahrt wieder ein, so dass wir fast pünktlich in Berlin ankamen. Auf der Rückfahrt nervte einzig das Bahnsteig-Chaos am "Hannover Hbf" bei der S5. Alle Züge waren aber relativ pünktlich. Ende gut, alles gut?!? Leider: Nein! Corona-Tests nach der Klassenfahrt schlugen gleich bei mehreren Schülerinnen und Schülern und einer Lehrkraft Alarm: "corona-positiv"! Totgesagte leben länger …
(Text und Foto: Marco H. Winzer)
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Rom-Fahrt (2023)
Vom 19. bis 23. Februar 2023 fand die erste Rom-Fahrt statt. 29 Schülerinnen und Schüler aus den Lateinkursen der Jahrgänge 11, 12 und 13 machten sich Sonntag mitten in der Nacht auf den Weg nach Rom. Am Nachmittag kamen wir gespannt in unserem Hotel an und wurden freundlich an der Rezeption in Empfang genommen. Am Abend machten wir uns zur ersten Ortsbegehung zum Lateran auf. Danach war Freizeit angesagt, die einige zur Erholung nutzten und andere für eine süße Stärkung: Eis.
Am nächsten Morgen begrüßte uns strahlender Sonnenschein. Auf dem Weg zu unseren Programmzielen Circus Maximus, Kolosseum und das Forum Romanum zeigte sich der Zauber von Rom als Stadt der Gegensätze in seiner vollen Pracht: Ranzig neben schick, schön neben hässlich, modern neben alt. Als Neuling in der Stadt erahnt man nicht, welch ein schöner Blick sich plötzlich zeigen kann, wenn man um eine Ecke geht. Am Nachmittag endete das Programm am Kapitol auf der "Schreibmaschine" mit einem begeisterten Blick über das Forum Romanum und auf die Dächer Roms. Ab jetzt gab es neben dem Pantheon als freiwilligem Programmpunkt Gelegenheit, Rom auf eigene Faust zu erkunden.
Am Dienstag ging es mit dem Ziel, die Schrittzahl des letzten Tages zu übertreffen, zum Trevi-Brunnen und zur Spanischen Treppe. Von dort aus gingen einige über die Piazza Navona, durch kleine Gassen, über den Tiber mit dem Blick auf die Engelsburg, zum Petersplatz und in den Petersdom. Am Nachmittag standen für alle die Vatikanischen Museen und die Sixtinische Kapelle auf dem Programm.
Am Mittwochmorgen schien uns auf dem Weg zu den Caracalla-Thermen wieder die Sonne entgegen. Das alte Thermen-Gelände beeindruckte alle mit seiner Größe, Ruhe und den monumentalen Ruinen. Die große Gruppe für das freiwillige Programm ging anschließend zum Marcellus-Theater, dem baulichen Vorbild für das Kolosseum. Von dort aus ging es auf die andere Tiberseite in das malerische und ursprüngliche Viertel Trastevere, um dort die Sonne und die ein oder andere kulinarische Spezialität zu genießen. Am späten Nachmittag trafen sich wieder alle am Pantheon an eine der besten Eisdielen Roms. Man munkelt, dass Eis der geheime Treibstoff für die "kurzen" Fußmärsche war. Den Abschlussabend ließen alle zufrieden in kleinen Gruppen ausklingen.
Am Donnerstagmorgen hieß es leider, schon früh mit gepackten Koffern aufzubrechen und Rom zu verlassen. Am Abend sind wir wieder mit neuem Wissen über das antike Rom in den Köpfen sowie schönen Eindrücken und Erinnerungen im Gepäck in Hameln angekommen.
(Text und Fotos: Peter Burggraaff)
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Wintersport-Exkursion (2023)
Am Freitag, den 17. Februar 2023, ging es für 26 Schülerinnen und Schüler der Elisabeth-Belling-Gesamtschule ins Zillertal nach Österreich. Nach der nächtlichen Busreise kam man am Samstag um 5:30 Uhr am Gasthaus an. Nach einer Stärkung wurden Boards und Skier inklusive passenden Schuhwerks anprobiert. Während sich die Skifahrer dabei wie Roboter bewegten, sprangen die Boarder wie junge Rehe in ihren leichten Boots umher. Das Lachen verging ihnen jedoch am nächsten Tag auf der Piste. Mit viel Respekt, aber auch einer gehörigen Portion Mut ging es mit der Gondel hoch auf 1300 Meter. Am Anfängerhügel wurden erste Versuche auf dem/den Brett/Brettern unternommen. Während die 2- bis 4-jährigen Kinder aus den Skischulen an ihnen vorbeirasten, als wären sie auf dem Berg geboren worden, hatten unsere Neulinge noch leichte Anpassungsschwierigkeiten und küssten oft den Schnee. Lieblingsausrede: Ich hatte Durst und es ist schließlich gefrorenes Wasser ...
Der Muskelkater des nächsten Tages verging schnell und Pistenmeter um Pistenmeter wurden die Versuche besser. Dabei wurden Teller- und Ankerlifte bezwungen und gleichzeitig der sog. Lifestyle erprobt. Dieser besagt, dass man möglichst lässig auf der Piste aussehen sollte, egal wie heftig man gerade auf die Nase gefallen oder aus dem Lift geflogen war. So wurden aus unseren Anfängern richtige Könner, vor denen man sich auf der Piste nicht mehr fürchten muss. Für den Notfall gab es noch die gelbe Warnweste für die Pistensau des Vortags, um Mitmenschen vor unseren Schülerinnen und Schülern zu warnen, die es mit dem Bremsen nicht immer so genau nahmen.
Am letzten Abend stand die Ski- und Snowboard-Taufe an. In dieser huldigte man den Göttern der Piste (auch als betreuende Lehrkräfte bezeichnet) und schwor ihnen ewige Treue. Dadurch war auch die Rückfahrt gesichert.
Fazit: Es war ein tolles Erlebnis, das dank der tollen Organisation von Herrn Jütte (auch bekannt als Gott "Snowboardidas") ein voller Erfolg war. Wir freuen uns aufs nächste Jahr!
(Text: Sascha Ranke; Video: Marius Jütte)
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Frankreich-Fahrt (2023)
Stadtführung
Als erstes haben wir eine Stadtführung durch die schöne Stadt Paris gemacht. Los ging es am Rathaus. Die Stadtführerin hat uns vieles von früher erklärt und über das berichtet, was heute noch gemacht wird. Danach sind wir durch das Pariser Viertel Le Marais gegangen und haben uns viele schöne Orte angeschaut und Neues gelernt. Wir fanden Paris echt mega schön, weil es überall voller Freude und Farben ist.
Eiffelturm
Am Dienstag besuchten wir den Eiffelturm. Von oben hatten wir eine gute Gelegenheit, Paris zu sehen. An unserem letzten Abend wurde der Eiffelturm mit den ukrainischen Farben bestrahlt, denn der Krieg startete vor genau einem Jahr.
Louvre
Im Louvre fanden wir die Pyramide schön. Am meisten hat uns die „Mona Lisa“ gefallen. Aber wir hätten nicht gedacht, dass sie so klein ist. Außerdem haben wir uns viele schöne Bilder angeguckt. Die meisten von uns würden den Louvre gerne nochmals besuchen. C’était super et beau.
Bootsfahrt
Wir waren auf einer Bootstour mit dem Bateau Parisien eine Stunde auf der Seine unterwegs. Dabei sind wird am Tour Eiffel und Notre-Dame vorbeigefahren. Außerdem konnten wir den Place de la Concorde sehen, an dem Louis XVI. hingerichtet wurde. Es war schön, die ganzen Sehenswürdigkeiten aus einer anderen Perspektive kennenzulernen. Auf dem Boot haben wir uns auch noch mit einigen Franzosen angefreundet und auf Französisch unterhalten.
Champs-Élysées
Die Champs-Élysées ist eine große Straße in Paris. Dort waren wir in unserer Freizeit und haben viele Geschäfte besucht wie etwa Nike und Dior. Außerdem konnten wir auf den Arc de Triomphe gehen. Von der Aussichtsplattform des Triumphbogens hatte man eine spektakuläre Aussicht über die ganze Champs-Élysées.
Essen
Wir waren in vielen verschiedenen Bäckereien und haben leckere Croissants, aber auch Desserts wie einen Crêpe au chocolat probiert. Es war alles sehr lecker. Wir haben uns sogar getraut, auf Französisch zu bestellen, und konnten uns überwiegend gut verständigen.
Fazit
Das war eine wundervolle Fahrt!!!
(Text und Fotos: Französischkurse 8, 9 und 10 mit Frau Paßlick und Frau Follestad)
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Reise auf die Riepenburg (2023)
Für uns Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs ging es in der Projektwoche zur Beratung (und vor allem zum Spaßhaben) auf die Riepenburg (bei Groß Berkel). Dort angekommen hieß es: Hausschuhe an und Betten beziehen. Nachdem wir Mädchen- und Jungsgebäude vertauscht, unsere Zimmer im großen Chaos hinterlassen und uns am Ende doch eingefunden hatten, wurden wir auch schon mit einem warmen Mittagessen und einer bezaubernden Aussicht begrüßt.
Danach ging es auch schon ran an den ersten Programmpunkt: In der großen Mehrzweckhalle wartete bereits Frau Entorf mit einem angenehmen Plan für den Tag. Jede Schülerin und jeder Schüler sollte sich überlegen, welche Hüte sie oder er im Alltag trägt. Beispiel: Der Hut der Geschwisterrolle oder die Rolle als Schüler/in. In kleinen Gruppen tauschten wir unsere Ergebnisse aus und lernten somit einander näher kennen. Am Abend war es dann soweit: Jacke und Schuhe an, Mütze auf und natürlich die Taschenlampe nicht vergessen! Wir machten uns auf den Weg, um unter dem beeindruckend leuchtenden Sternenhimmel "Verstecken" zu spielen: Fünf Fänger und knappe drei Minuten Versteckzeit. Hierbei galt: Wer es nicht weit genug schafft, wird sofort gefunden! Nach so einem spannenden Ereignis hatten wir noch Zeit für einen gemeinsamen Spieleabend oder dafür, uns mit den neuen Gesichtern in der Klasse bzw. im Jahrgang vertraut zu machen.
Am zweiten Tag hatten wir ausreichend Zeit, um alle möglichen Fragen und Probleme für die kommende Profilwahl zu klären. Die Lehrkräfte nahmen sich Zeit und hatten eine Menge Geduld. Und das wurde von uns noch am selben Abend wiedergutgemacht, indem wir eine kleine Talentshow planten. Egal ob Singen, Macarena-Tanzen oder die geheimen Limbo-Moves – jede/r musste mindestens eines seiner/ihrer individuellen Talente vorstellen. Es war ein großartiger und vor allem lustiger Abend, der in Form einer impulsiven Party im Mehrzweckraum endete.
(Text: Shirin S. und Murad B.)
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London-Fahrt (2022)
Die Klasse 13a hat sich mutigerweise gemeinsam mit Frau Schaare und Herrn Möller ins EU-Ausland getraut, nämlich nach Großbritannien. Was nun folgt, sind Augenzeugenberichte der Mitfahrerinnen und Mitfahrer.
Montag
Entgegen allen Erwartungen waren alle Kameraden pünktlich am Bahnhof in Hameln und die DB ließ uns auch nicht im Stich. Am Flughafen angekommen breiteten sich langsam, aber sicher die Vorfreude und Neugierde in der Menge aus. Der Flug verlief weitestgehend ohne Turbulenzen. Es dauerte nicht lange, bis wir die englische Luft atmeten. Gemeinsam tauchten wir in das Londoner Gewirr der U-Bahnen ein und machten uns auf dem Weg zum Hostel. Wir richteten uns ein und es packte uns die Neugierde: Relativ schnell gingen wir los, die Stadt zu erkunden und unseren Hunger auf Essen und Informationen zu stillen. Nicht zu übersehen war das London Eye, das wir gemeinsam besichtigten. In den knalligen Farben des Sonnenuntergangs erreichten wir den Höhepunkt des London Eyes und bestaunten die in Orange getauchte Stadt. Es entstanden unglaublich schöne Fotos und Erinnerungen von Englands Panorama. Unten wieder angekommen blieben wir mit unseren Gedanken bei der Aussicht und bei dem, was uns die Tage noch erwarten würde.
Dienstag
Am Dienstag haben wir uns alle um 10 Uhr vor dem Hostel getroffen. Ziel des Tages war eine Sightseeingtour durch London, bei der jeder einen kurzen Vortrag zu einer bekannten Sehenswürdigkeit zu halten hatte. Die erste Sehenswürdigkeit war der Kensington Palace in der Nähe vom Hostel. Anschließend ging es durch den Hyde Park zum Buckingham Palace. Darauf folgte eine Mittagspause, die von den meisten genutzt wurde, um etwas zu essen und ein wenig zu entspannen. Danach ging es zur Westminster Abbey und darauffolgend zu den gegenüberliegenden Houses of Parliaments. Als nächstes auf dem Plan stand der Elizabeth Tower: Zu unserem Glück läuteten die Glocken genau bei unserer Ankunft. Weiter ging es mit zahlreichen Statuen entlang der Themse. Weil wir bisher alle Sehenswürdigkeiten zu Fuß abgegrast hatten, waren einige aus der Puste und nahmen die Bahn zum Tower of London, während ein harter Kern weiterhin den Fußweg auf sich nahm. Nach nun 15 Kilometern erreichten wir endlich die letzte Sehenswürdigkeit: Die Tower Bridge. Die Tour war gegen 18 Uhr beendet und anschließend konnten wir die Zeit verbringen, wie wir wollten.
Mittwoch
Wir sind morgens um 10 Uhr los zum British Museum. Dort erkundeten wir zwei Stunden lang die Ausstellungen. Danach sollten wir uns für ein Kunstwerk/Artefakt entscheiden, das uns am meisten ansprach, dieses mit der Klasse teilen und begründen, warum es uns gefallen hat. Von dort aus durften wir dann frei in London rumlaufen. Während einige die Grenzen der Oyster Card testeten, besuchten viele von uns den Camden Market, zu dem wir mit einem Doppeldeckerbus gefahren sind, wo es viele Stände mit selbstgemachte Dingen gab, beispielsweise handgemachte Seife, Schmuck aus Fimo, Schmuck aus Kristallen, selbstgemalte Bilder und generell eine ganz lange Straße mit bemalten Gebäuden. Ein Teil der Straße war bemalt in den hell leuchtenden Farben des Regenbogens, zur Unterstützung der LGBTQ+-Community. In Camden gab es außerdem eine überraschend große Vielfalt an Speisen aus verschiedenen Kulturen und einige hatten sich entschieden, koreanisch essen zu gehen. Dort probierten wir zum ersten Mal Corndogs und traditionelles Essen. Zufrieden widmeten wir uns wieder den gefüllten Straßen und Läden.
Donnerstag
Am Donnerstag hatten wir ganz viel Freizeit. Diese haben wir genutzt, um London das letzte Mal zu erkunden und zu erleben und die unterschiedlichsten Dinge auszuprobieren. Während ein paar von uns unter anderem Schlittschuhlaufen waren, haben sich andere ein traditionelles Essen gegönnt oder entfernte Stadtteile erkundet. Am Abend haben wir uns erst spät vor dem Globe Theatre getroffen. Im Globe Theatre haben wir uns Shakespeares "Much Ado About Nothing" angeschaut. Das Theaterstück sowie die Kulisse waren wunderschön. Auch die Schauspieler waren sehr gut. Leider aber muss man sagen, dass das Theaterstück aufgrund der Stehplätze auch ein wenig anstrengend wurde. Alles in allem trotzdem eine sehr schöne Erfahrung. Nach dem Theaterstück sind wir gemeinsam Richtung Hostel gefahren. Den letzten Abend in London haben wir in kleinen Grüppchen ausklingen lassen.
Freitag
Und so sind wir am letzten Tag unserer zauberhaften Reise angelangt. Morgens wurden wir von unseren Lehrern bis 14 Uhr freigestellt und so konnte jeder noch ein letztes Mal London von seiner besten Seite erblicken und verabschieden. Man konnte sich gar nicht sattsehen an den ganzen süßen Eichhörnchen und den faszinierenden Fassaden der Stadt. Ich glaube, jeder stimmt uns zu, wenn wir sagen, dass wir London jetzt schon vermissen. Wir zählten die Minuten bis zur Abreise und weinten mit einem Auge, weil es schon zu Ende war, aber lachten auch mit einem Auge, weil es eine unfassbar schöne und aufregende Fahrt war. Jeder hat für sich das Beste aus dieser Zeit rausgeholt. Es war ein magischer Tag, der nochmal alle Erinnerungen der letzten vier Tage hervorrief und nicht losließ.
Abreise
Gegen 14 Uhr traten wir die Rückreise an. Nachdem alle Schülerinnen und Schüler mit Koffer und Proviant in den Startlöchern gestanden hatten, machten wir uns auf den Weg zur nächsten U-Bahn-Station, um den Zug zum Flughafen zu nehmen. Am Flughafen angekommen, wurden Klamotten ins Handgepäck gestopft, Tüten mit Deo und Duschgel aufgeteilt und kaputte Koffer schnell zugeklebt. Nachdem alle (wenn auch halbwegs) gut durch die Security gekommen waren, durften wir eine weitere Stunde warten. Angekommen im Flugzeug wurden die letzten Nachrichten geschrieben und gebetet. Nach der Ankunft in Bremen wurden wir wie ein Promi von unserem persönlichen Busfahrer abgeholt (mit einem Schild, auf dem "IGS Hameln" stand). Bei der Busfahrt wurde fehlender Schlaf nachgeholt oder sich einfach entspannt. Außerdem haben wir erfahren, dass wir nicht die einzigen Prominenten waren, die er in seinem Bus mitgenommen hat. Denn wie der Zufall es wollte, wurde der Klassenliebling Ed Sheeran vom selben Busfahrer zu einem seiner Konzerte gefahren. Nach der Ankunft an der Schule wurden viele von ihrer Familie abgeholt. Somit endete unsere wundervolle Klassenfahrt.
(Fotos: Elisabeth Schaare)
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Klassenfahrt der 9d nach Bremen (2022)
In der Woche vom 5. bis 9. September 2022 begab sich die Klasse 9d mit Frau Jütte und Herr Ranke auf Klassenfahrt in die Freie Hansestadt Bremen. Aber wer die 9d und das Kapitänsgespann Jütte/Ranke kennt, weiß, dass normal nicht ihr Ding ist. Statt komfortabel in einer gewöhnlichen Jugendherberge zu übernachten, ging es direkt auf die Weser auf das Schiff der Jugendherberge. Dort wurde in Kojen geschlafen und an Deck gemeinsam gegessen. Bei herrlichstem Spätsommerwetter genoss man täglich Sonnenuntergänge an der Schlachte, dem Viertel direkt am Weserufer. Landgänge waren natürlich an der Tagesordnung.
Nach der Anreise ging es sofort los mit einer Stadtführung durch die Viertel der Stadt. Dabei wurden die Hufen der Stadtmusikanten berührt, um Wünsche zu äußern, und die Bötcherstraße erkundet. Am Dienstag ging es dann zum Schwarzlicht-Minigolf inklusive Lastenaufzügen und Billardbahnen. Am späten Abend traf man sich mit einem Nachtwächter aus dem Mittelalter, der die Gruppe ins dunkle Bremen der Vergangenheit führte. Am nächsten Tag ging es nach Bremerhaven ins Klimahaus. Dort durchlief die Mannschaft die Klimazonen der Erde und begegnete Schlangen, Kröten und sogar Affen. Donnerstag besuchte man das Überseemuseum und begab sich nachmittags ins Weserstadion (laut Herrn Ranke das schönste Stadion der Welt). Eindrucksvoll wurde man durch die Katakomben vorbei an den Spielerkabinen und Medienräumen bis zu den Logen geführt, um anschließend den heiligen Rasen zu berühren und auf der Trainerbank Platz zu nehmen. Coach Ranke konnte nur durch mehrere Schüler vom Trainerstuhl gerissen werden.
Alles in allem war es eine gelungene Woche mit vielen tollen Eindrücken von der Freien Hansestadt Bremen und einer mehr als tauglichen 9d als Mannschaft!
(Text und Fotos: Sascha Ranke)
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Klassenfahrt des 9. Jahrgangs (2022)
Lange Zeit war es ungewiss, ob nach den Osterferien Klassenfahrten wieder stattfinden dürfen. Mitte Februar 2022 kam dann endlich die offizielle Meldung: "Mehrtägige Schulfahrten mit Übernachtung sollen nach den Osterferien stattfinden können", so das Niedersächsische Kulturministerium. Hurra! Lange Zeit mussten wir warten. Nun konnten Einzelheiten zur Klassenfahrt abgeklärt werden. Für alle Klassen des 9. Jahrgangs war eins klar: Wir wollen ans Meer. Von Fehmarn bis Cuxhaven: Die Schülerinnen und Schüler haben sich die schönsten Inseln und Orte Norddeutschlands ausgesucht. Am 20. April 2022 ging es dann endlich los! Der lang ersehnte Tag war gekommen! Doch das Risiko reiste mit, denn jeden Tag musste ein Schnelltest gemacht werden. Dennoch nahmen wir das Risiko in Kauf. Zu lange haben wir auf das Highlight der Schulzeit warten müssen. Auch wenn coronabedingt die Klassenfahrt nur verkürzt erfolgen konnte, hatten wir eine Menge Spaß und waren echt froh, gemeinsame Erlebnisse mit der Klasse erleben zu dürfen. Dies ist auf unseren Klassenfotos ganz klar ersichtlich!
(Text: Hamza Azahaf)
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Fahrt des 13. Jahrgangs nach Konstanz (2021)
We are back! Die Woche vor den Herbstferien begann unsere lange Reise in den Süden Deutschlands (nein, nicht Bayern): Um fünf Uhr morgens ging es verschlafenerweise los gen Bodensee im schönen Baden-Württemberg nahe der Schweiz, so nahe sogar, dass alle Teilnehmer ständig per SMS im Ausland begrüßt wurden. Nach etwa neun Stunden Fahrt konnten wir uns erstmal einrichten und erfuhren am Abend von einem ortskundigen Nachtwächter, dass wir uns in "Koonschtanz" befanden und nicht etwa – wie wir fälschlicherweise dachten – in Konstanz.
Am Dienstagmorgen, nachdem alle Teilnehmer aufnahme- und kulturfähig zum Frühstück erschienen waren, wartete ein actionreicher Tag, inklusive Affen und steinzeitlicher Baukultur, beides Örtlichkeiten auf der anderen Seite des Sees, zu denen uns unser fantastischer Busfahrer brachte.
Der folgende Tag stellte ein feuchtfröhliches Highlight unserer Reise dar. Bei schönstem Wetter (Überraschung!) wagten wir uns an eine dreistündige Kanutour über den See. Aufgeteilt auf vier Boote entbrannte schnell ein hochmotivierter Wettkampf (keiner wollte im Bus ins Mikro singen), den letztlich das reine Damenboot durch pure Frauen-Power für sich entscheiden konnte. Belohnt wurde das siegreiche Team durch ein wunderbares holländisches Kinderlied, dargebracht durch einen blonden, bebrillten, männlichen Kollegen, der lieber unerkannt bleiben möchte.
Am Donnerstag versammelten wir uns wieder bei schönstem Wetter am Ufer des Bodensees und genossen zum Abschluss die Aussicht aus dem Riesenrad, wobei einige heroisch über ihren höhenängstlichen Schatten sprangen und im Anschluss mit Eis belohnt wurden. Den letzten Abend konnte jeder nach einem leckeren Essen frei gestalten, was unter anderem in spielerischen Gefechten endete, bei denen sich so manche neolithische Poeten mit einer Keule aufs Korn nahmen.
Am Freitag konnten wir uns nach dieser ereignisreichen und schönen Woche dann im Bus zwölf Stunden lang (Stau ist etwas Feines) in den Schlaf schaukeln lassen. Fazit: Mit euch fahren wir gerne wieder!
(Text: Peter Burggraaff, Elisabeth Schaare und Janine Vietze)
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Wintersport-Exkursion (2020)
"Ski heil, Snowboard heil" hieß es auch dieses Jahr wieder. Bereits zum 13. Mal fand unsere Wintersport-Exkursion statt. Im Februar 2020 fuhren 26 Schülerinnen und Schüler nach Fügen, Tirol, Österreich. Wir waren wieder im rustikalen Haus "Talblick" untergebracht. Auch dieses Jahr wurden wir von Martina, der Hausherrin, aufs Köstlichste verpflegt. Von dort aus ging es dann jeden Morgen mit dem Skibus zum Skigebiet Zillertal, wo die Jungs und Mädels Skifahren und Snowboarden neu erlernten oder ihre Fahrtechnik verbesserten.
Betreut wurde die Fahrt dieses Jahr durch Herrn Jütte, Herrn Pegesa und Herrn Pelda sowie Herrn Sporleder, einem extern angeworbenen Snowboardlehrer. Es war eine sehr sportintensive Fahrt. Die Bedingungen waren auch dieses Jahr perfekt geeignet für Anfänger wie Fortgeschrittene. Durch die wechselnden Bedingungen mit Neuschnee, Sonne und Sturm wurden die Schülerinnen und Schüler täglich mit neuen Gegebenheiten konfrontiert, was das Lernen noch interessanter gestaltete. Zum Abschluss wurden die neuen Talente bei einer zünftigen Skitaufe am Lagerfeuer von den heiligen Ski- und Snowboardgöttern getauft.
Ski heil, Snowboard heil!
(Text und Video: Marius Jütte)
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Griechenland-Fahrt (2019)
Am Sonntag, den 22. September 2019, machte sich das B-Profil aus dem 13. Jahrgang mit seinen Lehrkräften – Frau Schnee und Herrn Burggraaff – frühmorgens auf den Weg nach Griechenland. Nachdem wir mit dem Zug am Düsseldorfer Flughafen angekommen waren, starteten wir gegen 13 Uhr mit dem Flugzeug nach Thessaloniki (Griechenland). Nach einem von vielen verschafenen Flug landeten wir in Thessaloniki. Am frühen Abend kamen wir dann in unseren Appartements in Afitos, einem kleinen Ort an der Küste, an. Um uns mit Nahrungsmitteln einzudecken, plünderten wir den örtlichen Supermarkt. Abends gingen wir dann gemeinsam in einer urigen Taverne essen. Die meisten ließen den Tag schließlich gemeinsam am Strand ausklingen.
Nach einem gemeinsamen Frühstück fuhren wir am Montag mit dem Bus wieder nach Thessaloniki. Dort besuchten wir im Rahmen unseres Seminarfachthemas "Krisen und Konflikte" zuerst die Flüchtlingsorganisation "Naomi", welche Flüchtlingen hilft, Arbeit zu finden, indem sie diesen Näh- und Sprachkurse anbietet. Danach schauten wir uns verschiedene Sehenswürdigkeiten in Thessaloniki an, unter anderem eine griechisch-orthodoxe Kirche und den "Weißen Turm", das Wahrzeichen Thessalonikis. Einige von uns nutzten auch die Zeit für eine Tour mit E-Rollern. Zurück in Afitos ließen viele den Tag wieder am Strand ausklingen.
Der Dienstagmorgen begann mit Regen, so dass alle den Tag auf ihren Balkonen begrüßten. Herr Burggraaff hatte zum Glück einige Spiele aus Deutschland mitgebracht. Diesen widmeten wir uns nun. Nachmittags kam der ersehnte Sprung ins angenehm warme Meer. Als die Sonne jedoch hinter den Wolken verschwand, suchten wir wieder unsere Appartements auf. Bald machte sich jedoch der Hunger bemerkbar. Daher begaben wir uns trotz Regens und Gewitters auf die Suche nach einem Restaurant. Nach der bekömmlichen Mahlzeit stellten wir auf dem Heimweg fest, dass sich durch den Regen die Straßen in regelrechte Flüsse verwandelt hatten. Einige waren aber mutig: Sie rannten zu unseren Appartements zurück. Andere riefen lieber ein Taxi, um nicht klitschnass anzukommen.
Am Mittwoch machten wir vormittags eine Rundfahrt: Wir erkundeten die Chalkidiki-Halbinsel. Dazu hielten wir an verschiedenen Sehenswürdigkeiten. Nachmittags ging es für die meisten wieder ans Meer. Abends mussten wir uns ein letztes Mal auf ein Restaurant einigen. Den Abend ließen wir freilich gemütlich ausklingen.
Der Donnerstagmorgen startete mit der Busfahrt zum Flughafen. Viele nutzten die Fahrt, um Schlaf nachzuholen. Der Flug verlief wieder reibungslos. Nach einer langen Zugfahrt endete unsere Seminarfahrt schließlich um 19:30 Uhr in Hameln.
(Text: Sophie H.)
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Irland-Fahrt (2019)
Am Samstag, den 21. September 2019, machten sich das A- und das C-Profil aus dem 13. Jahrgang mit ihren Lehrkräften – Frau Schaare, Frau Bux, Herrn Möller und Herrn Winzer – mit dem Bus auf dem Weg nach Dublin (Irland). Uns stand eine lange Fahrt bevor. Zuerst ging es mit dem Bus nach Rotterdam (Niederlande) und von dort aus über Nacht mit der Fähre nach Hull (England). Dort stiegen wir dann wieder in unseren Bus und fuhren einmal quer durch England bis nach Holyhead. Mittlerweile waren wir schon über 24 Stunden unterwegs. Nun mussten wir noch die Fähre nach Dublin nehmen. Nach ungefähr 32 Stunden Fahrt kamen wir dann endlich an.
Am Montag ging es los mit unserem Programm. Es stand ein Stadtrundgang mit Präsentationen an. Die Schülerinnen und Schüler des A-Profils hatten sich im Seminarfach vorab über die Stadt Dublin informiert. Nun mussten sie an verschiedenen Sehenswürdigkeiten diese vorstellen. Auf diese Weise erkundeten wir kreuz und quer die Stadt. Nach etlichen Kilometern Fußmarsch war bei vielen die Luft raus. Hinzu kam, dass es immer wieder geregnet hat. Dementsprechend freuten wir uns alle sehr auf unseren freien Nachmittag.
Am Dienstag ging es mit dem Bus in die Wicklow Mountains. Wandern war angesagt. Wir starteten bei Sonnenschein und legten wieder viele Kilometer zu Fuß zurück. Auch vom Regen blieben wir nicht verschont. Jedoch lohnte sich das alles für die schönen Fotos, die wir machen konnten. Mittags legten wir eine Pause an einem See ein. Am Nachmittag kehrten wir dann zu unserem Ausgangspunkt zurück. Alle waren happy, im Bus die Füße wieder hochlegen zu können.
An unserem letzten Tag in Dublin stand vermutlich für viele das Highlight der Fahrt auf dem Programm: ein Besuch in der Teeling-Whisky-Distillery mit anschließender Whisky-Verkostung. Mittlerweile hatten viele von uns keine Lust mehr zu laufen, weil die Füße und Beine so geschmerzt haben, dass wir uns eine Busverbindung rausgesucht haben. An der Distillery angekommen gab es zuerst eine Führung und anschließend die Verkostung. Am Abend waren wir dann noch bei einer Irish-House-Party. Obwohl sich viele von uns darunter wohl etwas anderes vorgestellt hatten, war es ein langer und lustiger Abend.
Früh morgens ging es dann wieder zum Hafen auf die Fähre in Richtung Holyhead. Wir hatten also wieder knapp 32 Stunden Fahrt vor uns. Als wir am Freitag dann alle wieder heil in Hameln waren, war die Freude groß.
(Text: Julia K.)
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Wintersport-Exkursion (2019)
"Ski heil, Snowboard heil" hieß es auch dieses Jahr wieder. Bereits zum zwölften Mal fand unsere Wintersport-Exkursion statt. Im Februar 2019 fuhren 25 Schülerinnen und Schüler nach Fügen, Tirol, Österreich. Wir waren im rustikalen Haus "Talblick" untergebracht und wurden von Martina, der Hausherrin, aufs Köstlichste verpflegt. Von dort aus ging es jeden Morgen mit dem Skibus zum Skigebiet Spieljoch, wo die Jungs und Mädels Skifahren und Snowboarden neu erlernten oder ihre Fahrtechnik verbesserten.
Betreut wurde die Fahrt durch Herrn Jütte, Herrn Pegesa, Herrn Ranke und Herrn Sporleder, einem extern angeworbenen Snowboardlehrer. Es war eine sehr sportintensive Fahrt. Die Bedingungen waren perfekt für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet. Durch die wechselhaften Bedingungen mit Neuschnee, Sonne und Sturm wurden die Schülerinnen und Schüler täglich mit neuen Gegebenheiten konfrontiert, was das Lernen noch interessanter gestaltete. Zum Abschluss wurden die neuen Talente bei einer zünftigen Skitaufe von den heiligen Ski- und Snowboardgöttern getauft.
Ski heil, Snowboard heil!
(Text und Video: Marius Jütte)
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Klassenfahrt des 6. Jahrgangs (2019)
Wir sind ein Team:
Gebt mir ein "I" ... "iiiiii".
Gebt mir ein "G" ... "geeeee".
Gebt mir ein "S" ... "essss".
So endete der letzte Tag der ereignisreichen Klassenfahrt des 6. Jahrgangs am Möhnesee. Die Klassenfahrt stand ganz im Zeichen der Teambildung und des Zusammenhaltes. Kaum waren die Zimmer bezogen, wurden wir mit Hotdogs und einer Salatbar begrüßt. Danach wurden erst einmal die Jugendherberge und die Umgebung erkundet, in der sich erstaunlich viele Wespen befanden. Zum Glück gab es für die hohe Anzahl nur wenige schmerzhafte Zusammenstöße mit ihnen, wenn man bedenkt, wie viel Eis gegessen wurde, was sicherlich auch an der heldenhaften Aufopferung der Lehrkräfte lag, die einige von diesen Zusammenstößen übernahmen.
An zwei Morgen durften zweieinhalb Klassen mit ihren Lehrkräften eine Kanutour auf dem See machen, die natürlich auch zum ausgiebigen Baden genutzt wurde. Besonders herausfordernd wurde die Slalomfahrt zwischen den Brückenpfeilern der Fußgängerbrücke über den See, die aber mit Bravour gemeistert wurde. Die andere Hälfte baute aus Seilen, Rohren und verschiedenen Hölzern Flöße. Diese wurden zum Wasser hinuntergetragen und auf ihre Seetauglichkeit getestet. Die meisten Gruppen waren sehr erfolgreich und müssen sich keine Sorge machen, auf einer einsamen Insel zu stranden. Abends wurden Wanderungen am See entlang oder den Berg hinauf zu einer Aussichtsplattform auf einem 42 Meter hohen Turm unternommen oder leidenschaftlich "Werwolf" gespielt.
Am letzten Tag wanderten wir mit dem LIZ durch den Wald, entdeckten Eichhörnchen und sogar Waschbärspuren, orientierten uns wie Fledermäuse und lernten eine Menge über die Tiere und Pflanzen im Wald. Abends wurde gegrillt und anschließend versuchten die Lehrkräfte, alle hereinzulegen. Sie hatten für jede Klasse eine Menge Wasserbomben besorgt, aber nur eine Pumpe. Dann mussten wir zum See hinunter und bekamen eine Stunde Zeit, um sie zu befüllen. Hier war Teamgeist gefragt und besonders die 6d zeigte sich hier erfinderisch. Sie setzten auch ihre Flaschen ein. Wir trugen die Wasserbomben mit Eimern hinauf und legten Lager für jede Klasse an und besprachen Taktiken. Jede Klasse wollte gewinnen. Nach einer kurzen Ansprache holten die Lehrkräfte auf einmal Eimer voller Wasserbomben und stürzten sich in die wilde Schlacht. Am Ende waren alle mehr oder weniger nass und hatten sehr viel Spaß. Schöner hätte die Fahrt nicht enden können.
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Frankreich-Fahrt (2019)
Von Kathedralen, Zebrastreifen, Gemälden und unschuldigen Pfosten – wir berichten euch in unserem Reisetagebuch über die seltsamen Abenteuer unserer Französischkurse in Paris! Jetzt mit aktuellen Reisetipps!
Sonntag und Montag
Am Sonntag, den 17. Februar 2019, trafen wir uns am Bahnhof in Hameln, um mit dem Zug um 16:50 Uhr nach Hannover zu fahren, wo wir in den Flixbus stiegen, der uns direkt nach Paris brachte. Nach 14 Stunden Fahrt sind wir dann am Montag morgens um 7:30 Uhr in Paris (Bercy/Seine) angekommen. Nach einer kurzen Suche der Metrostation fuhren wir dann von dort aus zu unserem Hostel St. Christopher’s Inn am Gare du Nord. Die Zimmer konnten wir noch nicht beziehen, aber wir konnten unsere Koffer dort abgeben und uns etwas frisch machen. Danach hatten wir etwas Freizeit, um die Umgebung kennenzulernen und uns etwas zu essen zu kaufen. Dabei haben wir Bekanntschaft mit den französischen Zebrastreifen gemacht, bei denen Ampeln angebaut sind. Prinzipiell gehen trotzdem alle aber einfach rüber, wenn kein Auto kommt. Als wir dann wieder alle im Hostel waren, sind wir gemeinsam zum Eiffelturm gefahren. Nach einer kurzen Fotosession sind wir weiter zu einem Bootsanleger gegangen, um Paris von der Seine aus per Boot zu erkunden. Am Hostel wieder angekommen, konnten wir dann einchecken. Nachdem wir unsere Koffer hochgetragen und unsere Sachen ausgepackt hatten, gab es dann um 18:30 Uhr Abendbrot. Um 22 Uhr war Nachtruhe und unser erster Tag ging zu Ende ...
Dienstag
Der Dienstag begann schon gut, da unser Zimmer fast verschlief – nach der anstrengenden Fahrt am Tag zuvor kein Wunder. Nachdem wir es doch noch pünktlich zum Frühstück geschafft hatten, war es auch schon fast an der Zeit, zu Notre Dame aufzubrechen. Der Aufbruch verzögerte sich aber noch ein wenig, da wir anscheinend nicht die einzigen waren, die noch etwas verschlafen waren. Zum Glück war die Metrostation nur zwei Minuten zu Fuß entfernt. Regelmäßig versperrte unsere Truppe in dieser Woche die Ticketautomaten, um überhaupt zur Metro zu gelangen. Trotzdem kamen wir noch pünktlich an Notre Dame an. Wir warteten auf unsere Fremdenführerin, eine Dame, welche ursprünglich aus dem Schwarzwald kommt, aber der Liebe wegen nach Frankreich gezogen war.
Hier noch ein Tipp für alle zukünftigen Paris-Besucher: Vor Notre Dame ist der Mittelpunkt von Paris mit einem Stern gekennzeichnet. Wenn man sich draufstellt, soll das Glück bringen. So ganz klappte das zwar nicht für alle von uns. Aber ein Versuch war es ja wert. Während der Tour durch Notre Dame kamen nicht nur interessante Details über den Bau und die Besonderheiten zur Sprache, sondern auch über die anderen Teilnehmer oder eher gesagt deren Familiengeschichten. Sollte man Notre Dame besuchen, darf man sich jedenfalls nicht über die Oma eines Schülers wundern, die mit Napoleon Tee trinkt, oder über Verwandte eines anderen Schülers, die an der Seite von Louis XVI. durch Paris spuken.
Wir lernten, dass Paris eigentlich aus mehreren "Inseln" besteht, die über Brücken miteinander verbunden sind. Auch andere französische Eigenarten waren interessant wie etwa die "Zebrastreifenüberquerungspraxis", bei der die Straße auch bei roten Ampeln überquert wird. Ebenso erfuhren wir beispielsweise, dass das Wort "Hotel" in Frankreich als Begriff für so gut wie jedes noblere Haus benutzt wird. Weiterhin gingen wir durch mehrere Viertel: das Quartier Latin und den Marais (übersetzt = Sumpf), in welchem sich auch das jüdische Viertel befindet. Am Centre Georges Pompidou bekamen wir freie Zeit. Während viele die Gelegenheit zum Bummeln und Einkaufen nutzten, ging eine kleine Gruppe mit unseren Lehrerinnen ins Panthéon. Dort sind viele berühmte Personen aus Frankreich begraben (z.B. Voltaire, Rousseau). Es war sehr interessant, mehr über die Geschichte der verschiedenen Personen und ihre Bedeutung für Frankreich zu erfahren. Danach gingen wir noch zu einem Park, dem Jardin du Luxembourg, da das Wetter sehr sonnig war. Leider blieben nicht alle aus der Gruppe unversehrt und ein unschuldiger Pfosten war dabei beteiligt ...
Mittwoch
Am Mittwoch, den 20. Februar 2019, fuhren wir alle früh los. Heute ging es in das Disneyland Paris! Das ist ein riesengroßer Freizeitpark mit verschiedenen Themengebieten im Stil von Disney-Filmen oder -Serien. Alle durchliefen die Themengebiete, unter anderem das Discoveryland, das Frontierland, das Fantasyland und das Adventureland. Viele Attraktionen wurden ausgetestet wie etwa die Achterbahn "Star Wars Hyperspace Mountain", die fast jedem gefallen hat. Nach einer gewissen Zeit ging es für die meisten Schülerinnen und Schüler in den Walt-Disney-Studios-Park. Dort gab es weitere Attraktionen, Filmkulissen und mehrere Shows. Ein Highlight war der spektakuläre Falltower, bei dem man 30 Stockwerke in die Tiefe stürzt. Der Tag endete mit einer gigantischen Show mit Laserstrahlen, Wasserfontänen und Feuerwerk am Dornröschenschloss des Disney-Parks.
Donnerstag
Am Donnerstagmorgen standen wir um kurz nach sieben auf, um uns auf den Tag vorbereiten zu können. Denn heute wollten wir als Französischkurs zum Louvre gehen. Um kurz vor neun trafen wir uns vor unserem Hostel, um von dort aus zur Metro zu gehen. Dort angekommen, bekamen wir ein Ticket von den Lehrern, welches wir in die Automaten stecken mussten, um überhaupt in den Bahnhof zu gelangen. Dann sind wir zu unserem Bahnsteig gegangen und in unsere Bahn in Richtung Louvre gestiegen. Dort angekommen, haben unsere beiden Lehrerinnen, Frau Schnee und Frau Herrmann, die Tickets besorgt. Nachdem wir auch alle unsere Wertsachen weggeschlossen hatten, durften wir in Dreiergruppen oder in größeren Gruppen den Louvre besichtigen. Wir haben uns die Mona Lisa, Jeanne D’Arc und Bilder von Napoleon und von Schlachten angeschaut. Des Weiteren haben wir Skulpturen, Nachbildungen von ägyptischen Mumien, historische Wandgemälde und Wandteppiche gesehen. Besonders imposant war das Gebäude selbst mit seinen Deckengemälden, goldenen Fresken und Marmorsäulen. Danach haben wir noch den Park neben dem Louvre besichtigt, den "Jardin des Tuileries", und haben dort Fotos gemacht. Später sind wir zum Hardrock-Café gegangen, wo wir wieder die Umgebung erkunden durften.
Freitag
Nach dem Frühstück um 8:30 Uhr haben wir gegen 10:30 Uhr aus dem Hostel ausgecheckt und unsere Koffer für den Tag abgegeben. Danach sind wir zu Fuß in Richtung der Basilika Sacré-Cœur aufgebrochen. Nach gefühlten 10.000 Treppen sind wir oben angekommen. Dort haben wir den schönen Blick über Paris genossen und uns anschließend im Inneren von Sacré-Coeur umgesehen, während zeitgleich ein Gottesdienst abgehalten wurde. Anschließend hatten wir bei herrlichem Sonnenschein Gelegenheit, das Künstlerviertel Montmartre weiter zu erkunden. Auf dem Weg zur historischen Jugendstil-Métrostation Abbesses schauten wir uns noch die "Mur des Amoureux" an, auf der in vielen Sprachen "Je t'aime" geschrieben steht. Unser nächstes Ziel war das Forum des Halles. In dem riesigen Einkaufszentrum mit dem neuen charakteristischen "Blätterdach" konnte noch einmal ausgiebig geshoppt werden. Alternativ lud der angrenzende Park zum Entspannen ein. Im Anschluss daran sind wir mit der Metro zurück zum Hostel gefahren, wo wir noch einmal Freizeit hatten. Um 19:30 Uhr sind wir zum Busbahnhof gefahren, wo die Wartezeit auf den Flixbus begann. Die Zeit wurde von einigen sportlich genutzt. Gegen 21:40 Uhr kam dann unser Flixbus, mit dem wir bis 10:30 Uhr zurück nach Hannover gefahren sind. Schließlich mussten wir nur noch den Zug nehmen, mit dem wir um ca. 11:40 Uhr in Hameln endlich ankamen.
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Abschlussfahrt des 10. Jahrgangs (2018)
Der 10. Jahrgang war vom 27. bis 31. August 2018 auf Abschlussfahrt. Ziele waren unter anderem Berlin, Weimar, Hamburg und Stade. Bei jeder Klassenfahrt wurden sowohl geschichtliche Aspekte untersucht als auch der Körper in Form gebracht. Die Freizeit konnte man nach eigenen Wünschen gestalten. Einige besuchten dafür die örtlichen Kleidungsgeschäfte, andere hingegen touristische Ausflugsziele.
Berlin
In Berlin wurden beispielsweise die Berliner Unterwelten und ein Stasi-Gefängnis im Stadtteil Hohenschönhausen besucht. Wem die Füße nach den Stadterkundungen noch nicht wehtaten, konnte dann am Abend in der Disco Matrix abtanzen. Im Jump-House, ein weiterer Programmpunkt der 10b, spielte man unter anderem Völkerball auf Trampolinen oder versuchte sich mehr oder weniger erfolgreich beim Salto vorwärts und rückwärts. An den Nachmittagen wurde die Stadt in Kleingruppen auf eigene Faust unsicher gemacht.
Weimar
In der 10d wandelte man auf den Spuren von Schiller und Goethe in Weimar. Verschiedene Museen und Wohnhäuser dieser Berühmtheiten wurden besucht. Wenn man aktuell die Ereignisse in Chemnitz verfolgt, dann war und ist der Besuch des KZ in Buchenwald ein weiterer wichtiger Ort, um auf die schreckliche Vergangenheit von Deutschland aufmerksam zu machen und dafür zu sensibilisieren. So hatten sicherlich einige Schülerinnen und Schüler einen Kloß im Hals und verstehen, warum sich manche Geschichte nicht wiederholen darf.
Hamburg
Im Hamburger Dungeon gab es für die Klasse 10a und 10c einige schaurig-schöne Schockmomente. Vor allem dunkle Kapitel von Hamburg wurden dadurch sehr lebhaft erfahren und jagten so manchen Adrenalinschub durch den Körper. Viel Adrenalin, aber vor allem ein breites Grinsen im Gesicht gab es beim Besuch des Heideparks und der zahlreichen Fahrgeschäfte. Die Elbphilharmonie, ein neues Wahrzeichen der Stadt Hamburg, wurde staunend erkundet und als süßen Abschluss schmeckte man in das Chocoversum, ein interaktives Museum zur Schokoladenherstellung, hinein.
Stade
Die 10e war hingegen sehr viel unterwegs. Die eigentliche Unterkunft war in Stade an der Elbe, aber auch ein Tagesausflug nach Hamburg und Helgoland war Teil des Programms. In Erinnerung dürfte manchen Schülerinnen und Schülern vor allem die Hafenrundfahrt oder der Ausflug zur "langen Anna" auf Helgoland bleiben. Andere hingegen bemerkten die Vorzüge vom Festland, als man eine Bootstour auf dem Katamaran machte.
Fazit
Insgesamt gab es sicherlich einige, die mit manchen Programmpunkten nicht ganz so zufrieden waren. Aber letztendlich wird jede/r mindestens ein persönliches Highlight auf der Klassenfahrt erlebt haben, auf das man noch in Jahren lachend zurückblicken wird.
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Spanien-Fahrt (2016)
Bei der Studienfahrt 2016 sind 38 Schülerinnen und Schüler des 8. und 9. Jahrgangs mit dem Bus nach Calella (Spanien) gefahren. Am Sonntag, den 14. Februar 2016, ist der Bus gegen 21 Uhr von der Schule losgefahren. Am Montag ist der Bus nach 21 Stunden Fahrtzeit am späten Nachmittag endlich am Hotel in Calella angekommen. Dann wurden die Zimmer bezogen. Nach dem Abendessen ließen wir den Tag in Ruhe ausklingen.
Am Dienstag stand die erste Fahrt an, und zwar nach Barcelona (ca. 1 Stunde von Calella entfernt). Dort wurde eine Stadtführung durch Barcelona und durch die Kathedrale unternommen. Am Ende des Tages wurde die Sagrada Familia, die berühmteste Kirche in Barcelona, besichtigt.
Am Mittwochmorgen ging es erneut nach Barcelona, um eine Stadtrallye zu machen. Nach der Rallye gab es ein leckeres, spanisches Picknick mit selbst erstandenen spanischen Lebensmitteln am Hafen. Da Donnerstag der letzte Tag war, war nach der Besichtigung im Park Güell noch genug Zeit zum Shoppen in Barcelona.
Auch in Calella war ein toller Strand, wohin man abends je nach Lust und Laune gehen konnte. Das letzte leckere Frühstück im Hotel vor der langen Heimfahrt wurde von allen noch einmal genossen. Als alle gepackten Koffer im Bus verstaut waren, ging es gegen 9 Uhr auch schon zurück nach Deutschland. Am frühen Morgen des 20. Februar 2016 kamen alle Schülerinnen und Schüler fröhlich und gesund an der Schule an. Alles in allem war es ein sehr schöner Ausflug nach Spanien, an den man sich gern zurückerinnert.
(Text: Dana W. und Viola S.)
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Klassenfahrt des 7. Jahrgangs (2015)
Der 7. Jahrgang führte vom 4. bis 8. Mai 2015 eine gemeinsame Klassenfahrt nach Schloss Dankern im Emsland durch. 130 Schülerinnen und Schüler konnten sich dabei mit elf Lehrkräften in den kleinen Heide-Ferienhäusern wohnlich einrichten und zugleich die abwechslungsreichen Angebote des Ferienparks nutzen. Eine breite Palette an Freizeitmöglichkeiten bot für jeden etwas: Wasserski, Kletteranlagen, Fußball, Volleyball, Minigolf, Autoscooter, Spaßbad, Riesenrutschen, Billard, Bullriding und vieles mehr luden uns ein, uns im Team auszutoben. Man konnte aber auch allein auf Entdeckungstour durch die ausgedehnte Anlage gehen. Fazit: Eine tolle Klassenfahrt!
- Details
EBG-Sommersportfest (2024)
Viel Lob gab es für die olympischen Spiele in Paris. Sie seien mitreißend, emotional, hervorragend geplant und sowieso seit langer Zeit die besten Spiele gewesen. Niemand konnte zu diesem Zeitpunkt ahnen, was wenige Wochen später im Weserberglandstadion von der EBG geboten werden würde.
Am 30.08.2024 war es bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen wieder so weit. Der heimliche Sport-Papst Herr Jütte hatte zu den Bundesjugendspielen geladen und die Sport-JüngerInnen erschienen zahlreich. Nach einem kurzen Aufwärmen ging es unter den strengen Augen der 10er-Patinnen und Paten an die Stationen.
Schnell wurde klar: Hier werden heute Rekorde gebrochen. Schlagbälle flogen, Sprunggruben wurden umgegraben und Laufbahnen rauf- und runtergesprintet. Auf dem Kunstrasen nebenan spielten die Sek II SchülerInnen erbittert um die heimliche Sportspielkrone der EBG. Für das leibliche Wohl sorgte der 13te Jahrgang, der dieses Mal auf gesunde Sportlernahrung setzte und die bunten Süßigkeiten-Tüten und den einhergehenden Zuckerschub erst für das Ende aufbewahrte.
Das Highlight bildeten wie immer die Pendel- bzw. 400m Staffeln. Noch nie lagen Tränen und Freude so nah beieinander. So viele Staffelstäbe wie dieses Jahr, wurden noch nie fallen gelassen. Das Orga-Team erwägt nächstes Jahr Smartphones als Staffelstäbe zu verwenden. Schließlich kleben die quasi in den Händen der SchülerInnen.
Trotzdem, Medien und Organisatoren sind sich sicher. Paris war ganz okay, aber die EBG-Spiele suchen weiter ihresgleichen.
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Stadtradeln (2024)
Auch in diesem Jahr waren wir als Team beim Stadtradeln in Hameln dabei. Am Ende standen innerhalb von drei Wochen insgesamt 13.834 klimafreundlich zurückgelegte Alltagskilometer. Wenngleich es damit knapp anderthalbtausend Kilometer weniger waren als im Vorjahr, ist das eine stolze Zahl für die 86 aktiv beteiligten Radler und Radlerinnen. Pro Kopf legten sie damit im Schnitt 161 Kilometer zurück und sicherten der EBG wieder den dritten Platz bei der absoluten Anzahl gefahrener Kilometer in Hameln und eine Urkunde.
Im schulinternen Jahrgangswettstreit schaffte es Jahrgang 6 den im letzten Jahr siegreichen Jahrgang 7 zu schlagen. Mit insgesamt 4923,3 Kilometern, von denen alleine knapp 2000 Kilometer auf die ‚Fahrradgang 6e‘ entfielen, die damit pro Kopf im Schnitt knapp 280 Kilometer zurücklegte, hatten die Sechstklässler die Nase vorn. Ungeschlagen in der Einzelwertung blieb Leonard Wellershaus aus der 7c, der mit 731,3 Kilometern seinen Vorjahreswert noch um gut 200 Kilometer überbot und damit auch seiner Klassenlehrerin Anja Brandt davonfuhr.
Wir danken allen aktiven Radlerinnen und Radlern und freuen uns bereits jetzt auf den Start im nächsten Jahr, wenn es wieder heißt: „Auf die Pedalen, fertig, los…“
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Tulpen für Brot (2024)
Die Elisabeth-Belling-Gesamtschule hat sich an einer bemerkenswerten Aktion beteiligt, die nicht nur die Gemeinschaft stärkt, sondern auch bedeutende Hilfsprojekte unterstützt. Unter dem Motto "Tulpen für Brot" hat die Schule an der vom Kultusminister ins Leben gerufenen Initiative teilgenommen, bei der Tulpenzwiebeln und Tulpen verkauft werden, um Geld für wohltätige Zwecke zu sammeln.
Dank der Unterstützung einer engagierten Schulgemeinschaft und zahlreicher helfender Hände konnte die Elisabeth-Belling-Gesamtschule ein eigenes Tulpenbeet anlegen. Dies wurde möglich durch großzügige Spenden von Tulpenzwiebeln seitens der Eltern und KollegInnen. So zieren nun prächtige Tulpen nicht nur den Schulhof, sondern auch die Gärten der Eltern und verschönern den Frühling in unserer Umgebung.
Ein besonderer Dank gilt auch den Lehrern und SchülerInnen, die mit ihren helfenden Händen das Blumenbeet auf dem Schulhof vorbereitet und bepflanzt haben.
Die Aktion erzielte beeindruckende Ergebnisse: Über 650 Euro wurden gesammelt, die einem noblen Zweck zugutekommen. Ein Teil der Erlöse fließt dabei in die Deutsche Krebshilfe sowie UNICEF Deutschland, während auch eine Bonobo Stiftung unterstützt wird. Diese großzügige Spende trägt dazu bei, das Bewusstsein für wichtige gesellschaftliche Anliegen zu schärfen und gleichzeitig konkrete Hilfe zu leisten.
Die Schule möchte sich herzlich bei allen bedanken, die zu diesem Erfolg beigetragen haben. Die rege Beteiligung und das entstandene Blumenbeet sind nicht nur ein Beweis für das Engagement und die Solidarität innerhalb unserer Gemeinschaft, sondern auch ein wunderschöner Anblick, der den Schulhof im Frühling in vielen bunten Farben erstrahlen lässt.
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Fußball-Kreisentscheid (2024)
Am Montag, den 29.4.2024, traten unsere EBG-Kicker der 5. Und 6. Klassen beim jährlichen Kreisentscheid in Bad Pyrmont an. Die furchtlosen Jungs um Kapitän Lasse von der Heyde stellten sich in ihrer Gruppe den übermächtigen Gegnern des Humboldt-Gymnasiums und des AEG und hielten lange gut mit.
Am Ende waren es aber einzelne Aussetzer, die beide Male Niederlagen mit 0-3 einleiteten.
In den abschließenden Gruppenspielen zeigte man aber ein ganz anderes Gesicht. Trotzdem ließen Linus Membury und Emil Schmidt zahlreiche Chancen ungenutzt. So stand gegen die Schule im Hummetal aus Aerzen am Ende ein schmeichelhaftes 0-0. Erst gegen die Max-Born-Realschule platzte der Knoten. Top-Torjäger Nathan Zucchi netzte und trieb die Offensive mit dem quirligen Emil Schmidt immer wieder nach vorn. So gewann man 3-0 und Torhüter Lukas Nitschke hielt die Null fest.
Dadurch sicherte man sich immerhin den dritten Platz in der Gruppe und das Spiel um Platz 5 gegen die Dauerrivalen der Theodor-Heuss-Realschule. Nach einem verschossenen 9m der Konkurrenz netzte Enyo Schwarzenberg aus der Distanz zum 1-0. Doch die THRS glich aus und im 9m-Schießen fehlte dann auch die Erfahrung der jungen Truppe.
Coach Ranke war trotzdem zufrieden: „Herrliches Wetter, großartige Jungs und ein leistungsgerechter Ausgang. Die Kids haben immer zusammengehalten und sich nie angemeckert. Außerdem sind die meisten auch nächstes Jahr noch spielberechtigt. Kann man also unter „Erfahrung sammeln“ verbuchen. Besonders Konrad Schütte hat mich heute beeindruckt. Ein Top-Außenverteidiger, ein richtiger Terrier, der immer einen Fuß an den Ball bekommt“. Auf die Fragen der Medienvertreter, was er letzte Woche in München gemacht hätte, antwortete der Coach in gewohnt trockener Manier: „Ihr wisst doch selbst immer mehr als ich. Einer sieht mich in Liverpool, ein anderer in Madrid und wieder einer hat meinen Berater in Manchester gesehen. Fakt ist: ich war im Legoland, schön wars. Vielleicht waren Uli und Max ja auch da. Darüber dürft ihr dann morgen schreiben!“, und schickte ein vielsagendes Augenzwinkern hinterher.
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Christmas-Cup (2023)
So nah dran waren die Kicker der EBG noch nie. Doch das letzte Quäntchen Glück verhinderte den größten sportlichen Erfolg der Schulgeschichte. Zu Beginn des 22. Christmas-Cups in Salzhemmendorf sah allerdings noch alles nach einer frühen Heimreise aus. Bereits im ersten Gruppenspiel wurde die Mannschaft um Paderborner U17-Spieler Claudio Katunda von fulminant aufspielenden Salzhemmendorfern mit 7:1 abgeschossen. Trainer David Gracan war außer sich und faltete die Jungs in der Kabine mit wilden Schimpftiraden zusammen. Doch die kroatische Axt bewies erneut, dass er nicht vor unpopulären Entscheidungen zurückschreckt. So bekam Lukas Bergherr seine Chance im Tor, während Noah Spelter und Finn Wienecke in die Abwehr und Jarne Brandes und Claudio Katunda in den Angriff getauscht wurden. Ein Kniff, der sich sofort auszahlte. Die weiteren Vorrunden Spiele gingen mit 6:0 und 5:2 an die EBGler. Noah Spelter legte in der Verteidigung jeden Stürmer an die Kette, während Claudio Katunda vorne ein Tor nach dem anderen versenkte. Unterstützung kam dabei von der Bank in Person von Vatan Kilicparlar und Aron Mitosinka.
So ging es als Gruppenzweiter im Halbfinale gegen das übermächtige Schiller-Gymnasium. Was folgte, war ein offener Schlagabtausch, der wie immer gut für das Schiller zu enden schien. Nach einem 0:2-Rückstand nagelte Aron Mitosinka den Ball zum 1:2 ins Schillertor. Doch mit nur noch 30 Sekunden auf der Uhr war die Hoffnung nur gering. Was dann folgte, war purer Wahnsinn. Torhüter Lukas Bergherr nahm sich ein Herz und ballerte den Ball auf das Schilleraner Gehäuse. Unter den fassungslosen Blicken der hochgehandelten Dauerfavoriten senkte sich der Ball ins Tor. Ausgleich. 9m-Schießen. Hier siegte mit unseren Jungs das Team mit den stärkeren Nerven.
Im Finale ging es dann gegen die Theodor-Heuss-Realschule (IGS West). Nach einem ausgeglichenen 2:2 ging es auch hier ins 9m-Schießen. Es brauchte 10 Schüsse, bis Lukas Bergherr die Finger an den Ball bekam. Der Ball tänzelte auf der Linie und wieder raus. Der Schiedsrichter entschied auf Tor für die THRS. Eine Entscheidung, die besonders Coach Gracan auf die Palme trieb. "Dass der Kölner Keller da stumm bleibt, ist mir ein Rätsel. Jedes Wochenende diskutieren wir über dieselben Entscheidungen …", entgegnete der Erfolgstrainer auf Nachfrage. Im Anschluss verschoss Claudio Katunda und der Pokal ging nicht unverdient an die Konkurrenz von der anderen Weserseite.
Altcoach Ranke konnte die Tränen nur schwer zurückhalten: "Die Jungs haben alles gegeben. Jeder hat seine Rolle akzeptiert. Da setzt sich ein Max Langohr nach all dem, was er für die EBG geleistet hat, auf die Bank, ohne zu murren, und gratuliert seinem direkten Konkurrenten und feuert ihn an. Das war Kahn und Lehmann 2006. Das ist Sportsgeist. Vatan und Aron waren sofort da, als sie gebraucht wurden. Noah hat hier alle auseinandergenommen und Bjarne und Finn sind für mich die Pferdelungen des Turniers. Claudio spielt hier alle an die Wand, wird Torschütze und Spieler des Turniers, nur um am Ende der tragische Held zu sein. Ich bin jetzt seit acht Jahren bei diesem Turnier und noch nie habe ich so etwas gesehen. Die ganze Halle war für uns und trotzdem hat es leider wieder nicht gereicht. Aber wir werden auch aus dieser Niederlage lernen und unsere Schlüsse ziehen." Der mitgenommene Coach Gracan ergänzte schwer gezeichnet: "Ich sag nur eins: Finale Dahoam. Da sind die Bayern auch Zweiter geworden ... und wo waren sie ein Jahr später?! Ich habe noch nicht fertig!"
(Text: Sascha Ranke; Fotos: Gerrit Reitze)
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Kalle-Cup (2023)
Er galt als einer der längsten Titelflüche der jüngeren Sportgeschichte. Doch am Donnerstag, den 7. Dezember 2023, war es endlich so weit: Zum ersten Mal in der Geschichte der Elisabeth-Belling-Gesamtschule (EBG), ehemals IGS Hameln, gewann eine Mannschaft ein Fußballturnier des Landkreises Hameln-Pyrmont.
Unter der Aufsicht von Sportdirektor Pelda traten die Kicker um U17-Bundesliga-Ass Claudio Katunda beim Kalle-Cup in Springe an und enttäuschten nicht. In Spielen gegen Bad Münder, IGS Springe und OHG Springe stand am Ende ein Torverhältnis von 7:1. Entsprechend glücklich war Keeper Max "The Wall" Langohr und grinste breit bei der Siegerehrung. Noah Spelter, Jari Nowag, Finn Wienecke und Aron Mitosinka zeigten ihre ganze spielerische Klasse, während Jarne Brandes, Lucas Bergherr und Claudio Katunda hinten nichts anbrennen ließen.
Mann des Tages war aber Trainer-Talent David Gracan, der von Coach Ranke von der Leine gelassen wurde und gleich in seinem ersten Turnier sein kroatisches Feuer auf die Spieler übertrug. Entsprechend zufrieden zeigte sich auch der "alte Hase" Coach Ranke und befeuerte gleich mal die Gerüchteküche: "Die Spieler haben mir versichert, dass David der richtige Mann für den Job ist. Die kroatische Axt, wie er von den Spielern getauft wurde, hat gezeigt, dass er für höhere Aufgaben bereit ist. Gerüchten zufolge wurde er schon am Tegernsee bei Uli Hoeneß gesehen."
Coach Ranke weiter: "Tolle Leistung, die Jungs haben Geschichte geschrieben! Dieselbe Truppe wird am Donnerstag in Salzhemmendorf antreten. Da wird sich zeigen, aus welchem Holz sie geschnitzt sind. Fakt ist: Mit der EBG ist zu rechnen! Wir sind noch nicht fertig!“
(Text und Foto: Sascha Ranke)
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Sparkassen-Indoor-Cup (2023)
Nach einem harten Kampf konnten die Kicker der 5. und 6. Klassen den dritten und achten Platz bejubeln und ihre Trophäen in die Höhe strecken. Trotzdem hatte der Tag mit einer Hiobsbotschaft begonnen. Sechser und Ausnahmetalent Loris Osmani hatte Beschwerden im rechten Fuß und konnte nur zuschauen, wie seine Mannschaft knapp mit 1:2 gegen das Schiller-Gymnasium verlor. In der Folge fingen sich die Kicker aber wieder und gewannen sowohl gegen das Humboldt-Gymnasium und die Theodor-Heuss-Realschule (IGS West) mit 2:0 und 5:0.
Besonders Miron Leka und Noar Hoxha bewiesen ihre ganze Defensivklasse und kontrollierten das Spiel nach Belieben. Rojwan Bekler und Luke-Jayden Gerhardt zeigten sich einige Male eiskalt vor dem Tor. Angetrieben von Mittelfeldass Arman Fejzic und Nachwuchstalent Lasse von der Heyde zogen die EBGler ihr Kombinationsspiel auf und wurden dafür mit dem Halbfinale belohnt. Hier merkte man die fehlende Kondition und die Mannschaft war mit 1:5 chancenlos gegen den späteren Sieger (Humboldt-Gymnasium). Im Spiel um Platz 3 machten es die Jungs nochmal spannend und siegten mit 2:1 gegen die Max-Born-Realschule.
Die Zweitvertretung der EBG zahlte an diesem Tag Lehrgeld. Die Vorrundenspiele wurden allesamt verloren. Erst im abschließenden Spiel um Platz 8 konnten die Jungs um Wirbelwind Konrad Schütte und Linus Membury noch zwei eigene Treffer erzielen. Torwart Raen Hasan zeigte nochmal einige Paraden, konnte aber auch hier die Niederlage nicht verhindern. Am Ende waren die Jungs um Jan-Carlo Breithecker, Besmir Gutaj und Muhamad Abdullah trotzdem die Sieger der Herzen und freuten sich über die gewonnenen Erfahrungen.
Mann des Tages war am Ende Jerremi-Jalliel Hänsch, der durch zahlreiche Paraden zum Torwart des Turniers gewählt wurde. Überwältigt und fassungslos nahm das Talent seine Auszeichnung entgegen und tritt somit in die großen Fußstapfen, die andere Talente der EBG-Torwartschule, genannt seien Denny Bonhagen, Max Langohr und Sam Wilders, hinterlassen haben.
"Tolle Jungs, tolle Leistung. Manchmal fehlt uns halt auch etwas Glück. Aber wer sich den Einsatz der Jungs anschaut, der kann nur den Hut ziehen. Da verliert unsere zweite Mannschaft 0:12 und sie werden von unserer ersten Mannschaft getröstet und in den Arm genommen. Da bekommt man doch Pipi in den Augen. Gänsehaut, das ist doch Fußball, wie er sein soll“, zeigte sich Coach Ranke emotional.
(Text und Fotos: Sascha Ranke)
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Vorlesewettbewerb (2023)
Viel Vergnügen bereitete der schulinterne Vorlesewettbewerb den Jurorinnen und Juroren. Mit spannenden und phantastischen Texten wurden sie von den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern in ungekannte Welten entführt, Orte und Figuren wurden lebendig gemacht, Perspektiven übernommen. Wieder einmal zeigte sich, dass Lesen Spaß macht und den Lesenden das Tor öffnet für eine andere Art des Umgangs mit der Welt und der selbstverständlichen Akzeptanz von Fremdem.
Die besten Schülerinnen und Schüler des sechsten Jahrgangs haben der Jury sehr motiviert aus ihren vorbereiteten Textabschnitten vorgelesen und es dieser sehr schwer gemacht, eine/n Gewinner/in zu küren. Neben Ausschnitten aus Märchen, Fantasy- und Jugendromanen wurde auch aus dem Genre "Horror" vorgetragen. Die Ausschnitte waren gut gewählt und wurden von allen Vorlesenden flüssig und überzeugend präsentiert.
Erst nach Lesen eines Auszugs aus dem Überraschungstext "Luna und die schauerlich-beste Familie der Welt" von Stefanie Dahle konnte die Jury die Siegerin des sechsten Jahrgangs verkünden: Melissa (6b). Melissa wird unsere Schule zu Beginn des nächsten Jahres als Schulsiegerin im Regionalentscheid vertreten. Wir wünschen ihr dabei viel Glück! Im fünften Jahrgang überzeugte Hailey aus der 5d die Jury. Herzlichen Glückwunsch!
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Lange Nacht der Mathematik (2023)
Vom 24. auf den 25. November 2023 fand an der EBG in Kooperation mit dem Schülerforschungszentrum (SFZ) Hameln-Pyrmont wieder die Lange Nacht der Mathematik statt. Zeitgleich mit zahlreichen Schulen in ganz Deutschland, insbesondere auch mit den drei Hamelner Gymnasien, wurde in dieser Nacht wieder geknobelt, geflucht, sich gefreut und tapfer gegen zufallende Augenlider angekämpft.
Nach etwas schleppendem Start mit langen Downloadproblemen konnte gegen 19:30 Uhr endlich mit dem Knobeln angefangen werden. Dabei wurde schnell klar: Das sind keine "normalen" Matheaufgaben und der langersehnte Einsatz des Taschenrechners bringt uns leider gar nichts! Also wurde ausprobiert, gefaltet, Körper nachgebaut und immer wieder die Haare gerauft. Wer sich nicht entmutigen und auch von der Pizza-Pause nicht von der Mathematik abbringen ließ, wurde mit grünen Erfolgsmeldungen in der Eingabemaske belohnt. Dabei zeigte sich: Wer nicht aufgibt und zusammenarbeitet, kann über sich hinauswachsen – Schülerinnen und Schüler des sechsten Jahrgangs lösten vereinzelte Aufgaben höherer Jahrgänge, Frau Stoll läuft laut jubelnd mit einer richtigen Lösung über den Flur und nachts um halb 2 kommen endlich die neuen Aufgaben aus der nächsten Runde.
Am Ende der Nacht, in den frühen Morgenstunden, sind den meisten dann doch die Augen zugefallen und selbst bei dem harten Kern ist die Luft langsam raus, so dass es zu ersten Verzweiflungstaten kommt: Frau Müller fragt sich, ob sie eine Mail mit dem Betreff "Geht es eigentlich noch?" an die Verfasser der Aufgaben schreiben soll, und Frau Stoll muss feststellen, dass ChatGPT in Mathe leider (gar) nichts kann …
Um kurz vor 8 Uhr wurden die eingeschlafenen und sehr müden Nachteulen dann geweckt und ihren Eltern übergeben. Danke, dass ihr alle dabei wart! Danke insbesondere auch an das SFZ für die Organisation, die Sparkasse Hameln-Weserbergland für die finanzielle Unterstützung des Pizza- und Getränkebuffets, die SV für das Pausenprogramm und die Kinderbetreuung sowie an die motivierten Nachteulen unter den Kolleginnen und Kollegen: Frau Rose, Herrn Winzer, Frau Vietze, Frau Schmiedel, Frau Müller und Frau Stoll! Ohne euch wäre die Veranstaltung nicht möglich gewesen!
Wir freuen uns bereits jetzt auf das nächste Jahr (wenn keine schlafenden 7en in die Quere kommen ...)!
(Text: Jessy-Carina Henk; Fotos: Carola Müller)
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Stadtmeisterschaft der Oberstufen (2023)
Ein neuer Name, ein neues Auftreten: Das hatte sich Coach Ranke von seinen Kickern der Oberstufe erhofft. Doch die alten Muster konnten noch nicht abgelegt werden. So wurden die ersten Spiele verschlafen und es sprangen eine knappe 0:1-Niederlage gegen die HLA und ein maues Unentschieden gegen die KGS Salzhemmendorf heraus. Gegen die Elisabeth-Selbert-Schule ließ man sich einfach auskontern und verlor 0:1. Am Ende der Vorrunde wurde durch ein 1:0 gegen die starken Bad Pyrmonter Wiedergutmachung betrieben.
Im Spiel um Platz 3 setzte sich die HLA gegen die ausgelaugten Bad Pyrmonter durch. Das Finale zwischen dem Schiller-Gymnasium und dem AEG versprach Spannung. Beide Mannschaften hatten die Vorrunde punkt- und torgleich absolviert und sich dort auch 1:1 getrennt. Wie so oft hatten die Kicker des Schiller-Gymnasiums aber das Glück auf ihrer Seite und durften den Pokal verdient mit nach Hause nehmen.
Trotz des durchschnittlichen Abschneidens der eigenen Kicker war die Unterstützung der EBG-Ultras in Form von Schülerinnen und Schülern und Lehrkräften herausragend. So wurde auf dem neuen Kunstrasenplatz ein Fußballfest der Extraklasse gefeiert, dass die UEFA in ihrer Vorbereitung auf die EM gehörig unter Druck setzt. Coach Ranke war mit dem Turnier zufrieden, musste aber einsehen, dass ohne seine Co-Trainerin Frau Müller an diesem Tag nicht mehr zu holen war. So hatte er schon vor dem Start das Coaching an Soheyl Demir abgegeben, der so seine ersten Erfahrungen auf der Trainerbank sammeln durfte. Selbst eine starke Motivationsrede von Herrn "MC" Celik half jedoch nichts. So musste Soheyl erfahren, dass es gar nicht so leicht ist, einen 16-Mann-Kader bei Laune zu halten und an den richtigen Schrauben zu drehen.
Als die ersten "Coach Ranke"-Rufe über den EBG-Tivoli hallten, hörte man bereits das Sägen am metaphorischen Trainerstuhl. Altmeister Ranke nahm es mit Humor: "Heute haben die Jungs und der Coach Lehrgeld gezahlt. Wenn man bedenkt, dass wir den jüngsten Kader gestellt haben, geht das in Ordnung. Auch Soheyl hat gemerkt, dass die Generation 'Smartphone-Trainer' vielleicht noch nicht so weit ist und es ganz schön anstrengend sein kann, 16 selbsternannte Christiano Ronaldos bei Laune zu halten."
Ein Sonderlob gab es dann doch noch: "Der beste Mann war heute Wisam Shivan als Schiedsrichter. Ein unglaublich souveräner Auftritt, wie ich ihn selten gesehen habe. Würden alle Schiris so pfeifen, wäre der Kölner Keller wahrscheinlich eher eine Szene-Disco aus den 1980ern und Videoschiris würden nicht gebraucht. Er ist der Grund, warum es heute so ruhig und fair zuging. Die kurzen Verschnaufpausen durch den Kollegen der KGS und Sam Willders hatte er sich verdient."
Ein Dank geht raus an das tolle Orga-Team, bestehend aus SV, Sanitäter-AG und den Zwölfklässlern. Zusätzlich danken wir dem Förderverein für die Spende, mit der wir die Preis-Bälle bezahlen konnten.
(Text und Fotos: Sascha Ranke)
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Landesschulmeisterschaften Mountainbike (2023)
Am Montag, den 26. Juni 2023, hat die Elisabeth-Belling-Gesamtschule erstmals mit einem Team an den Landesschulmeisterschaften Mountainbike teilgenommen. Der Wettkampf fand um die Waldbühne in Northeim statt und bestand aus einem Geschicklichkeitsparkour und dem anschließenden Rennen durch den Wald. Unsere Jungs haben sich dabei wacker geschlagen: Platz 3 ...
Herzlichen Glückwunsch!
(Text und Fotos: Marius Jütte)
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Schülerbuchwettbewerb (2023)
Die Gewinner des 3. Schülerbuchwettbewerbes stehen fest. Ihr habt abgestimmt. Die ersten drei Plätze sind: Platz 1 hat Joelina aus der 6c erreicht, Platz 2 geht an Adeline aus der 7e und Platz 3 an Finja aus der 8a. Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank für eure kreativen Beiträge! Einen kleinen Preis erhaltet ihr am letzten Schultag von eurem Klassenlehrerteam ...
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Drachenboot-Fun-Regatta (2023)
Am Samstag, den 24. Juni 2023, fand bereits zum 19. Mal die Drachenboot-Fun-Regatta auf der Weser in Hameln statt. Mit dabei war wieder ein Team der Elisabeth-Belling-Gesamtschule (siehe Video). Es setzte sich dieses Mal vor allem aus Lehrkräften und ihren (Ehe-)Partnern zusammen. Schüler/innen, die vorab fleißig mittrainiert hatten, waren kurzfristig leider verhindert. Bei strahlendem Sonnenschein und bester Laune ging es viermal auf die Rennstrecke. Das Team IGS belegte Platz 19 im Kamrad-Transport-Cup (insgesamt Platz 39 von 56 teilnehmenden Mannschaften) – ein respektabler Erfolg, wenn man bedenkt, dass im Vorwege nur vier Trainingseinheiten in verschiedensten Konstellationen absolviert werden konnten!
Das Team IGS dankt Frau Paßlick für ihre tolle Organisation! Ohne ihren unermüdlichen Einsatz wäre eine Teilnahme der Elisabeth-Belling-Gesamtschule bei der Drachenboot-Fun-Regatta so nicht möglich gewesen …
(Text und Video: Marco H. Winzer)
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Bundesjugendspiele (2023)
Am Dienstag, den 20. Juni 2023, war es wieder so weit: Die Lehrerinnen und Lehrer der Elisabeth-Belling-Gesamtschule (EBG) öffneten die Tore des Weserbergland-Stadions für die Schülerinnen und Schüler. Dabei stand morgens noch alles auf der Kippe: Regen hatte eingesetzt und die Vorhersagen ließen kein Ende erkennen. Herr Jütte und die Schulleitung entschieden trotzdem, das Event stattfinden zu lassen. Das Motto: Schönwetter-Spiele kann jeder – nur EBG-Maschinen können auch unter widrigen Bedingungen Topleistungen erbringen.
Schließlich wurden wochenlang Runden auf dem Sportplatz gedreht, Sandgruben mit waghalsigen Sprüngen umgegraben und Schlagbälle wie Kometen durch die Luft geworfen. Manch einer musste sogar wie einst Rocky Balboa die Treppen zum Haupteingang hochlaufen, um sich für die jahrgangsinternen Staffelläufe vorzubereiten. Ein Training, das sich für die Schülerinnen und Schüler auszahlen sollte. Wieder einmal gab es Bestleistungen zu bewundern und auch das Wetter spielte schließlich mit. Die Sonne kam raus und beflügelte die Sportlerinnen und Sportler noch mehr. Gestärkt durch die Hot Dogs der Schülervertretung (SV) und der Elftklässler wurden definitiv Rekorde gebrochen.
Den Schlusspunkt setzte ein Jahrgangsvergleich der Lehrerinnen und Lehrer, bei dem es sogar zu spektakulären Stürzen kam. Doch auch hier wurde auf die Zähne gebissen. Herr Dietz, auch der rote Blitz genannt aufgrund seiner Bartfarbe, siegte locker und krönte so den 6. Jahrgang zum inoffiziellen Champion der Bundesjugendspiele 2023. So konnten Schülersprecher Moritz Langohr und Sinem Selcik die Schülerinnen und Schüler in die Regeneration entlassen.
Ein Dank geht raus an die tolle Orga von Herrn Jütte und die restlichen Lehrerinnen und Lehrer sowie an die SV und die Elftklässler für das Catering!
(Text: Sascha Ranke; Foto: Thomas Berenzen; Video: Marco H. Winzer)
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Stadtradeln (2023)
Beim diesjährigen Stadtradel-Wettbewerb wurden vom 28. Mai bis zum 17. Juni 2023 wieder fleißig Kilometer mit dem Fahrrad gesammelt. Ziel des Wettbewerbs ist es, möglichst viele Alltagskilometer klimafreundlich mit dem Rad zurückzulegen. Die insgesamt 127 Radelnden der Elisabeth-Belling-Gesamtschule (EBG) haben dabei innerhalb von drei Wochen stolze 15.293 Kilometer gemeistert. Damit ist die EBG innerhalb Hamelns das Team mit den zweitmeisten Radelnden und den drittmeisten zurückgelegten Kilometern!
Im schulinternen Jahrgangswettstreit war Jahrgang 6 nicht zu schlagen: Mit knapp 6.000 Kilometern trugen sie mehr als ein Drittel der insgesamt von der EBG geradelten Kilometer bei! Besonders sportlich in die Pedale getreten hat Leonard W., der mit 519 Kilometer beigesteuerten Kilometern der fahrradaktivste Schüler der Schule ist und sich in der Gesamtwertung nur seiner Klassenlehrerin Anja Brandt und einem anonymen EBG-Anhang geschlagen geben musste. Herzlichen Glückwunsch an die motivierten Sportlerinnen und Sportler, die sich am letzten Schultag noch über eine kleine Überraschung freuen dürfen …
Ob sich nächstes Jahr wohl jemand findet, der die Siegerinnen und Sieger dieses Jahres gefährden kann?
(Text: Jessy Henk)
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The big challenge (2023)
Am 26. April 2023 war es endlich so weit und der Englischwettbewerb "the big challenge" ging endlich los. Doch schon davor gab es eine lange Vorbereitungszeit. In dieser haben wir uns mit einer App auf den Wettbewerb vorbereitet und viele Aufgaben gemacht. Dabei gab es sogar ein "daily race", ein tägliches Rennen. Dabei ging es darum, möglichst viele Punkte in der App zu sammeln. Punkte gab es für Grammatikaufgaben, aber auch für Wortschatzarbeit, zum Beispiel zum Thema Körperteile, Kleidung, Obst und Gemüse sowie Getränke.
Jeder aus dem 6. Jahrgang hatte sich selbst eine Challenge gestellt. Diese war es, Frau Ellerbrock zu besiegen. Wenn man das geschafft hatte, konnte man sich noch mehr anstrengen und den Tagessieg erringen. Auch der 5. Jahrgang hat sich mit der App auf den Wettbewerb vorbereitet und hatte viel Spaß daran, in den Wochenplanstunden kreativ in der App zu arbeiten. Beim Wettbewerb selbst musste ein Test mit 55 Fragen in 45 Minuten beantwortet werden. Dabei gab es viele Höraufgaben, Textaufgaben und auch viele Lückentexte.
Nun endlich sind unsere Zertifikate da und wir können unsere Ergebnisse sehen ... ;-)
Unser Fazit: IT WAS FUN! WE'LL BE BACK!
(Text: Joelina L. und Saskia Ellerbrock)
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Tischkicker-Turnier (2023)
Von März bis Mai 2023 fand im Ganztagsbereich wieder ein Tischkicker-Einzelturnier für die Schülerinnen und Schüler der Elisabeth-Belling-Gesamtschule statt. Insgesamt haben sich 55 Kicker-Fans von der 5. bis zur 10. Klassen angemeldet. Gespielt wurde in den Vorrunden nach dem K.O.-System: Wer verliert, ist raus.
In der Finalrunde der Klassenstufensieger hat jeder gegen jeden gespielt und es wurden Punkte verteilt. Die Finalrunde haben die folgenden Klassenstufensieger erreicht: Konrad (5b), Noah, zum zweiten Mal in Folge (6a), Lina (7e), Emircan (8b), Alessandro, zum dritten Mal in Folge (9e). Alessandro konnte seinen Titel erfolgreich verteidigen und hat zum dritten Mal in Folge den 1. Platz belegt. Mit dem Sieg beim letzten Lehrer-Turnier ist er zurzeit der erfolgreichste Tischkicker-Spieler der Elisabeth-Belling-Gesamtschule. Auf Platz 2 landete Noah (6a). Den 3. Platz belegte Emircan (8b). Der 4. und der 5. Platz mussten in einem Stechen ausgespielt werden. Hierbei konnte sich Lina (7e) erfolgreich behaupten. Platz 5 belegte somit Konrad (5b).
Die beiden letzten Plätze haben eine Urkunde und als Trostpreis einen Fußball-Schlüsselanhänger und ein Deutschland-Armband erhalten. Die drei erstplatzierten Spieler haben jeweils eine Urkunde und dazu einen echten Bundesligafußball der Saison 2022/23 bekommen. Die Fußbälle wurden vom Förderverein gestiftet.
(Text und Foto: Thomas Berenzen)
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Jugend trainiert für Olympia (Fußball): Teil 2 (2023)
Nach den ernüchternden Ergebnissen der vergangenen Woche (siehe unten) zeigten die jüngsten Kicker der Elisabeth-Belling-Gesamtschule (EBG) beim Fußballturnier in Bad Pyrmont am Mittwoch, den 10. Mai 2023, wozu die EBG fähig ist. Bereits im ersten Spiel zog man den Gastgebern des Humboldt-Gymnasiums mit einer taktisch disziplinierten Leistung den Zahn. Leider sprang trotz optischer Überlegenheit kein Tor für die Kicker der Jahrgänge 5 und 6 heraus und man trennte sich 0:0.
Im folgenden Spiel gegen das favorisierte Schiller-Gymnasium machte man es besser und gewann 1:0 durch einen Knaller in den Winkel von Toptorjäger Luke-Jayden Gerhard (insgesamt 5 Turnier-Tore). Im folgenden Spiel schlug die Stunde von Rojwan Bekler, der gegen die Theodor-Heuss-Realschule (THRS) zwei Tore markierte und zeigte, dass echte 9er in Deutschland vielleicht doch wieder populär werden. Prunkstück der Mannschaft blieb jedoch die überragende Abwehr um Libero Miron Leka (aka der Kaiser), Levi Oliveirar de Azevedo und Noar Hoxha, die mit einer Abgeklärtheit eines Profis jeden Zweikampf gewannen und das Spiel nach vorne ankurbelten. So stand auch gegen das mauernde AEG die Null und ein platzierter Schuss von Loris Osmani besiegelte den nächsten Punktgewinn.
In der Rückrunde ging unseren Jungs dann bei drei aufeinanderfolgenden Spielen die Puste aus. So kassierte man gegen das Humboldt (0:1) und das Schiller (0:2) zwei Niederlagen. Gegen das Schiller konnte man sich bei Torhüter Denny "the Eagle" Bonhagen bedanken, der mit überragenden Paraden Schlimmeres verhinderte. Trotzdem rafften sich die Jungs wieder auf und kamen bei der THRS nach einem 0:2-Rückstand noch mit einem 3:2 zurück. Arman Fejzic zeigte dabei seine ganze Klasse und dribbelte sich mehrere Male erfolgreich durch. Besmir "Die Wand" Gutaj ersetzte dabei den ausgelaugten Oliveirar und ließ dabei immer wieder Gegenspieler an seiner Abwehrkunst abprallen. Ersatzspieler und Antreiber Muhammed Abdullah und Khalil Saido entlasteten die Startelf immer wieder und zeigten, dass in Zukunft mit ihnen zu rechnen ist. So wurde auch das letzte Spiel gegen das AEG mit 2:1 gewonnen. Insgesamt beendete man das Turnier auf dem 3. Platz, punktgleich mit den Pyrmontern.
Coach Ranke war entsprechend gut gelaunt: "Nach den Niederlagen der letzten Wochen war das genau die richtige Reaktion. Ich selber hinterfrage mich jeden Tag, egal was die Medien berichten. Die Jungs haben aber heute bewiesen, dass die Elisabeth-Belling-Gesamtschule starke Arbeit leistet. Ein richtiger Schritt war die Einstellung von Co- und Mentaltrainerin Frau Müller. Sie hat das Team immer wieder aufgebaut und auch mir unter die Arme gegriffen. Dass es bei uns 'gemüllert' hat, dürfte auch dem Vorstand nicht verborgen geblieben sein. Ich werde deutlich machen, dass wir da eine sofortige Vertragsverlängerung anstreben müssen. Auch den unterstützenden Eltern gilt natürlich mein Dank!" Über seine eigene Zukunft und die ausstehende Vertragsverlängerung wollte der Coach nicht sprechen: "Ich denke, da kehrt jetzt etwas Ruhe ein und das sind sowieso Gespräche, die wir intern führen. Aber heute feiern wir erstmal die Jungs, die die beste Platzierung seit Jahren erreicht haben. Heute waren alle klasse und mit den Säulen um Loris, der für mich der Spieler des Turniers war, und Noar, der von den Anlagen an Philipp Lahm erinnert, denke ich, dass wir auch in Zukunft ein Wörtchen mitreden dürften."
(Text: Sascha Ranke)
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Jugend trainiert für Olympia (Fußball): Teil 1 (2023)
Am Ende des Tages (5. Mai 2023) stand Coach Ranke mit gesenktem Kopf im Regen. Die 0:6-Klatsche vom Schiller im letzten Spiel besiegelte einen gebrauchten Tag für die EBG-Jungs. Wieder einmal hat man die guten Trainingsleistungen nicht auf den Platz bringen können. Qusai Mohamad und Lukas Steffen versuchten ihr Möglichstes, konnten aber auch die teilweise haarsträubenden Fehler ihrer Nebenmänner nicht immer ausbügeln. So hingen Hauke Rosenthal und Luke-Jayden Gerhardt in der Luft, bekamen kaum verwertbare Zuspiele. So endete das Fußballturnier für die EBG-Jungs auf dem 9. Platz.
Coach Ranke war entsprechend bedient. Trotzdem sah er auch Gutes in den Niederlagen gegen die Herderschule, Salzhemmendorf und auch die Max-Born-Realschule: "Die Jungs haben heute gemerkt, dass sie noch einen weiten Weg vor sich haben. Ein 11er-Feld ist halt was anderes, als in einem Hallendrittel auf und ab zu traben. Trotzdem kann man kämpferisch heute keinem einen Vorwurf machen. Vor allem Luke hat vorne alles gegeben und gut mitgehalten, obwohl er der Jüngste auf dem Feld war. Am Ende bringt es sowieso nichts zu trauern. Am Mittwoch wartet ja bereits das nächste Turnier. Wir werden auch da wieder motiviert zur Sache gehen!"
Etwaige Gerüchte über seine Ablösung durch Peter Neururer ließen den Coach indes kalt: "Solche Entscheidungen treffen andere. Ich habe den Eindruck: Die Kolleginnen und Kollegen stehen komplett hinter mir und wollen diesen Weg mit gehen. Ich bin voll motiviert und leite – Stand: jetzt – auch das nächste Training."
(Text und Foto: Sascha Ranke)
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Ladies-Cup (2023)
Am Donnerstag, den 23. März 2023, ging es für die Damen der Elisabeth-Belling-Gesamtschule beim prestigeträchtigen Ladies-Cup um die Ehre. Coach Ranke hatte schon vorher nur eine Devise ausgegeben: Besser machen als die Jungs! Und die Kickerinnen enttäuschten nicht. Trotzdem stotterte der Motor im Auftaktspiel noch gewaltig und die Mädels um Dauerbrenner Leonie Hinze ließen reihenweise Chancen liegen. Es kam, wie es kommen musste, und die Salzhemmendorfer schenkten Torhüter-Katze Nisa Celik das 0:1 ein.
Jetzt war die Truppe um Libero-Routinier Sinem Selcik bei der Ehre gepackt. So gab es im zweiten Spiel gegen Pattensen ein Offensivfeuerwerk, in dem Lucy Bungenstock, Leonie Hinze und Emily Sievert einen 0:1-Rückstand in einen souveränen 3:1-Sieg verwandelten. Auch im dritten Spiel wurden die taktischen Vorgaben mustergültig umgesetzt und Bad Pyrmont mit einem Traumpass von Tuana Gökce auf Emily Sievert ausgehebelt.
Mit dem zweiten Platz aus der Gruppenphase ging es in das Halbfinale gegen Alfeld. Doch gegen den späteren Turniersieger hatte selbst Mia "The Tower" Pape als Abwehrbollwerk einen schweren Stand und man verlor 0:2. Im Spiel um Platz drei ging es erneut gegen Salzhemmendorf. Das aufstrebende Talent Salma Barheem und Sturmtank Neslihan Aydin warfen alles rein, kassierten jedoch spät das 1:1 und mussten sich im 9-Meter-Schießen dann doch geschlagen geben.
Coach Ranke war trotzdem voll zufrieden: "Das Turnier hat richtig Spaß gemacht. Die Mädchen waren immer motiviert und haben sich gegenseitig voll unterstützt. Es gab nicht eine Beschwerde über Einsatzzeiten oder unfaire Gegner! Ein Traum für jeden Trainer, an dem sich die Jungs gerne ein Beispiel nehmen dürfen! Ich bin stolz auf die Ladies." Trotzdem gab es einen Kritikpunkt vom Trainer-Fuchs: "Mein Telefon hat den ganzen Tag geklingelt. 30 Anrufe in Abwesenheit mit Münchner Vorwahl. Ich wusste immer, es war ein Fehler, Kalle und Uli meine Nummer zu geben! Ich hab dann die Reißleine gezogen und eine Weiterleitung zu Thomas Tuchel aktiviert. Dann war Ruhe!"
(Text und Foto: Sascha Ranke)
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Lehrer-Volleyballturnier (2023)
Am 7. Februar 2023 traten die EBG-Lehrer beim jährlichen Volleyballturnier am Schiller-Gymnasium an. Vorher hatten sie wochenlang ein knallhartes Trainingslager durchlaufen, um für die Herausforderung gewappnet zu sein. Das erste Spiel begann vielversprechend mit einem 8:0-Start. Dann ließen sich die Highflyer um Volleyball-Ass Henk und Technik-Sensei Fecho aber von den Routiniers der HLA abkochen und haderten mehrere Male mit den Schiedsrichter-Entscheidungen. So wurden Blockmonster Huber und Highlight-Lieferant Ranke ein ums andere Mal zurückgepfiffen, weil sie zu nah am Netz waren. Am Ende stand ein verlorener Satz und ein Unentschieden.
In der Folge kam es zum Duell mit dem Humboldt-Gymnasium aus Bad Pyrmont, welches die EBGler dank Ballermeister Wehrwein und Steller-Genie Dietz für sich entschieden. Danach ging es in der Hauptrunde gegen die Elisabeth-Selbert-Schule. Auch dieses Spiel wurde durch die Erfahrung von Herrn Jütte sowie der linken Klebe von Herrn Pelda gewonnen. Am Ende stand ein etwas enttäuschender 5. Platz (von circa 370 teilnehmenden Schulen ... ;-) ...).
Während Coach Dietz noch lange haderte ("Wir haben so viel Potential, aber ..."), war Assistent Ranke wie immer guter Dinge: "Spaß hatten wir. Frau Queren als neue Referendarin und Volleyballmaschine spielte, als wäre sie schon Jahre dabei, und die Ultras in Person von Frau Kukuk waren ein starker Support!"
(Text: Sascha Ranke)
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Halbzeit-Cup (2023)
Beim 4. Halbzeit-Cup der Elisabeth-Belling-Gesamtschule (EBG) gab es wieder ansehnlichen Fußball zu bestaunen. In zwei Gruppen traten acht Mannschaften von Schulen aus dem Landkreis Hameln-Pyrmont an, um ihr Können unter Beweis zu stellen. In der Gruppe A setzten sich die Pestalozzi-Schule und das Humboldt-Gymnasium knapp gegen die Heimmannschaft und die Aerzener Schule aus dem Hummetal durch. In Gruppe B marschierte das Schiller souverän vorweg und verwies die Theodor-Heuss-Realschule, die KGS Salzhemmendorf und das Albert-Einstein-Gymnasium (AEG) auf die Plätze.
Im Spiel um Platz 7 gaben sich die Jungs der EBG keine Blöße und zeigten durch ein knappes 1:0 gegen das AEG immerhin etwas von ihrem eigentlichen Können. Das Spiel um Platz 5 ging mit 1:0 an die Aerzener, so dass auch die KGS nicht für ihr ansehnliches Spiel belohnt wurde. Im Halbfinale überraschte dann die Pestalozzi-Schule die Theodor-Heuss-Realschule im 9-Meter-Schießen und sicherte sich somit das Ticket ins Finale – eine faustdicke Überraschung, wenn man bedenkt, dass sie bis zum Vortag noch keinen kompletten Kader zur Verfügung hatten. Im zweiten Halbfinale setzte sich das Schiller souverän mit 2:0 gegen die Pyrmonter durch. Das Spiel um Platz 3 ging dann an die Vorjahressieger der Theodor-Heuss-Realschule. Im Finale zeigte sich das Schiller dann humorlos und fertigte die ausgelaugten Sympathieträger der Pestalozzi 5:0 ab.
Insgesamt war es ein sehr faires Turnier, was nicht zuletzt auch an der souveränen Schiedsrichterleistung von Hasan Yanalak und Finn Wienecke lag. Die Organisatoren, Herr Pelda und Herr Ranke, zeigten sich entsprechend zufrieden: "Ein so faires Turnier hat man lange nicht gesehen. Der Fairnesspokal ging zu Recht an das AEG. Aber auch jede andere Mannschaft hätte ihn heute verdient gehabt." Ein bisschen gehadert wurde dann aber doch: "Unseren Jungs hätte heute ein wenig mehr Unterstützung aus den eigenen Reihen gut getan. So waren sie sehr nervös und haben entsprechend abgeschnitten. Trotzdem haben sie ein tolles Turnier gespielt, wenn man bedenkt, dass sie wie immer ohne Training ins kalte Wasser geworfen wurden", gab Coach Ranke zu Protokoll.
Der Dank der Organisatoren geht an die Schulsanis der EBG, die ihrem Ruf als die besten Ersthelfer des Landkreises wie immer gerecht wurden, dem Jahrgang 13 für das tolle Catering und dem Förderverein der EBG für die finanzielle Unterstützung!
(Text: Sascha Ranke)
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Lehrer-Fußballturnier (2022)
Nach zwei Jahren war es vor Weihnachten mal wieder so weit und die Lehrerinnen und Lehrer der Hamelner Schulen kickten um den Sieg beim Fußballturnier. Die Titelverteidigung der Elisabeth-Belling-Gesamtschule (EBG) stand dabei aber unter keinem guten Stern: Wandspieler Huber, Abwehrfuchs Moschanakis, Goalgetter Azahaf und Libero Rahde mussten allesamt aufgrund von Krankheit absagen. So gaben Frau Paßlick und Herr Dietz ihr Debut im Hallenfußball. Sie machten ihre Sache mehr als ordentlich. Herr Lendeckel (aka der Panther) hielt das Tor im Stile von Manuel Neuer als fünfter Feldspieler sauber. Herr Fecho übernahm Ballvortrag und zog Messi-like drei Gegenspieler mit seinen Dribblings auf sich. So schaffte er Räume für Herrn Ranke (SR7) und Goalgetter Dietz, der souverän einschweißte. Alles, was auch nur in die Nähe des Strafraums kam, wurde von Frau Paßlick (die Kante) abgeräumt. Insgesamt sprangen so zwei Unentschieden und eine knappe 1:2-Niederlage gegen die späteren Sieger des AEG heraus. Die Taktikfüchse der EBG belegten damit Platz 5.
Coach Ranke war wie immer guter Dinge: "Nicht trainiert, jede Menge Ausfälle, zwei Nachwuchstalente mit Paßlick und Dietz am Start und trotzdem konkurrenzfähig! Was will man mehr! EBG-Kollegen sind halt Maschinen!"
(Text: Sascha Ranke)
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Christmas-Cup (2022)
Am 21. Dezember 2022 war es wieder so weit und die Elisabeth-Belling-Gesamtschule (EBG) reiste zum KGS-Christmas-Cup nach Salzhemmendorf. Die Mannschaft um Torhüter-Legende Sam Wilders hatte nach dem vorletzten Platz aus dem letzten Jahr Einiges gutzumachen und sie lieferten. So wurde das erste Team aus Salzhemmendorf direkt 2:0 abgefertigt und Sturm-Ass Abbas Awada und Kimi Howanietz zeigten, in welche Richtung es gehen sollte.
Ein Dämpfer in Form eines 2:4 folgte im nächsten Spiel gegen die KGS Pattensen. Eine unnötige Niederlage, die auch die Treffer von Anas Suliman und Leo Ende nicht verhindern konnten. Im letzten Vorrundenspiel gegen das Humboldt-Gymnasium ging es dann bereits ums Weiterkommen. Wieder Awada und Howanietz sicherten der EBG den Einzug in die Hauptrunde. Dort wartete das übermächtige Schiller mit Auswahlspielern von Hannover 96 und Paderborn. Diese hatten aber die Rechnung ohne unser aufopfernd kämpfenden Jungs gemacht. Ahmed Aldakhi warf alles rein, was er hatte, konnte aber auch eine knappe 1:2-Niederlage gegen den Favoriten nicht verhindern. Im Spiel um Platz 3 ging es abermals gegen Pattensen. Aufgrund einer klaren Fehlentscheidung und eines verwehrten 9-Meters ging aber auch dieses Spiel verloren.
Coach Ranke war dennoch zufrieden: "Was für eine Steigerung zum letzten Jahr. Ich bin sehr stolz. Vor allem die Fairness der Jungs hat mir imponiert. Auch die Zuschauer haben das mitbekommen und fingen an, uns zu unterstützen. Wir sind quasi das Marokko des Landkreises Hameln-Pyrmont, die Sieger der Herzen! Besonders die Leistung von Erdonit Nikqi als Abwehrchef war herausragend. Was der alles abgeräumt hat, ist unglaublich! Wir werden nächstes Jahr wieder angreifen, wenn auch mit neuen Jungs, weil Sam und Co. nicht mehr spielen dürfen. Sie haben sich aber stark rehabilitiert!"
(Text und Foto: Sascha Ranke)
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Sparkassen-Indoor-Cup (2022)
Am 7. Dezember 2022 trat die Elisabeth-Belling-Gesamtschule erneut beim Sparkassen-Indoor-Cup des Humboldt-Gymnasiums an und zahlte ordentlich Lehrgeld. Im ersten Spiel hielt die Mannschaft um Kapitän und Torwart Linus Burdinski gut mit dem späteren Finalisten aus Salzhemmendorf mit, musste jedoch trotzdem zwei unnötige Gegentreffer schlucken. Im zweiten Spiel ging es für Hauke Rosenthal, Noar Hoxha und Co. dann gegen den Favoriten der Max-Born-Realschule. Die vorgegebene Defensivtaktik von Coach Ranke ging nicht auf und so kassierte man bereits nach 30 Sekunden das 0:1. In der Folge wurde man dann 1:10 aus der Halle gefegt und hatte immerhin noch die Moral, den Ehrentreffer durch Ron Marty Schäfer bejubeln zu dürfen. Auch gegen die vermeintlich schwächere Auswahl Humboldt II ging die Truppe um Abwehrchef Miron Leka letzten Endes knapp als Verlierer vom Platz.
Dank des Turniermodus gab es aber noch ein 9-Meter-Schießen um den 7. Platz. Ron Schäfer, Denny Bonhagen und Lukas Steffen zeigten Nerven aus Stahl und versenkten ihre 9-Meter souverän. In der Folge parierte der zweite Torhüter Amadou Barry (auch bekannt als die Katze) mit einem fulminanten Hecht in die linke untere Ecke und stieß die Theodor-Heuss-Realschule ins Tal der Tränen. Unsere Jungs feierten somit den 7. Platz, als hätten sie gerade die Weltmeisterschaft für sich entschieden, und lagen sich glücklich in den Armen.
Coach Ranke war wie immer optimistisch: "Wenn man bedenkt, dass wir keinerlei Vorbereitung hatten und mit einer komplett neuen Truppe aufgelaufen sind, geht das schon in Ordnung. Immerhin können wir uns auf die Fahne schreiben, als eines von drei Teams bisher bei allen 14 Sparkassen-Indoor-Cups am Start gewesen zu sein, egal ob Corona- oder Grippewelle. Dass die Jungs sogar zustimmen, mehrere Klassenarbeiten in einer Woche zu schreiben, falls sie am Turniertag eine verpassen, zeigt doch, aus welchem Holz unsere Kicker geschnitzt sind."
Weiterhin gab Coach Ranke schmunzelnd zu Protokoll: "Jetzt muss ich aber erstmal zusehen, dass der FC Bayern mir Amadou nicht für die Rückrunde als Neuer-Ersatz wegschnappt."
(Text und Foto: Sascha Ranke)
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Lange Nacht der Mathematik (2022)
Mathematik bis zum Umfallen und alle Hilfsmittel sind erlaubt – das ist das Markenzeichen des einzigartigen Wettbewerbs "Lange Nacht der Mathematik", bei dem etwa 170 Schülerinnen und Schüler des Landkreises Hameln-Pyrmont eine Nacht lang bis in die frühen Morgenstunden und mitunter bis zur Erschöpfung alles gaben. Und es hat sich gelohnt, denn die Ergebnisse können sich sehen lassen.
Die Jahrgänge 5 bis 7 der teilnehmenden Kinder und Jugendlichen aus dem Landkreis, die am Viktoria-Luise-Gymnasium die Knobelaufgaben in Teams bearbeiteten, erreichten die dritte und letzte Runde und bundesweit einen starken 16. Platz. Die Jahrgänge 8 bis 10 am Schiller-Gymnasium belegten mit ihren in der dritten Runde eingereichten, hervorragenden Lösungen bundesweit sogar den 5. Platz. Und die Oberstufenschülerinnen und -schüler, die am Schulzentrum Nord (Albert-Einstein-Gymnasium und Elisabeth-Belling-Gesamtschule) an besonders schweren Aufgaben tüftelten, erreichten immerhin die zweite Runde des Wettbewerbs, eine Hürde die bundesweit weniger als die Hälfte aller Gruppen schaffte.
Los ging es am Freitag, den 18. November 2022, um 18:00 Uhr, als in der ersten Runde dieses aus Schleswig-Holstein stammenden Wettbewerbs die Aufgaben online freigeschaltet wurden und sich über 17.000 Schülerinnen und Schüler an 394 Schulen in ganz Deutschland an deren Lösung versuchten. In drei Altersstufen konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Teams durch bis zu drei Runden anspruchsvoller und abwechslungsreicher Matheaufgaben kämpfen, die allen Beteiligten alles abverlangten. Die nächste Runde erreichte nur, wer alle Aufgaben der vorherigen Runde korrekt in das Online-Portal eingetragen hatte.
Die Schülerinnen und Schüler aus dem Landkreis, die überwiegend vom Albert-Einstein-Gymnasium, der Elisabeth-Belling-Gesamtschule, vom Schiller-Gymnasium und vom Viktoria-Luise-Gymnasium kamen, teilten sich dabei nach Jahrgängen gestaffelt auf die oben genannten drei Standorte auf, wobei sie jeweils von mehreren Mathematik-Lehrkräften ihrer Schule begleitet wurden, die ihnen in der Nacht und während manch frustrierenden Momenten aufmunternd zur Seite standen. Bei den Knobelaufgaben ging es keineswegs um schubladenartiges Rechnen, sondern um die Erkennung von Mustern, um logisches Denken und um die kreative Herangehensweise an Problemlösungen. Dabei war Durchhaltevermögen und Disziplin gefragt, denn die Abgabefrist für die Aufgaben endete am Samstagmorgen um 8:00 Uhr.
Die Verpflegung aller Beteiligter vor Ort mit Pizza, Süßigkeiten und Getränken wurde vom Schülerforschungszentrum Hameln-Pyrmont finanziert, unter dessen Dach auch die Organisation der Wettbewerbsdurchführung durch die vier beteiligten Kooperationsschulen und unter Federführung der Mathematik-Lehrkräfte Bastian Hollemann (Schiller-Gymnasium), Oliver Lange (Viktoria-Luise-Gymnasium), Susanne Kriks (Albert-Einstein-Gymnasium) und Jessy Henk (Elisabeth-Belling-Gesamtschule) bereits Anfang des Jahres in die Wege geleitet worden war.
Die Lange Nacht der Mathematik 2022 in Hameln war für alle Beteiligten ein großartiges, unvergessliches Erlebnis mit vielfältigen Erfahrungen. Wir freuen uns schon sehr auf den nächsten Termin am 24./25. November 2023!
(Text: Endre Kajari, Geschäftsführer des Schülerforschungszentrums Hameln-Pyrmont; Foto: Schiller-Gymnasium Hameln)
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Vorlesewettbewerb (2022)
Wir sind keine Lesemuffel! Ganz im Gegenteil. Im Rahmen des schulinternen Vorlesewettbewerbs sind wir für einen Vormittag in die literarische Welt der Bücher eingetaucht und haben uns die Zeit genommen, dem Alltag zu entfliehen. Dabei konnten wir feststellen, dass Literatur sehr gesellig sein kann und (Vor-)Lesen auch für Zuhörerinnen und Zuhörer einen Genuss darstellt.
Nach längerer Pause fand der Vorlesewettbewerb nicht nur für den sechsten Jahrgang, sondern auch wieder für den fünften statt. Zwei Schülerinnen und Schüler jeder Klasse lasen einer Jury (bestehend aus Frau Herbote, Frau Ellerbrock, Frau Schneider und Schülerinnen und Schüler der Klasse 10a) aus den im Unterricht vorbereiteten Lektüren vor. Wir haben geschmunzelt und gelacht, einige Texte haben uns zum Nachdenken gebracht. Genres aller Art waren vertreten: Fantasy, Romane und Krimis. Eines hatten alle Vortragenden gemeinsam: Sie haben ihr Buch selbstbewusst, flüssig und jeweils in ihrem ganz eigenen Stil präsentiert.
In einer zweiten Runde mussten die Schülerinnen und Schüler mit der höchsten Bewertung aus einem ihnen unbekannten Text vortragen. Für die Fünftklässler hieß dies, einen Auszug aus dem Fantasyroman "Willow oft he woods" von Robert Beatty vorzulesen. Für die Sechstklässler war das fantastische Buch "Freunde der Nacht" von Matthias Morgenroth vorgesehen. Erst nach Verlesen des Fremdtextes konnte die Jury die Gewinner verkünden.
Im fünften Jahrgang hat Melissa aus der 5b gewonnen. Herzlichen Glückwunsch! Piet aus der 6a wird als Gewinner des 6. Jahrgangs unsere Schule im Regionalentscheid vertreten. Wir wünschen ihm dabei viel Glück!
(Text und Fotos: Doris Schneider)
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Drachenboot-Fun-Regatta (2022)
Nach zwei Jahren Corona-Pause fand am Samstag, den 2. Juli 2022, auf der Weser endlich wieder die Drachenboot-Fun-Regatta des Kanu-Clubs Hameln e.V. statt. Mit dabei war natürlich ein Team der Elisabeth-Belling-Gesamtschule. Dieses setzte sich sowohl aus Schülerinnen und Schülern wie auch aus Lehrkräften zusammen. Bei strahlendem Sonnenschein und bester Laune ging es unter Coach Paßlick viermal auf die Rennstrecke. Das Team IGS belegte insgesamt Platz 20 bei 44 teilnehmenden Mannschaften – ein respektabler Erfolg, wenn man bedenkt, dass im Vorwege nur vier Trainingseinheiten absolviert werden konnten! Im kommenden Jahr wird dann die Top Ten angegangen ...
(Text und Video: Marco H. Winzer)
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Ninja-Sport-Event (2022)
Der Kreissportbund Hameln-Pyrmont hat alle Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen aus dem Landkreis Hameln-Pyrmont zum 1. Ninja-Sport-Event auf den Hamelner Pferdemarkt eingeladen. Wir waren natürlich mit dabei! Wie in dem bekannten TV-Format mussten in einem Parcours verschiedene Hindernisse überwunden werden – so schnell und so sicher wie möglich. 30 hoch motivierte Kids aus Jahrgang 9 und unsere Geheimwaffe Aron aus der 8d kämpften sich durch den Parcours, immer unter Beobachtung der Coaches Fecho und Jütte. Deren Aufgabe war es, die besten sechs Ninjas für unser Schulteam herauszufiltern. Und das Team konnte sich sehen lassen: Unsere Läufer Aron, Abbas, Leo, Noah, Kyrylo und Ivan zeigten eine beeindruckende Vorstellung! Sie haben nicht nur klar den Schulsieg heimgefahren. Vier von ihnen haben sich sogar eine Wildcard für den Start bei der 1st Ninja-Kids-League erkämpft und haben dort nur ganz knapp den Sprung aufs Treppchen verpasst. Sauber Jungs – eine ganz starke Leistung!
(Text und Video: Marius Jütte)
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Schülerbuchwettbewerb (2022)
Der 2. Schülerbuchwettbewerb der Elisabeth-Belling-Gesamtschule hat seine Sieger gefunden. Platz 1 belegt Deborah aus der 7b. Platz 2 teilen sich dieses Mal wegen Stimmengleichheit Nicola aus der 7b und Sarah aus der 7c. Herzlichen Glückwunsch! Vielen Dank an alle, die teilgenommen, abgestimmt und mitgewirkt haben! Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr mit hoffentlich vielen kreativen Ideen!
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Tischkicker-Turnier (2022)
Vom März bis Mai 2022 fand erneut ein Tischkicker-Einzelturnier für die Schülerinnen und Schüler der Elisabeth-Belling-Gesamtschule statt. Insgesamt haben sich 44 Kinder und Jugendliche von der 5. bis zur 9. Klasse dafür angemeldet. Gespielt wurde in den Vorrunden nach dem K.O.-System (wer verliert, ist raus). In der Finalrunde der Klassenstufensieger hat dann jeder gegen jeden gespielt und es wurden Punkte verteilt. Die Finalrunde haben folgenden Klassenstufensieger erreicht: Noah Joel W., Ron Marty S., Luca A., Alessandro Leon H. und Faoaz M. H.
Alessandro konnte seinen Titel erfolgreich verteidigen. Er hat zum zweiten Mal in Folge den ersten Platz belegt. Auf Platz 2 landete Faoaz. Platz 3 belegte Ron. Alle Finalisten erhielten eine Urkunde und Süßigkeiten. Die drei erstplatzierten Spieler bekamen zudem jeweils einen mit ihrem Namen verzierten Pokal ausgehändigt, den dankenswerterweise Herr Jütte gesponsert hatte.
(Text und Fotos: Thomas Berenzen)
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Christmas-Cup (2022)
Beim diesjährigen (After-)Christmas-Cup warfen die Jungs um Abwehrchef Dennis Apelt alles in die Waagschale. Trotz teilweise ansprechender Leistungen reichte es jedoch nur zu einem Punkt in der Vorrunde und dem vorzeitigen Ausscheiden. Mit dem im Training überzeugenden Abbas Awada und Erdonit Nikqi hoffte man in dem Hallenturnier die Abwehrreihen der KGS Salzhemmendorf, der KGS Gronau und des Humbold-Gymnasiums durcheinanderzuwirbeln. Dies gelang aber nur sporadisch, so dass sich die EBG-Jungs bei ihrem starken Keeper Sam Wilders bedanken konnten, der mit starken Paraden Schlimmeres verhinderte.
Auch Coach Ranke gab sich kritisch: "Vielleicht haben die Jungs heute begriffen, dass es auch andere gute Kicker im Kreis gibt! Wir können wirklich vom Glück reden, dass Sam heute dabei war und gezeigt hat, mit welcher Einstellung etwas möglich gewesen wäre." "Allerdings muss man auch sagen, dass die Jungs hier als Neuntklässler gegen Schüler der 10. Klassen angetreten sind. Dieser Altersunterschied kann im Fußball körperlich und auch technisch schon einiges ausmachen. Daher wurden unseren Diamanten quasi dieses Jahr geschliffen. Mal sehen, ob wir nächstes Jahr den Ertrag sehen", gaben sich Coach Ranke und Sportdirektor Pegesa optimistisch.
(Text und Foto: Sascha Ranke)
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Halbzeit-Cup (2022)
Beim dritten Halbzeit-Cup der Elisabeth-Belling-Gesamtschule (EBG) gingen dieses Jahr wieder sechs Mannschaften an den Start. In zwei Gruppen mit jeweils drei Teilnehmern kam es zunächst zu ausgeglichenen Spielen. In der Gruppe A setzte sich die Heimmannschaft der EBG mit nur einem Gegentor an die Spitze. Dahinter folgten das Humboldt-Gymnasium Pyrmont und die Pestalozzischule. In der Gruppe B stand am Ende das Albert-Einstein-Gymnasium (AEG) knapp vor der Theodor-Heuss-Realschule (THRS) und der KGS Salzhemmendorf als Gruppensieger fest.
Im Spiel um Platz 5 ließ die KGS dann nichts mehr anbrennen und rehabilitierte sich mit einem 4:0-Sieg gegen die aufopferungsvoll kämpfenden Pestalozzi-Kicker. Im ersten Halbfinale unterlag die EBG in einem Duell auf Augenhöhe gegen die THRS mit 0:2. Im zweiten Halbfinale setzte sich das AEG mit einer guten Teamleistung ebenfalls mit 2:0 gegen das Humboldt-Gymnasium durch.
Im Spiel um Platz 3 kam es dann zum Wiedersehen der EBG und des Humboldt. Trotz unzähliger starker Paraden von Max "the Machine" Langohr ging das Humboldt-Gymnasium am Ende als verdienter Sieger vom Feld. Auf Seiten der Pyrmonter trieb der Torwart des Turniers, Silvan Kollenberg, die Angreifer der EBG um Lukas Bergherr und Noah Spelter zur Verzweiflung. Im Finale zeigte die THRS um Toptorschütze Edon Musliji dann ihr ganzes Können und streckte mit 2:0 erneut den Halbzeit-Cup in den Hamelner Hallenhimmel.
"Insgesamt war es ein sehr ausgeglichenes Turnier, in dem jeder hätte gewinnen können. Mein besonderer Dank geht dabei nicht nur an die fairen Spieler, sondern an die Regie, Schiedsrichter und das Catering unseres 13. Jahrgangs. Außerdem wäre das Turnier auch ohne unser Hausmeisterteam nicht möglich gewesen, das die Sporthalle wieder in eine Arena verwandelt hat, die den Signal-Iduna-Park wie einen Kreisklassenplatz aussehen lässt", zeigte sich Organisator Sascha Ranke zufrieden. "Es ist schon beeindruckend, wie die Kids es einem mit ihrem Engagement und ihrer Freude doch einfach machen. Besonders die Sanitäter-AG in Person von Neslihan Aydin, Sonita Hashemzadah, Jerome Büchel und Noah Martens hat einen herausragenden Job gemacht. Jetzt legen sich unsere Spieler wohl erstmal in die Eistonne und bereiten sich auf das nächste Jahr vor."
(Text und Foto: Sascha Ranke)
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Sparkassen-Indoor-Cup (2022)
Beim Sparkassen-Indoor-Cup des Humboldt-Gymnasiums haben sich die beiden Teams der Elisabeth-Belling-Gesamtschule (EBG) wacker geschlagen. In der Gruppe A bekam es die EBG II um die Blotenberg-Brüder mit der ersten Mannschaft der Gastgeber, der Max-Born-Realschule sowie der KGS Salzhemmendorf zu tun. Im ersten Spiel gegen die KGS mussten die Jungs um Omar Mounzer und Co. einen unberechtigten Siebenmeter und damit den Ausgleich in der letzten Minute hinnehmen. Gegen den späteren Turniersieger des Humboldt-Gymnasiums war es dann ein aussichtloser Kampf, obwohl Ben Blotenberg mit zahlreichen Weltklasse-Paraden Schlimmeres verhinderte. Gegen die Max-Born-Realschule gab es dann im letzten Spiel die verdienten drei Punkte.
Die EBG I um Jaden und Josia Beck bekam es mit dem AEG, der Theodor-Heuss-Realschule und der Zweitvertretung des Humboldt-Gymnasiums zu tun. Gegen das AEG gab es nach einem zunächst ausgeglichenen Spiel eine 1:3-Niederlage. Die Theodor-Heuss-Realschule war im Anschluss knapp stärker und hatte Glück, dass ein Siebenmeter von der EBG I gegen den Pfosten klatschte. Erst im letzten Spiel holten sich Ron Marty Schäfer und Co. ihren verdienten Sieg und fertigten Humboldt II mit 9:2 ab. Fünf Tore erzielte dabei Jaden Beck, der sich so den Frust von der Seele schoss. Am Ende standen sich dann beide Mannschaften im Spiel um Platz 5 gegenüber, welches die EBG I mit Ron Marty Schäfer 4:0 für sich entschied.
"Wenn man bedenkt, dass es das erste Schulturnier seit zwei Jahren war, können wir mit dem Ergebnis insgesamt zufrieden sein. Um die Zukunft der EBG braucht man sich mit den Jungs keine Sorgen machen. Besonders auf der Torhüter-Position sind wir über Jahre gut besetzt. Das zeigt wieder mal die Sonderstellung der EBG-Torwartschule. Nicht umsonst ist Ben Blotenberg der Torhüter des Turniers geworden", so Coach Ranke.
(Text und Foto: Sascha Ranke)
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Vorlesewettbewerb (2021)
Auf geheimnisvolle Weise schaffen es Geschichten immer wieder, unsere Vorstellungskraft und Fantasie anzuregen und uns in fremde und spannende Welten zu entführen. Einen kleinen Einblick in die Welt der Bücher und des Lesens haben unsere Sechstklässlerinnen und Sechstklässler dieses Schulhalbjahr bekommen. Sie haben sich in Menschen hineinversetzt und mitgefühlt sowie an ihren Gedanken und Empfindungen teilgenommen und auf diese Weise den unschätzbaren Wert von Geschichten kennengelernt.
Beim diesjährigen schulinternen Vorlesewettbewerb der sechsten Klassen konnten die Schülerinnen und Schüler auf diese Erfahrungen zurückgreifen. Die Besten des Jahrgangs haben sehr motiviert einer Jury aus ihren vorbereiteten Textabschnitten vorgelesen und es dieser sehr schwer gemacht, eine/n Gewinner/in zu küren. Erst nach Lesen eines Auszugs aus dem Überraschungstext "Kalle Blomquist. Meisterdetektiv" von Astrid Lindgren konnte die Jury die Siegerin des sechsten Jahrgangs verkünden: Adeline.
Adeline wird unsere Schule zu Beginn des nächsten Jahres als Schulsiegerin im Regionalentscheid vertreten. Wir wünschen ihr dabei viel Glück!
(Text: Doris Schneider)
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Schülerbuchwettbewerb (2021)
Der 1. Schülerbuchwettbewerb der Elisabeth-Belling-Gesamtschule hat seine Sieger gefunden. Und die Motive können sich sehen lassen! Platz 1 belegt Samira H. aus der 10a. Platz 2 geht an Vergenmarie G. aus dem 13. Jahrgang. Auf Platz 3 landet Nicola M. aus der 6b. Vielen Dank an alle, die teilgenommen, abgestimmt und mitgewirkt haben! Wir freuen uns schon jetzt auf das kommende Schuljahr mit hoffentlich vielen neuen kreativen Ideen!
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Corona-Schreibwettbewerb (2020/21)
"Feder und Papier entzünden mehr Feuer als alle Streichhölzer der Welt" (Malcolm Stevenson Forbes) – auch bei einigen schreibfreudigen Schülerinnen und Schülern der Elisabeth-Belling-Gesamtschule wurde ein loderndes Feuer entfacht. Der Koorperationsverbund zur Begabungsförderung Hameln-Pyrmont bot Anfang des Jahres einen Schreibwettbewerb an. Dieser richtete sich an alle Schülerinnen und Schüler des 5. Jahrgangs, die gerne schreiben und ihre Gedanken zum Thema Corona zum Ausdruck bringen wollten. Mit viel Fleiß, Sorgfalt und Kreativität sind einige tolle Texte entstanden, die die Schülerinnen und Schüler eigenständig bis Ende Februar einreichen mussten. Eine Jury las sich alle Texte aufmerksam durch und wählte die 16 besten Texte aus. Diese ausgewählten Texte wurden in einem kleinen gedruckten Heft veröffentlicht.
Von der Elisabeth-Belling-Gesamtschule nahmen folgende Schülerinnen und Schüler an dem Schreibwettbwerb teil: Henriette-Ellen K. (5e), Emily F. (5e), Günes G. (5c), Ezzlin H. (5b), Timo N. (5c), Marieke U. (5b), Laja K. (5d) und Joel-Alessio T. (5a, fehlt auf dem Foto). Alle Schülerinnen und Schüler haben auf unterschiedliche Weise einen schönen Text geschrieben und als Belohnung eine Urkunde erhalten. Eine tolle Leistung – ihr könnt sehr stolz auf euch sein! Die Texte von Günes G. (5c) und Emily F. (5e) kamen sogar unter die 16 besten Texte und wurden im besagten Heft veröffentlicht. Zudem erhielten die beiden einen Preis. Darüber hinaus gab es noch zwei gedruckte Ausgaben des Hefts. Wenn ihr auch interessiert seid und die Texte lesen wollt, könnt ihr euch das Heft in unserer Schülerbücherei anschauen. Dort liegen zwei Exemplare bereit.
Wir sind stolz, dass wir so engagierte Schreiberinnen und Schreiber an der Elisabeth-Belling-Gesamtschule haben, und freuen uns auf weitere tolle Texte von euch!
(Text: Anna Lena Wagner)
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Tischkicker-Turnier (2020)
Vom 10. Februar 2020 bis zum 8. Oktober 2020 fand ein Kicker-Einzelturnier unter den Schülerinnen und Schülern der Elisabeth-Belling-Gesamtschule statt. Parallel wurde ein Lehrermannschaftsturnier abgehalten, das freilich noch nicht beendet ist. Insgesamt haben sich 74 Schülerinnen und Schüler angemeldet aus den Klassenstufen 6 bis 9. Gespielt wurde in den Vorrunden nach dem k.o.-System: Wer verliert, ist raus. In der Finalrunde der Klassenstufensieger hat jeder gegen jeden gespielt und es wurden Punkte verteilt. Die drei besten Spieler haben jeweils einen Pokal mit ihrem Namen, eine Urkunde und einen Beutel mit Schokoladengeld erhalten. Auch der vierte Platz hat eine Urkunde bekommen und einen Trostpreis.
Eine kleine Statistik zum diesjährigen Turnier:
- 65 gespielte Spiele und 21 disqualifizierte Spieler (sie sind nicht erschienen)
- 20 Mädchen und 54 Jungen
- erstes "7:0" am 3. März 2020
- kürzestes Spiel mit 1:27:08 min. am 13. März 2020
- längstes Spiel mit 8:01:56 min. am 11. März 2020
- Siegtore gesamt: 433
- Verlierertore gesamt: 181
- Fairnesspreis (Urkunde plus Fußball) ging an Devran G. (8b): fairster Gegner
- Klassenstufen-Sieger, ohne ein Spiel in der Vorrunde zu machen: Henrik N. (9b)
- Klassenstufen-Sieger 6. Klasse: Levin B. (6d)
- Klassenstufen-Sieger 7. Klasse: Alessandro-Leon H. (7e)
- Klassenstufen-Sieger 8. Klasse: Abbas A. (8d)
- 1. Platz: Alessandro (9:0 Punkte)
- 2. Platz: Abbas (6:3 Punkte)
- 3. Platz: Henri (3:6 Punkte)
- 4. Platz: Levin (0:9 Punkte)
(Text und Foto: Thomas Berenzen)
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Halbzeit-Cup (2020)
Im zweiten Anlauf sicherte sich die Theodor-Heuss-Realschule (THRS) die Trophäe des Halbzeit-Cups. In einem packenden Finale bezwang die THRS den Vorjahressieger, das Schiller-Gymnasium. In der Turnhalle am Einsiedlerbach wurden dabei packende Matches geboten. Der Gastgeber, die Elisabeth-Belling-Gesamtschule (EBG), sicherte sich im Spiel um Platz 3 den Platz auf dem Treppchen und setzte sich denkbar knapp gegen das Humboldt-Gymnasium aus Bad Pyrmont durch. Für eine besondere Überraschung sorgte die Pestalozzischule, die sich einen starken fünften Platz vor der KGS Salzhemmendorf sicherte. Die Aerzener Schule aus dem Hummetal belegte zwar nur den siebten Rang, stellte aber den besten Torschützen und Torhüter. Die Zweitvertretung der EBG-Gastgeber belegte den achten Rang.
"Es war wie immer ein tolles Turnier mit Superstimmung. Ein besonderer Dank geht an unseren Förderverein für das Sponsoring und die Zwölftklässler für die Unterstützung bei der Orga!", zeigten sich die Organisatoren Jonas Pelda und Sascha Ranke erfreut.
(Foto: AWesA)
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Wettbewerb "Jugend musiziert" (2020)
Ein belebter Tag im Schulzentrum Nord. Über Stunden zeigen junge Musikerinnen und Musiker aus dem Landkreis ein erstaunliches Niveau. Hier wurde der Regionalwettbewerb "Jugend musiziert 2020" ausgetragen. Zu Beethoven, Chopin, Fauré und Bartók gesellen sich am späten Nachmittag dann Soul- und Rockklänge. Mit einem kammermusikalischen Unplugged-Set hatte sich unsere Schulband "Luzie & das Universum" erstmals einem Wettbewerb gestellt. Instrumentale und stimmliche Leistungen, vor allem aber das flüssige Zusammenspiel überzeugten die Jury. Und so sahnten "Luzie & das Universum" von der Elisabeth-Belling-Gesamtschule einen ruhmreichen Ersten Preis ab. Glückwunsch!!!
(Text: Stefan Horlitz)
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Christmas-Cup (2019)
Am 19. Dezember 2019 traten unsere EBG-Fußballer der Jahrgänge 9 und 10 gegen weitere Schulmannschaften aus dem Landkreis an. In der Vorrunde ging es im ersten Spiel gegen die favorisierten Kicker der Theodor-Heuss-Realschule (THRS) gut los: Albion Rexha erzielte aus einem unmöglichen Winkel das 1:0. Zwei Minuten vor Schluss musste unsere Mannschaft um Topspieler Juri Oberheide allerdings den Ausgleich hinnehmen. Mehrere Glanzparaden von Leon Marschner im Kasten der EBG reichten jedoch nicht: In der letzten Minute ging die THRS sogar noch in Führung und brachte diese letztlich über die Zeit.
Auch das nächste Vorrundenspiel gegen die Heimmannschaft der KGS Salzhemmendorf ging unglücklich verloren. Offensiv wussten besonders Joel Zey und Afrim Sejdijaj zu gefallen. Die Abwehr blieb aber anfällig. So ging es im letzten Vorrundenspiel nur noch um Ergebniskosmetik. Mit 2:1 siegte man gegen die KGS Bad Münder. Vor allem Luca Kleine und Juan Kolanowski waren nicht zu stoppen.
Coach Ranke gab sich gleichwohl kämpferisch: "Wir haben wieder einmal gezeigt, dass wir die Großen ärgern können. Leider schaffen wir es nicht, volle 15 Minuten die Konzentration hochzuhalten. Trotzdem bin ich optimistisch, dass wir mit Luca Kleine, Joel Zey, Diyar Kemal Khalil und Wisam Shivan einen guten Kern haben, der auch nächstes Jahr noch mitspielen darf."
(Text: Sascha Ranke)
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Stadtmeisterschaft der Oberstufen (2019)
Auch dieses Jahr lud die Elisabeth-Belling-Gesamtschule (EBG) zur Stadtmeisterschaft der Oberstufen aus Hameln und Bad Pyrmont ein. Bei strahlendem Sonnenschein zeigten die Teilnehmer Fußball auf hohem Niveau. Das Teilnehmerfeld beschränkte sich dieses Jahr auf das Schiller-Gymnasium, das Humboldt-Gymnasium, die Handelslehranstalt (HLA) sowie die Eugen-Reintjes-Schule (ERS). Dadurch spielte jeder gegen jeden und kam gleichzeitig in den Genuss, das Grün des Weserberglandstadions zu bespielen.
Dabei kam es zu einer handfesten Überraschung. Obwohl das Schiller wie gewohnt mit einem souveränen 3:0-Sieg über das Humboldt startete, verspielte man durch ein Unentschieden gegen die HLA die souveräne Tabellenführung. Punkte, die am Ende fehlen sollten. So musste ein Sieg im letzten Spiel gegen die ERS her. Diese zeigte sich aber abgebrüht und kam durch einen klaren Elfmeter zu einem 1:0-Sieg. So war die HLA der Nutznießer und gewann das Turnier mit 8 Punkten. Das Schiller folgte auf Platz 2 mit 7 Punkten und blieb so vor der ERS, die zwar die gleiche Punktzahl erreichte, aber ein schlechteres Torverhältnis aufwies. Auf Platz 4 folgte das Humboldt, das dank eines Sieges über den Gastgeber 4 Punkte auf dem Konto hatte. Die EBG um Coach Thomas Rudl zeigte sich als fairer Gastgeber und belegte den 5. Rang mit 1 Punkt.
"Es ist schade, dass die KGS Salzhemmendorf, das AEG, das VikiLu und die Elisabeth-Selbert-Schule nicht teilnehmen konnten. Trotzdem war es ein tolles Turnier mit fairen Spielen und tollen Toren. Ein besonderer Dank geht an die Stadt, die uns erlaubt hat, im Stadion zu spielen, und an das Verpflegungsteam der EBG. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr", zeigte sich Organisator Sascha Ranke zufrieden.
(Text: Sascha Ranke)
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Beachvolleyball-Turnier (2019)
Einige Schülerinnen und Schüler der Oberstufe und des 10. Jahrgangs fanden sich am Mittwoch bei einem Beachvolleyball-Turnier an der Eugen-Reintjes-Schule (ERS) ein. Die Elisabeth-Belling-Gesamtschule meldete sich mit zwei Mannschaften an und verbuchte sogar am Ende des Tages einen tollen dritten Platz. Bei späten Sonnenschein-Wetter und guter Laune wurde mit viel Einsatz und Leidenschaft um jeden Punkt gekämpft. Aber seht selbst ...
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Drachenboot-Fun-Regatta (2019)
Zum ersten Mal dabei und dann gleich mit einer tollen Platzierung: Dieses Jahr ging das TEAM IGS zum ersten Mal bei der Drachenboot-Fun-Regatta an den Start. Nachdem es in der Vergangenheit schon mehrere Versuche gab, eine Mannschaft anzumelden, fanden sich dieses Jahr endlich genug interessierte Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer sowie eine unserer Sekretärinnen. Bei strahlendem Sonnenschein und guter Laune fuhr das TEAM IGS respektable Zeiten ein. Obgleich man nur knapp fünfmal trainiert hatte, konnte man am Ende des Tages mit dem unglaublichen 19. Platz von 64 Mannschaften mehr als zufrieden sein. Vor allem beim vierten Rennen mobilisierte die Mannschaft noch einmal alle Kräfte und unterstrich die Leistung mit einem weiteren Etappensieg. Alle waren sich am Ende des Tages einig, dass man im nächsten Jahr wieder dabei sein wolle.
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Ladies-Cup (2019)
Hart gekämpft und an Erfahrung gewonnen – so lässt sich der Ausgang des diesjährigen Ladies-Cup für unsere Mädels der Elisabeth-Belling-Gesamtschule beschreiben. In der stärkeren Vorrundengruppe 2 gab es für unsere Mädels nichts zu holen und so schied man mit 0 Punkten und einem Torverhältnis von 1:9 aus. Trotzdem hielt man phasenweise gegen starke Gegner wie Holzminden und die Theodor-Heuss-Realschule mit. Kleine Fehler wurden jedoch umgehend von den effizienten Gegnerinnen bestraft. Trotzdem ließ unser Team den Kopf nicht hängen und hielt kämpferisch dagegen. Das einzige Tor für die EBG-Damen erzielte Diana von Conradi gegen den späteren Sieger des Turniers, die Theodor-Heuss-Realschule. Coach Sascha Ranke zog dennoch ein positives Resümee: "Wenn wir unsere PS nächstes Jahr auf das Feld bringen, dann ist der Pokal greifbar! Bis dahin wartet aber noch viel Arbeit auf uns. Der noch recht junge Kader stimmt mich aber optimistisch für die Zukunft."
(Text: Sascha Ranke)
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Halbzeit-Cup (2019)
Die Elisabeth-Belling-Gesamtschule (EBG) hat zum ersten Mal den Halbzeit-Cup für die Geburtsjahrgänge 2004 und jünger veranstaltet. Neben einem Team vom Veranstalter waren mit der KGS Salzhemmendorf, Schiller-Gymnasium, Albert-Einstein-Gymnasium (AEG), Theodor-Heuss-Realschule, Schule im Hummetal Aerzen, Pestalozzischule Hameln und dem Humboldt-Gymnasium Bad Pyrmont sieben weitere Teams dabei. In der Vorrunde wurde in zwei Vierer-Gruppen gespielt.
In Gruppe A landete die EBG aufgrund des besseren Torverhältnisses vor der KGS Salzhemmendorf. Auf den weiteren Plätzen folgten die Pestalozzischule vor der Schule im Hummetal. In der Gruppe B wurde die Theodor-Heuss-Realschule Gruppensieger. Auf dem zweiten Rang landete das Schiller-Gymnasium. Den dritten Platz belegte das Humboldt-Gymnasium vor dem AEG.
Das Spiel um Platz sieben gewann das AEG gegen Aerzen deutlich mit 6:0. Im Spiel um Platz fünf setzte sich das Humboldt-Gymnasium gegen die Pestalozzi-Schüler knapp mit 3:2 durch. Beide Halbfinalspiele waren eine deutliche Angelegenheit. Das Schiller (3:0 gegen die EBG) und die Theodor-Heuss-Realschule (5:1 gegen die KGS Salzhemmendorf) erreichten souverän das Endspiel. Danach holte sich die EBG durch den 3:0-Sieg gegen den KGS den dritten Rang und behielt als Gastgeber immerhin den kleinen Pokal im eigenen Haus. Turniersieger wurde das Schiller durch einen 2:0-Erfolg über die Theodor-Heuss-Realschule. Somit nahm das Team Revanche für die Niederlage aus der Vorrunde.
(Foto: AWesA)
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Hamelner Umweltpreis (2018)
Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserem Schulgarten den zweiten Platz beim Hamelner Umweltpreis erhalten haben. Unser Motto "Natur erleben und Biodiversität fördern im Schulgarten" überzeugte die Jury, so dass wir die Urkunde beim Tag der Umwelt im Bürgergarten von Herrn Oberbürgermeister Griese entgegennehmen konnten.
Die Elisabeth-Belling-Gesamtschule erfreut sich seit 2015 über einen eigenen Schulgarten. Er befindet sich in dem Kleingartenverein "Abendfrieden" und ist damit auf kurzem Wege von der Schule aus zu Fuß zu erreichen. Das Grundstück wird von der Gartenkolonie freundlicherweise kostenlos zur Verfügung gestellt. Seit dem Frühjahr 2016 bewirtschaftet die Schulgarten-AG den Garten und konnte bereits erste Zucchini, Möhren, Kartoffeln, Radieschen, Gurken sowie Kirschen, Äpfel und Johannisbeeren ernten und sofort verspeisen. Aber auch zahlreiche Blumen finden in dem großen Garten Platz. Insbesondere Schülerinnen und Schüler der unteren Jahrgänge haben bereits viele abwechslungsreiche Stunden im Garten verbracht.
Darüber hinaus steht der Garten auch kleineren Klassenfeiern sowie einem seit 2017 bestehenden Wahlpflichtkurs zur Verfügung. Ein Grill sowie Sitzmöglichkeiten sind vorhanden. Mittlerweile gibt es auch immer mehr Arbeitsmaterial für die kleinen Gärtner. Viele interessierte Eltern und Großeltern haben den Garten mit Besen, Hacke, Schubkarre, Harke, Astscheren und anderen Gartengeräten bestückt. Zudem sponserte der Förderverein zahlreiche Arbeitsgeräte.
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Drachenboot-Schüler-Cup (2018)
An der Weser versammelten sich "Die wilden Paddler", um nicht nur gegen vier andere Schulen anzutreten, sondern auch dem ungemütlichen, nasskalten Wetter zu trotzen. Leonie Meyer und Ole Friebe als Projektleiter hatten es sich zur Mammutaufgabe gemacht, in nur drei Tagen Schülerinnen und Schüler aus dem achten, neunten und elften Jahrgang in die Technik des Drachenbootfahrens einzuweisen. Nebenbei wurden noch schnell T-Shirts selbst bedruckt, so dass das Team nicht nur bei dem gemeinsamen Frühstück und Spielen in der Sporthalle zu einer Mannschaft zusammenwuchs.
Das erste Rennen konnten "Die wilden Paddler" mit deutlichem Vorsprung gegen das Drachenboot vom Schiller-Gymnasium/Theodor-Heuss-Realschule gewinnen. Im zweiten Rennen gegen die HLA holte man wieder den Sieg, dieses Mal mit fast zwei Bootslängen Vorsprung. Im letzten Rennen wartete dann noch einmal ein richtig schwerer Gegner. Ole Friebe als Steuermann erinnerte "Die wilden Paddler" vor dem Start noch einmal an ihre Stärken: Konzentration und Disziplin. Und dann war es soweit: ARE YOU READY? ATTENTION! GO! Den besseren Start erwischte die EBG. Aber der Gegner holte mit jedem weiteren Paddelschlag auf, so dass es auf den letzten Metern vor dem Ziel ein Kopf-an-Kopf-Rennen wurde. Das Publikum an der Seite fieberte der Jury-Entscheidung entgegen. Als bekannt wurde, dass "Die wilden Paddler" auch das letzte Rennen für sich entscheiden konnten, gab es kein Halten mehr im Boot und am Ufer. Mit einer unglaublichen starken Mannschaftsleistung wurde die Elisabeth-Belling-Gesamtschule Sieger beim ersten Drachenboot-Schüler-Cup und sicherte sich dadurch gleichzeitig die Teilnahme für das kommende Jahr, wenn der Titel verteidigt werden soll.
Wir bedanken uns bei dem Kanu-Club Hameln e. V. und freuen uns auf nächstes Jahr, vielleicht mit noch mehr Schulen!
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Wettbewerb "Wir fahren rauchfrei!" (2018)
Einige unserer künstlerischen Schülerinnen und Schüler haben an dem Kreativwettbewerb "Wir fahren rauchfrei!" der Deutschen Lungenstiftung teilgenommen. Im bundesweiten Wettbewerb sollten Aufkleber kreiert werden, die das Auto der Eltern als rauchfreie Zone ausweist. Ideenvielfalt und Kreativität waren gefragt. Unter den unzähligen Einsendungen haben Lara Wiegmann, Louis Beckmann, Lars P. Duwe, Leonie Hinze, Benedikt Pawliszak und Melissa Foht den großartigen 9. Platz belegt. Neben viel Lob erhielten die Schülerinnen und Schüler ein Preisgeld in Höhe von 150 € von der Stiftung.
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OROVERDE-Plakatwettbewerb (2018)
Im Wahlpflichtkurs Gesellschaftslehre der Klasse 7 beschäftigten wir uns intensiv mit dem tropischen Regenwald. Wir lernten etwas über die Verbreitung, die Nutzung, den Raubbau und Maßnahmen zum Schutz des Regenwaldes. Am Ende der Unterrichtsreihe stellten wir uns die Frage, was wir selbst für den Fortbestand des Regenwaldes tun können. Bei unserer Recherche stießen wir auch auf einen Plakatwettbewerb der Umweltorganisation OROVERDE, die alljährlich Schülerinnen und Schüler dazu aufruft, kreativ Werbung für den Schutz des tropischen Regenwaldes zu machen. In Kleingruppen überlegten wir, wie wir das im Unterricht Gelernte für eine kreative Werbung in Form eines Plakates umsetzen könnten. Nun sind die Plakate auf dem Weg zur Umweltorganisation OROVERDE. Mit ein wenig Glück wird eines unserer Plakate für eine Wanderausstellung zum Thema "Nachhaltiger Konsum" durch Deutschland auf Tour gehen.
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FrancoMusiques-Wettbewerb (2018)
Der Wahlpflichtkurs Französisch des 7. Jahrgangs hat im Rahmen des Französischunterrichts erfolgreich am diesjährigen FrancoMusiques-Wettbewerb teilgenommen und wurde mit Urkunden ausgezeichnet. Der Wettbewerb, der durch den Cornelsen-Verlag, das Institut français Deutschland und das bureauexport Berlin bereits zum elften Mal initiiert wurde, soll das Interesse für die französische Musik und Sprache stärken. So haben auch die Schülerinnen des Französischkurses von Frau Schnee ein Lied in französischer Sprache getextet, einstudiert und anschließend eingesungen. Für den musikalischen Part bekamen die Schülerinnen fachkundige Unterstützung durch Herrn Horlitz und die Schulband. Das Lied, welches den Titel "Une fausse amitié" trägt, handelt von einer zerbrochenen Freundschaft und dem damit einhergehenden Kummer.
Die Schülerinnen zeigten sich im Verlauf des Projektes äußerst engagiert und erhielten wertvolle Einblicke in den aufwändigen Prozess, den eine Liedproduktion darstellt. Auch hatten alle Schülerinnen viel Freude daran, einmal abseits des klassischen Unterrichtsgeschehens mit der französischen Sprache zu experimentieren. Den krönenden Abschluss der Arbeit am Wettbewerbsbeitrag bildete schließlich der Dreh des passenden Musikvideos.
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Tischkicker-Turnier (2018)
Stolz hält Leon K. aus der Klasse 9d seine neue XBOX 360 in den Händen. Als Gesamtsieger des 2. Tischkicker-Turniers konnte er sich nach einem spannenden Stechen erfolgreich durchsetzen und erhielt als Preis für den ersten Platz die Spielkonsole. Der Zweitplatzierte Haval K. (5d) und der Drittplatzierte Lars P. (7a) gingen nicht leer aus. Sie sind jetzt zufriedene Eigentümer eines Lederfußballs.
Bereits im September konnten sich alle Schülerinnen und Schüler von der 5. bis 10. Klasse der Elisabeth-Belling-Gesamtschule in die Teilnehmerliste eintragen. Insgesamt hatten sich 114 Spieler angemeldet. In den Vorrunden wurden über ein K.O.-System die besten Tischkickerspieler der einzelnen Klassen ermittelt. Die Spielzeit betrug maximal 10 Minuten. Nach sieben Toren endete ein Spiel. Nach der Vorrunde Ende November gab es 20 Klassensieger. In der zweiten Runde, die im Januar startete, spielten die 5./6. Klassen, 7./8. Klassen und die 9./10. Klassen gegeneinander. Gespielt wurde nach dem System "Jeder gegen jeden". Hierbei wurden pro Sieg drei Punkte vergeben und für ein Unentschieden gab es einen Punkt. Jedes Spiel hatte eine Länge von fünf Minuten. Als Finalisten konnten sich nach vielen aufregenden Spielen Havel K. (5d), Lars P. (7a) und Leon K. (9d) qualifizieren.
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Vorlesewettbewerb (2017)
Auch dieses Jahr haben die Schülerinnen und Schüler der fünften und sechsten Klassen der Elisabeth-Belling-Gesamtschule der Jury beim schulinternen Vorlesewettbewerb die Entscheidung sehr schwer gemacht. Sehr motiviert präsentierten alle beteiligten Leserinnen und Leser ihre mitgebrachten Bücher und trugen ihre vorbereiteten Textabschnitte vor. Nach einer kurzen Beratung seitens der Jury lasen jeweils die Besten der Jahrgänge aus einem Fremdtext vor – dieses Mal aus dem Abenteuerroman "Sally Jones. Mord ohne Leiche" von Jakob Wegelius. Hier überzeugten im fünften Jahrgang Mia Jasmin Benski aus der 5e und im sechsten Jahrgang Jella Möbius aus der 6b die Jury. Sie wurden die Jahrgangsbesten.
Jella wird unsere Schule im Februar 2018 als Schulsiegerin im Regionalentscheid vertreten. Wir wünschen ihr dabei viel Glück!
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Tischkicker-Turnier (2017)
Von den pädagogischen Mitarbeitern wurde über einen Zeitraum von drei Monaten ein Tischkicker-Turnier durchgeführt. Bereits im Januar haben sich die Schülerinnen und Schüler von der 5. bis zur 10. Klasse in eine Liste eingetragen. Eine Mannschaft bestand aus zwei Schülerinnen bzw. Schülern aus einer Klassenstufe. Insgesamt haben sich 42 Mannschaften angemeldet.
In den Vorrunden wurden über ein K.O.-System die besten Mannschaften der einzelnen Klassenstufen ermittelt. Diese mussten dann in der Hauptrunde "jeder gegen jeden" spielen, das heißt, die 5. Klasse musste gegen die 6. bis 10. Klasse antreten usw. Hierbei wurden Punkte vergeben.
Der zweite Platz wurde, da Punktgleichheit vorhanden war, in einem Stechen zwischen der 6d und der 8e ausgespielt, wobei sich die 8. Klasse durchsetzen konnte. Als Gesamtsieger aller Klassen konnten sich die beiden Schüler Tim F. und Leon B. aus der 9c erfolgreich durchsetzen. Jeder Mitspieler der Hauptrunde hat eine Urkunde erhalten und die Sieger haben jeweils einen Lederfußball, der über den Förderverein gesponsert worden ist, erhalten.
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Sparkassen-Indoor-Cup (2016)
Zum neunten Mal lud in diesem Jahr das Humboldt-Gymnasium zum Sparkassen-Indoor-Cup ein und auch wir waren wieder mit von der Partie. Nur dieses Mal sollte alles ganz anders kommen ...
Dabei begann das Turnier, das sich an U13-Spieler richtet, noch so, wie es in den letzten Jahren aufgehört hat – 0:2-Niederlage gegen das Schiller-Gymnasium Hameln. Aber was dann folgte, ist von Kampfgeist kaum zu übertreffen! Unsere Spieler gewannen die weiteren Spiele mit 9:0, 5:1 und 4:0 und zogen damit sicher ins Halbfinale ein. Dort trafen sie auf das bisher ungeschlagene Team aus Magdeburg. Sie gingen unglücklich 0:2 in Rückstand. Aber unsere Jungs fighteten weiter und gewannen so das Halbfinale schließlich klar mit 4:2.
Im Finale gegen das Schiller kam es noch besser – nach einem 0:3-Rückstand sah alles so aus, als ob das Finale gelaufen wäre. Aber wir kamen zurück und spielten nach Ablauf der regulären Spielzeit 4:4. Das Siebenmeterschießen folgte! Leider mit dem glücklicheren Ausgang für das Schiller, aber dafür mit schwer beeindruckten Trainern und Zuschauern für diese tolle Kampfmoral unseres Teams – ihr könnt stolz auf euch sein!
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HAJ-Hannover-Halbmarathon (2015)
Der Lehrerberuf – das ist bekannt – ist ein Beruf, der psychisch und physisch durchaus fordert. "Dagegen ist doch so ein Halbmarathon eher ein Spaziergang", hatten sich einige Damen und Herren aus dem Kollegium der Elisabeth-Belling-Gesamtschule (EBG) überlegt. So war die EBG erstmals beim Hannover-Halbmarathon dabei. Bei Kaiserwetter und prächtiger Stimmung haben Frau Schattke (02:00:09), Herr Dietz (02:08:22) und Herr Horlitz (01:55:00) in unserer schönen Landeshauptstadt ausgesprochen respektable Ergebnisse erlaufen. Halbmarathon – because we're just half-crazy!